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Im Folgenden sind Beispiele für den Einsatz des Prozess-Monitorings aufgeführt:

Statusprüfung / Fehlerfindung

Administratoren sollten regelmäßig den Status Ihrer Prozesse überprüfen. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass alle Prozessinstanzen vollständig durchgelaufen sind. Wenn eine Instanz nicht vollständig durchgelaufen ist, sollte der Grund analysiert werden.

Für den ersten Gesamtüberblick finden Sie in der Prozessübersicht (Einstiegsfenster des Prozess-Monitorings) unter Statistikdaten die Gesamtanzahl der Instanzen sowie die Anzahlen von Instanzen mit einem bestimmten Status (z. B. fehlerhaft, beendet). Außerdem sehen Sie die Durchschnittsdauer sowie die Minimal- und Maximaldauer der Prozessinstanzen. Die Minimal- und Maximaldauer sind vor allem für Service Level Agreements von Bedeutung. Sie sehen auch in der Prozessablaufgrafik sofort, an welcher Stelle Probleme aufgetreten sind.

Wenn Sie mehr Informationen über Prozesse mit einem bestimmten Status benötigen, z. B. für fehlerhafte Prozesse, können Sie die Anzahl der fehlerhaften Prozesse in den Statistikdaten anklicken und Ihnen wird eine Liste mit den fehlerhaften Instanzen angezeigt. Wenn Sie von dieser Liste eine Instanz auswählen, gelangen Sie zu der entsprechenden Instanzsicht.

In der Instanzsicht sehen Sie den Status für die einzelnen Schritte der Instanz. Wenn Sie einen fehlerhaften Schritt auswählen, werden Ihnen Detailinformationen zu einem Schritt angezeigt. Sie können so z. B. zu einem einzelnen IDoc Informationen erhalten.

Lokalisieren von Performance-Engpässen

Eine langsame Performance ist nicht so offensichtlich wie z. B. der Status von Prozessen oder Prozess-Schritten, da sie nicht immer einen Alert auslöst. Nur wenn die Verarbeitungszeit über einen definierten Schwellenwert hinausgeht, wird die langsame Performance automatisch als Fehler in der Monitoring-Oberfläche angezeigt.

Informationen zur Prozess-Performance im Allgemeinen finden Sie in der Prozessübersicht. Dort finden Sie unter den Statistikdaten die maximale und minimale Verarbeitungsdauer. Wenn Sie bemerken, dass die Performance zu gering ist, sollten Sie sich eine der Instanzen genauer anschauen. Wählen Sie dazu eine Prozessinstanz mit einer langen oder sogar mit der maximalen Verarbeitungsdauer aus. Ihnen wird die Instanzsicht zur ausgewählten Instanz angezeigt. Dort sehen Sie die Abfolge der Prozess-Schritte der Instanz. Zu jedem Schritt steht die Startzeit zur Verfügung. So können Sie erkennen welcher Prozess-Schritt zu lange gedauert hat. Wenn Sie sich zu diesem Schritt noch die Attributanzeige anzeigen lassen, erhalten Sie Informationen, die zur detaillierten Performance-Analyse notwendig sind. 

Beispiel

Sie möchten sich weitere Informationen zu einem Prozess-Schritt, wie z. B. den Speicherverbrauch anzeigen lassen. Sie finden diese Informationen im funktionalen Trace (Transaktion STATTRACE), der den Statistiksatz zu einem Prozess-Schritt wegschreibt. Der Statistiksatz enthält Detailinformationen zu Antwortzeit, Datenbankzeit, Speicherverbrauch, Menge übertragener Daten etc. Mit Hilfe der Transaktions-ID aus der Attributanzeige finden Sie den entsprechenden Statistiksatz im funktionalen Trace.

Prozessdokumentation

Mit Hilfe der PMI-Oberfläche erlangen neue Mitarbeiter Ihrer IT-Organisation einen schnellen Überblick über den Aufbau Ihrer Prozesse. Beispielsweise müssen diese wissen, aus welchen technischen Schritten der Prozess besteht und wo die Abarbeitung der Schritte asynchron verläuft. Dadurch kann sich der neue Mitarbeiter schnell mit den Prozessen vertraut machen, was Einarbeitungskosten spart.

 

Diese Grafik wird im zugehörigen Text erklärt Anzeige und Administration des Prozess-Monitorings

 

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