Show TOC Anfang des Inhaltsbereichs

Funktionsdokumentation Überprüfen eines SAP NetWeaver BI Accelerator Index (Transaktion RSRV)

Verwendung

Auf dem Bild Analyse und Reparatur von BI-Objekten (Transaktion RSRV) können Sie verschiedene Checks durchführen,

      um zu überprüfen, ob es eventuell Inkonsistenzen zwischen den Daten im InfoCube auf der Datenbank und den Daten im BI Accelerator Index gibt, (Tests des Bereichs BI Accelerator Konsistenzprüfungen),

      um zu überprüfen, ob ein SAP NetWeaver BI Accelerator Index in Hinsicht auf die Performance optimal läuft (Tests des Bereichs BI Accelerator Performance),

      um sämtliche BI Accelerator Indizes oder einen bestimmten ganz oder teilweise neu aufzubauen (Tests des Bereichs BI Accelerator Reparatur-Programme)

Die Checks unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Genauigkeit und ihrer benötigten Laufzeit.

Hinweis

Weitere Informationen über den Aufbau und die Verwendung der Analyse- und Reparaturumgebung finden Sie unter Analyse- und Reparaturumgebung.

Integration

Im SAP NetWeaver BI Accelerator Monitor können Sie über den Menü-Eintrag BI Accelerator ® Index-Prüfungen ausführen/anzeigen veranlassen, dass das System eine kleine Zahl von schnell laufenden Tests einmal am Tag durchführt. Weitere Informationen finden Sie unter Verwenden des SAP NetWeaver BI Accelerator Monitors.

Voraussetzungen

      Der zu prüfende SAP NetWeaver BI Accelerator Index muss aktiviert und gefüllt sein.

      Einige Tests arbeiten mit Statistik-Daten (siehe Tests: Delta-Index für Indizes vorschlagen, Größe Faktentabellen mit Faktenindex vergleichen).

Voraussetzung dafür ist, dass die Statistik für die entsprechenden InfoProvider angeschaltet ist. Dies können Sie in der Pflege der Statistik-Eigenschaften einstellen (vom Bild Data Warehousing Workbench über Werkzeuge ® BI Statistik Einstellungen). Weitere Informationen finden Sie unter Statistiken zu den Pflege-Prozessen eines SAP NetWeaver BI Accelerator Index.

Funktionsumfang

Unter Alle elementare Tests ® BI Accelerator finden Sie folgende Tests:

BI Accelerator Konsistenzprüfungen

Stamm- und Bewegungsdaten

Diese Grafik wird im zugehörigen Text erklärt Daten in BI-Tabellen und in BIA-Indizes vergleichen (Tabellen-Index-Inhalt prüfen)

Das System vergleicht satzweise den Inhalt jeder einzelnen Tabelle mit dem Inhalt des zugehörigen Index. Diese Überprüfung ist nur für Tabellen/Indizes geeignet, die keine großen Datenmengen haben: für Dimensionstabellen, bestimmte SID- (S) und Attributstabellen (X und Y), aber in der Regel nicht für Faktentabellen. Ab einer Größe von 10.000 Sätzen wird eine Tabelle nicht mehr geprüft.

In verschiedenen Situationen kann es vorkommen, dass sich der Inhalt der Indizes eines BIA-Index und die entsprechende Datenbank-Tabelle unterscheiden. Dies kann z.B. nach dem Löschen von Requests aus dem InfoCube oder nach dem Komprimieren des InfoCubes der Fall sein.

Diese Grafik wird im zugehörigen Text erklärt Summen der Kennzahlen von BIA Queries prüfen (Kennzahlsummen intern prüfen)

Das System führt zuerst eine Query auf dem BI Accelerator Index aus, die über alle Kennzahlen aggregiert. Anschließend werden alle im InfoCube vorkommenden Merkmale und Navigationsattribute einzeln in den Aufriss genommen und die Summenzeile ermittelt. Das Ergebnis wird mit dem Ergebnis der ersten Query verglichen. Dieser Test überprüft die Vollständigkeit der Join-Pfade von SID- über Dimensions- zu Faktentabellen.

Laufzeit: abhängig von der Anzahl der Merkmale und Navigationsattribute sowie der Anzahl der Sätze in der Faktentabelle

Wenn der Test anzeigt, dass die Daten falsch sind, müssen Sie den BIA-Index und die Indizes zu den Stammdatentabellen erneut aufbauen.

Diese Grafik wird im zugehörigen Text erklärt Summen der Kennzahlen von BIA Queries mit der Datenbank vergleichen (Kennzahlsummen Tabelle-Index prüfen)

Das System führt, wie bei Kennzahlsummen intern prüfen, hochaggregierte Queries aus und vergleicht das Ergebnis zwischen dem InfoCube auf der Datenbank und dem BI Accelerator Index.

Bei großen InfoCubes kann die Laufzeit bereits erheblich sein, da Queries gegen die Datenbank längere Zeit in Anspruch nehmen.

Diese Grafik wird im zugehörigen Text erklärt Existenz der Indizes zu den Datenbank-Tabellen prüfen (Tabellen-Index-Relation)

Zu fast jeder Tabelle des erweiterten Sternschemas eines BI InfoCubes wird ein Index angelegt: für die Fakten-(F), Dimensions-(D), SID- (S) und Attributstabellen (X und Y); ausgenommen sind nur SID-Tabellen mit numerischen Merkmalswerten.

Dieser Test überprüft, ob auf dem BI Accelerator Server die genannten Indizes angelegt sind.

Laufzeit: sehr schnell

Wenn der Test anzeigt, dass ein Index fehlt, bauen Sie den Index zu der Tabelle erneut auf.

Diese Grafik wird im zugehörigen Text erklärt Konsistenzcheck durch Zufallsqueries

Das System erzeugt zufällige Queries, ohne diese zu persistieren. Diese Zufallsqueries werden nur für diesen Test genutzt: Das System liest die Daten einmal von der Datenbank und einmal vom BI Accelerator und vergleicht dann die Ergebnisse. Falls die Ergebnisse voneinander abweichen, wird eine Fehlermeldung ausgegeben.

Hinweis

Beachten Sie, dass es zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen kann, wenn zwischen der Query-Ausführung auf Datenbank und im BI Accelerator die Daten des InfoCubes geändert wurden (z.B. durch einen Änderungslauf oder durch das Hochrollen von neuen Requests).

Sie können das Ergebnis verifizieren, indem Sie das Programm RSDRT_INFOPROV_RANDOM_QUERIES mit folgenden Parametern ausführen:

       InfoProvider: Name des InfoCubes

       Anzahl Queries: 10

       Startwert Zufallsgenerator

       Tracevergleich: 'X'

Alle anderen Werte können Sie unverändert lassen. Das Programm kann auch im Hintergrund ausgeführt und das Ergebnis in der Spool-Liste angeschaut werden.

Wenn man den gleichen Startwert nutzt, werden die gleichen Zufallsqueries wieder erzeugt; man kann den Test also nachvollziehen.

Eine automatische Reparatur ist nicht vorgesehen. Ggf. muss der BI Accelerator Index neu aufgebaut werden.

Diese Grafik wird im zugehörigen Text erklärt Verifizierung der Puffereinträge des BIA-Hierarchiepuffers

Für Queries auf Hierarchien werden zum Zeitpunkt der Ausführung der Query die benötigten Hierarchieknoten in die entsprechenden Blätter aufgelöst. Diese Blatt-Knoten-Relation wird im BI Accelerator in einem temporären Index gespeichert. Der Hierarchiepuffer verwaltet aufgelöste Hierarchien nach einem LRU-Algorithmus.

Der Check überprüft, ob alle im Hierarchiepuffer verwalteten temporären Indizes die korrekten Daten enthalten.

Falls der Hierarchiepuffer falsche Einträge enthält, schreiben Sie eine Kundenmeldung. Dies ist ein fehlerhafter Zustand. In dringenden Fällen können Sie die Reparaturmöglichkeit verwenden: Hierbei wird der gesamte Hierarchiepuffer gelöscht. Damit ist allerdings eine Fehlersuche seitens SAP nicht mehr möglich.

Metadaten

Diese Grafik wird im zugehörigen Text erklärt Definition des logischen Index überprüfen

Das System vergleicht die Definitionen der einzelnen Indizes eines BIA-Index mit den aktuellen Versionen der Datenbank-Tabellen. Es prüft, ob Anzahl, Name und Typ der Tabellen-Felder auf der Datenbank mit der Definition des Index auf dem BI Accelerator Server übereinstimmen.

Ein Index kann sich geändert haben, nachdem z.B. der InfoCube geändert wurde. Dann muss der BI Accelerator Index repariert werden (siehe Test BIA Index Anpassung nach InfoCube-Aktivierung).

Achtung

Beachten Sie, dass das System, wenn kein InfoCube angegeben wird, den Test für sämtliche InfoCubes mit einem BI Accelerator Index ausführt.

Falls sich ein Index geändert hat, löscht das System den alten Index, legt einen neuen mit der richtigen Definition an und füllt ihn. Alle BI Accelerator Indizes, die diesen Index nutzen, werden dazu auf "inaktiv" gesetzt; in dieser Zeit stehen sie für das Reporting nicht zur Verfügung.

Laufzeit: Dieser Prozess kann, abhängig von der Größe der Tabelle, eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen.

Diese Grafik wird im zugehörigen Text erklärt Index Definition im BIA mit Tabelle auf der Datenbank vergleichen

Das System prüft den logischen Index eines BI Accelerator Index. Der logische Index enthält die Metadaten des BI Accelerator Index wie z.B. die Join-Bedingungen und die Namen der Felder.

Der logische Index kann sich geändert haben, nachdem z.B. der InfoCube geändert wurde. Dann muss der BI Accelerator Index repariert werden (siehe Test BIA Index Anpassung nach InfoCube-Aktivierung).

Achtung

Beachten Sie, dass das System, wenn kein InfoCube angegeben wird, den Test für sämtliche InfoCubes mit einem BI Accelerator Index ausführt.

Falls sich der logische Index geändert hat, löscht das System den alten Index und legt einen neuen mit der richtigen Definition an. Der BI Accelerator Index wird dazu für kurze Zeit auf "inaktiv" gesetzt; in dieser Zeit steht er für das Reporting nicht zur Verfügung.

Diese Grafik wird im zugehörigen Text erklärt Indizes mit Status "unbekannt" suchen

Das System prüft, ob BI Accelerator Indizes solche Indizes enthalten, die den Status "unbekannt" (= U) haben. Dieser Zustand tritt nur in seltenen Ausnahmefällen auf, wenn beim Indizieren der Commit-Aufruf (Commit Optimize) abbricht. Da es in diesem Fall nicht klar ist, ob die Daten des vorausgegangenen Indizierungsaufrufs zur Verfügung stehen, werden die betreffenden Indizes im Reparaturmodus neu aufbaut.

BI Accelerator Performance

Diese Grafik wird im zugehörigen Text erklärt Größe des Delta-Index

Falls für einen Index einer Tabelle der Delta-Modus gewählt wurde, werden neue Daten nicht in den Hauptindex, sondern in den Delta-Index geschrieben. Dies kann die Performance bei der Indizierung deutlich verbessern. Wenn der Delta-Index groß wird, kann dies die Performance bei der Ausführung von Queries allerdings verschlechtern. Wenn der Delta-Index 10% des Hauptindex erreicht hat, gibt das System daher eine Warnung aus.

Im Reparaturmodus wird ein Merge für diese Indizes ausgeführt. Die Einstellung bleibt bestehen.

Diese Grafik wird im zugehörigen Text erklärt Delta-Index für Indizes vorschlagen

Das Anlegen eines Delta-Index ist für solche Indizes sinnvoll, die oft mit neuen Daten versorgt werden und groß sind. Neue Daten werden dann nicht in den Hauptindex geschrieben, sondern in den Delta-Index. Das kann die Performance des Indizierens erheblich verbessern, da der Optimize-Schritt nur auf der kleineren Datenmenge des Delta-Index ausgeführt werden muss. Zur Query-Laufzeit werden die Daten des Delta-Index ebenfalls berücksichtigt.

Das System ermittelt die Vorschläge aus den Statistik-Daten: Vorgeschlagen werden diejenigen Indizes, die in den letzten zehn Tagen mehr als zehnmal neue Daten erhielten. Voraussetzung für diese Vorschläge ist, dass die Statistik für den InfoCube angeschaltet ist.

In regelmäßigen Abständen sollte ein Merge zwischen dem Haupt- und dem Delta-Index ausgeführt werden (siehe Test Größe des Deltaindex).

Im Reparaturmodus setzt das System die Eigenschaft hat Delta-Index für die vorgeschlagenen Indizes. Beim nächsten Datenladen für diesen Index wird der Delta-Index angelegt.

Diese Grafik wird im zugehörigen Text erklärt Größe Faktentabellen mit Faktenindex vergleichen

Das System berechnet die Anzahl der Sätze in den beiden Faktentabellen (E- und F-Tabelle) des InfoCubes und vergleicht sie mit der Anzahl der Sätze im Faktenindex des BI Accelerator Index. Wenn die Anzahl der Sätze im BI Accelerator Index deutlich größer als im InfoCube ist (d.h. über 10 % mehr), kann die Query-Performance verbessert werden, wenn der BIA-Index neu aufgebaut wird.

Zu Unterschieden in der Anzahl der Sätze kann es unter folgenden Umständen kommen:

       Nachdem der BI Accelerator Index aufgebaut wurde, wurde der InfoCube komprimiert. Da der BI Accelerator Index nicht komprimiert wird, kann er nun mehr Sätze enthalten als der InfoCube.

       Nachdem der BI Accelerator Index aufgebaut wurde, wurden Requests aus dem InfoCube gelöscht. Die Requests werden aus dem BIA-Index nur in der Paket-Dimension gelöscht. Somit werden die Sätze im Faktenindex nicht mehr referenziert und bei der Ausführung der Query nicht mehr berücksichtigt, aber nicht gelöscht.

Achtung

Beachten Sie, dass die Datenbank-Statistiken für die Berechnung der Größe der Faktentabellen aktuell sein müssen, da in diesem Test nicht neu gezählt, sondern die Datenbank-Statistik der Tabellen genutzt wird.

Diese Grafik wird im zugehörigen Text erklärt BIA-Index-Daten in den Hauptspeicher laden

Mit diesem Test können Sie sämtliche Daten eines BI Accelerator Index vom Datei-Server in den Hauptspeicher laden, sofern diese Daten noch nicht im Hauptspeicher sind.

Diese Aktion ist dann sinnvoll, wenn Sie sicher stellen möchten, dass Queries, die auf dem entsprechenden InfoCube ausgeführt werden, bereits bei der ersten Ausführung optimale Performance bieten und nicht möglicherweise Daten vom Datei-Server neu lesen müssen.

Daten eines Index werden z.B. dann aus dem Hauptspeicher gelöscht, wenn neue Daten zu diesem Index hinzukommen (beim Hochrollen oder Änderungslauf). Sie können allerdings in der BIA-Indexpflege (über Diese Grafik wird im zugehörigen Text erklärt BIA-Index-Eigenschaften, siehe Verwenden des BIA-Indexpflege-Wizards) an dem jeweiligen BI Accelerator Index einstellen, dass die Daten nach jeder Änderung automatisch wieder in den Hauptspeicher geladen werden.

Achtung

Beachten Sie, dass das System, wenn kein InfoCube angegeben wird, den Test für sämtliche aktiven und gefüllten BI Accelerator Indizes ausführt.

Diese Grafik wird im zugehörigen Text erklärt BIA-Index-Daten aus dem Hauptspeicher löschen

Mit diesem Test können Sie sämtliche Daten eines BI Accelerator Index aus dem Hauptspeicher löschen.

Stammdaten-Indizes, die noch von anderen InfoCubes benötigt werden, werden nicht aus dem Hauptspeicher gelöscht. Die Daten auf dem Datei-Server werden nicht gelöscht, d.h. der BI Accelerator Index ist weiter aktiv.

Diese Aktion kann dann sinnvoll sein, wenn auf dem BIA-Server der Hauptspeicherplatz knapp wird und Sie Daten im Hauptspeicher haben, die gelöscht werden können. Dies ist in den folgenden Fällen sinnvoll:

       Im Hauptspeicher liegen Daten, die entweder nicht mehr oder kaum noch genutzt werden.

       Im Hauptspeicher liegen Daten, bei denen die Performance der initialen Ausführung einer Query (und das damit verbundene Lesen vom Datei-Server in den Hauptspeicher) nicht von Bedeutung ist.

Achtung

Wenn Sie keinen InfoCube angeben, führt das System den Test für sämtliche aktiven und gefüllten BI Accelerator Indizes aus.

Diese Grafik wird im zugehörigen Text erklärt Laufzeit der Indizierung des Faktenindex abschätzen

Das System schätzt die Dauer, die zum Füllen des Faktenindex benötigt wird. Hierzu werden die aktuellen Parameterwerte für die Hintergrund- und Dialog-Parallelisierung verwendet. Die Dauer ergibt sich aus den zur Verfügung stehenden Prozessen und dem geschätzten maximalen Durchsatz an Datensätzen auf der Datenbank, dem Applikationsserver und dem BIA-Server.

Die angegebene Dauer ist nur eine Schätzung; die Last auf dem System, die Verteilung der Daten über Block-Kriterien sowie Abweichungen bei der Verarbeitung können die tatsächliche Laufzeit verändern.

Diese Grafik wird im zugehörigen Text erklärt Speicherverbrauch des Faktenindex abschätzen

Das System schätzt die Größe des Faktenindex eines BI Accelerator Index ab. Dazu werden die Daten in der Faktentabelle analysiert und daraus eine Hochrechnung erstellt.

Achtung

Beachten Sie, dass bei einer ungünstigen Datenverteilung der tatsächliche Speicherverbrauch vom hier berechneten Wert abweichen kann. Eine genauere Analyse würde allerdings mehr Zeit in Anspruch nehmen als ein erneuter Aufbau des Index selbst, da die Anzahl verschiedener Werte pro Spalte in der Faktentabelle ermittelt werden  müsste (Count Distinct).

BI Accelerator Reparatur-Programme

Diese Grafik wird im zugehörigen Text erklärt Alle BIA Indizes löschen und neu anlegen

Sämtliche BI Accelerator Indizes des Systems werden gelöscht und anschließend, falls Sie die Option Ausführen gewählt haben, erneut angelegt und gefüllt. Dies kann nötig sein, um nach einem sehr ernsten Fehler einen fehlerfreien Neustart mit konsistenten Daten zu erhalten.

Diese Grafik wird im zugehörigen Text erklärt BIA Index Anpassung nach InfoCube-Aktivierung

Wenn ein InfoCube geändert wurde, indem z.B. eine Kennzahl hinzugefügt wurde, passt das System den BI Accelerator Index nicht automatisch an, da der entsprechende Prozess längere Zeit in Anspruch nehmen kann und ggf. sogar eine teilweise erneute Indizierung erfordert.

Wenn Sie den Test ausführen, finden Sie die Information, ob sich etwas geändert hat, im Protokoll. Im Reparatur-Modus führt das System dann die entsprechenden Änderungen durch.

Empfehlung

Wir empfehlen, diesen Reparatur-Job ggf. im Hintergrund laufen zu lassen.

Diese Grafik wird im zugehörigen Text erklärt Alle Stammdaten-Indizes zu einem BIA-Index neu aufbauen

Sämtliche Indizes zu Stammdatentabellen in einem BI Accelerator Index werden erneut aufgebaut. Dazu gehören Indizes zu SID- sowie Attributstabellen (X- und Y-Tabellen). Wenn der gesamte BI Accelerator Index neu aufgebaut wird, werden diese Tabellen ggf. nicht neu aufgebaut, da sie auch von anderen BI Accelerator Indizes genutzt werden. Wenn es dadurch zu Schwierigkeiten mit der Datenkonsistenz kommt, kann es nötig sein, nur oder auch die Indizes der Stammdatentabellen erneut aufzubauen.

Im Reparatur-Modus löscht das System die entsprechenden Indizes und legt sie dann erneut an. Sämtliche BI Accelerator Indizes, die diese Indizes nutzen, werden dazu auf "inaktiv" gesetzt; in dieser Zeit stehen sie für das Reporting nicht zur Verfügung.

Unter Alle zusammengesetzte Tests ® BI Accelerator finden Sie folgende Tests:

Diese Grafik wird im zugehörigen Text erklärt Konsistenz-Checks (ausführlich)

Diese Grafik wird im zugehörigen Text erklärt Konsistenz-Checks (schnell)

Diese Grafik wird im zugehörigen Text erklärt Performance-Prüfungen

Ausführungsmodi

Ausführungsmodus

Beschreibung

Diese Grafik wird im zugehörigen Text erklärt Einplanen

Sie gelangen auf das Dialogfenster zur Festlegung der Startterminwerte. Geben Sie hier den bzw. die Zeitpunkte der Ausführung an. Die Ergebnisse der Überprüfung finden Sie in den Protokollen im Anwendungslog.

Diese Grafik wird im zugehörigen Text erklärt Fehler beheben

Im Reparatur-Modus führt das System bestimmte Reparaturmaßnahmen aus. (Es gibt nicht zu allen Tests eine Reparaturmaßnahme.)

Protokolle auswerten

...

       1.      Wählen Sie auf dem Dialogfenster Auswahl des Check-Modus für BI Accelerator Index die Option Protokolle anzeigen. Sie gelangen auf das Bild Anwendungslog auswerten zum Objekt RSDDTREX, Unterobjekt TAGGRCHECK.

       2.      Geben Sie die erforderlichen Daten zur Einschränkung der Menge der Protokolle ein.

       3.      Wählen Sie Diese Grafik wird im zugehörigen Text erklärt Ausführen. Das System zeigt die entsprechenden Ergebnisse der Überprüfung an.

Aktivitäten

Sie wählen den bzw. die Tests aus und legen den Ausführungsmodus fest. Die Ergebnisse der Überprüfung finden Sie in den Protokollen im Anwendungslog.

...

Ende des Inhaltsbereichs