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Hintergrunddokumentation Umbuchungen zwischen Dispo-PSP-Elementen  Dokument im Navigationsbaum lokalisieren

Eine Umbuchung zwischen Dispo-PSP-Elementen beinhaltet die Bewegung von Bestand aus einem Dispo-PSP-Element auf ein anders. Hierbei handelt es sich nicht um einen Warenausgang an einen übergeordneten Fertigungsauftrag, sondern um eine Verschiebung des Bestandseigentums. Diese Art der Dispo-PSP-Element-übergreifenden Warenbewegung wird als Umbuchung zwischen Dispo-PSP-Elementen bezeichnet.

Hinweis

Diese Art von Warenbewegung ist niemals disponiert, sondern stets aktuell.

Es handelt sich um diese Bewegungsart, wenn beispielsweise Dispo-PSP-Element A eine Unterkomponente im Bestand hat, diese jedoch erst im nächsten Monat benötigt, während Dispo-PSP-Element B diese Unterkomponente sofort benötigt, sie jedoch nicht im Bestand hat. Dies könnte zur Übertragung dieses Bestandsmaterials von Dispo-PSP-Element A auf Dispo-PSP-Element B führen. Diese Umbuchung erfolgt mittels Transaktion MB1B. Die Bewegungsarten 415 und 416 (Stornierung von 415) werden zur Durchführung von Bestandsumbuchungen zwischen Dispo-PSP-Elementen verwendet.

Sie können die Transaktion TBLP_TRLO zur Übertragung von Bestand aus einem PSP-Element auf ein anderes PSP-Element ausführen.

Diese Grafik wird im zugehörigen Text erklärt 

Bestände können nicht von einem Dispo-PSP-Element auf ein individuelles PSP-Element oder umgekehrt umgebucht werden.

Stornierungen von Umbuchungen zwischen Dispo-PSP-Elementen führen zu demselben Ergebnis wie eine Umbuchung zwischen Dispo-PSP-Elementen in umgekehrter Richtung. Wenn Sie für ein Teil mit Unterkomponenten eine Umbuchung zwischen Dispo-PSP-Elementen durchführen, erstellen Sie im Hinblick auf den Bedarfsverursachernachweis eine Abhängigkeit zwischen beiden Dispo-PSP-Elementen.

Diese Abhängigkeit erfordert die Ausführung einer der folgenden Schritte:

     Bedarfsverursachernachweis für die beiden Dispo-PSP-Elemente in einem Pegging-Lauf

     Programm der Transferverarbeitung, wenn Sie den Bedarfsverursachernachweis für die beiden Dispo-PSP-Elemente ausgeführt haben

Mit dem Transferverarbeitungsprogramm kann diese Abhängigkeit zwischen den zwei Dispo-PSP-Elementen aufgehoben werden. Es stellt die fehlenden Verbindungen, die bei der separaten Durchführung des Bedarfsverursachernachweises in zwei Läufen für die zwei Dispo-PSP-Elemente entstanden ist, wieder her.

Sie erhalten die Flexibilität, zwischen voneinander abhängigen Dispo-PSP-Elementen in einem Lauf des Bedarfsverursachernachweises zu wechseln, diesen für die Dispo-PSP-Elemente unabhängig voneinander durchzuführen und anschließend die Transferverarbeitung auszuführen. Ein Wechsel zwischen den Dispo-PSP-Elementen kann jedoch die Ergebnisse des Verursachernachweises ändern.

SAP empfiehlt daher eine der folgenden Optionen:

     Programm der Transferverarbeitung immer verwenden

     Programm der Transferverarbeitung nie verwenden

Wenn eines der folgenden Kriterien erfüllt ist, muss das Programm der Transferverarbeitung nicht ausgeführt werden:

     Keine Umbuchungen zwischen Dispo-PSP-Elementen

     Umbuchungen zwischen Dispo-PSP-Elementen ausschließlich bei Teilen ohne Unterkomponenten (z. B. gekaufte Teile)

     Bedarfsverursachernachweis für alle Dispo-PSP-Elemente gemeinsam

     Warenausgänge zwischen Dispo-PSP-Elementen zulassen

Siehe auch:

Dispo-PSP-Element-übergreifende Warenbewegungen

Werksübergreifende Warenbewegungen

Warenausgang zwischen Dispo-PSP-Elementen

Warenbewegungen mit Einfluss auf Bedarfsverursachernachweis und Kostenverteilung

 

 

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