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Vorgehensweisen Rollupkopf für Standard-Rollup anlegen  Dokument im Navigationsbaum lokalisieren

Verwendung

Im Rollupkopf sind die Informationen enthalten, die für den gesamten Rollup gültig sind. Mit einem Standard-Rollup können Sie Daten in ein oder mehrere Rollup-Ledger "hochrollen", hierzu verwenden Sie einen oder mehrere Rollupstapel.

Voraussetzungen

Sie haben im Einstiegsbild Rollup anlegen: Einstieg den Rolluptyp Standard gekennzeichnet und dann Diese Grafik wird im zugehörigen Text erklärt gewählt.

Vorgehensweise

  1. Geben Sie unter Titel eine Beschreibung für Ihren Rollup ein.
  2. Wenn zum Anzeigen, Pflegen, Ausführen und Stornieren dieses Rollups eine Berechtigung erforderlich sein soll, geben Sie unter Berechtigungsgruppe eine Berechtigungsgruppe ein.
  3. Geben Sie unter Tabellen den Namen der Sendertabelle und der Empfängertabelle ein.
  4. Geben Sie bei Bedarf unter Zurücksetzen, den Namen des Rücksetz-Sets ein.

Hinweis

Mit Hilfe des Rücksetz-Sets werden die Daten des Rollup-Ledgers vor dem eigentlichen Rollen für die betreffenden Perioden auf den Betrag 0 gesetzt, bevor neue Daten in das Rollup-Ledger verdichtet werden. Ein Rücksetz-Set ist in der Regel nicht notwendig, da durch das standardmäßig aktive Überschreiben (siehe Arbeitsschritt 6: Werte kumulieren) eine mehrmalige Ausführung eines Rollups in einer Periode möglich ist.

Hinweis

Ein Rücksetz-Set ist in folgenden Fällen sinnvoll:

Die Rollup-Feldübertragung wurde nach einer Ausführung eines Rollups geändert. Beim wiederholten Ausführen eines Rollups für eine Periode werden nun andere Rollup-Sätze erzeugt als bei der vorherigen Ausführung. Die neuen Rollup-Sätze überschreiben die alten Rollup-Sätze nicht. Die alten Rollup-Sätze bleiben stehen und führen somit zum falschen Ergebnis. Durch ein Rücksetz-Set werden diese alten Sätze ebenfalls auf den Betrag 0 gesetzt.

Wenn die Daten aus mehreren Ursprungs-Ledgern mit Hilfe meherer Rollups in einem Rollup-Ledger zusammengeführt werden sollen, muß das Kennzeichen Werte kumulieren für alle betreffenden Rollups aktiv sein. Müssen nun diese Rollups in einer Periode wiederholt ausgeführt werden, so können Sie in einem der Rollups ein Rücksetz-Set eintragen, das die Werte für diese Periode zuerst auf den Betrag 0 zurücksetzt. Danach können alle Rollups mit dem Kennzeichen Werte kumulieren noch einmal ausgeführt werden.

Achtung

Folgende Dimensionen müssen Sie aus Performancegründen in Ihr Rücksetz-Set aufnehmen:

Folgende Dimensionen können Sie in Ihrem Rücksetz-Set nicht verwenden:

Beispiel

Sie können ein Rücksetz-Set anlegen, um die Datenfelder des Kontos 100000 auf Null zurückzusetzen. Wenn Sie den Rollup ausführen, werden zunächst die Datenfelder des Kontos 100000 in der Empfängertabelle auf Null zurückgesetzt, bevor der Rollup alle Datenfelder füllt, die die Selektionsbedingungen des im Rollupkopf angegebenen Sets erfüllen. Weitere Informationen finden Sie unter Sets und Rollups.

  1. Geben Sie bei Bedarf unter Rollen einen Benutzer-Exit und/oder ein Rollup-Set ein.

Hinweis

Damit das System einen Benutzer-Exit aufruft, müssen Sie die Nummer dieses Exits in das Feld Benutzer-Exit eingeben. Weitere Informationen über Benutzer-Exits finden Sie unter Benutzer-Exit und Rollup.

Das Rollup-Set wird für alle Stapel des Rollups verwendet. Mit Hilfe des in diesem Feld angegebenen Multi-Dimension-Sets werden die Daten ausgewählt, die aus dem/den Ursprungs-Ledger(n) geholt und verdichtet werden sollen.

Folgende Dimensionen müssen Sie aus Performancegründen in Ihr Rollup-Set aufnehmen:

Folgende Dimensionen können Sie in Ihrem Rollup-Set nicht verwenden:

  1. Wählen Sie Ablaufsteuerung, wenn Sie Vorschlagswerte für die Verarbeitung von Rollups eingeben wollen. Es erscheint das Dialogfenster Vorschlagswerte. Sie können zwischen folgenden Funktionen wählen:
    1. Einzelposten schreiben
    2. Wenn Sie das Kennzeichen Einzelposten schreiben setzen, wird beim Ausführen des Rollups für jeden erzeugten Summensatz, der in das Rollup-Ledger geschrieben wird, ein Einzelposten geschrieben, der beim Drill-Down den Summensatz kennzeichnet und später dann das Stornieren dieses Rollup-Laufes ermöglicht.

      Achtung

      Setzen Sie das Kennzeichen Einzelposten schreiben nur dann, wenn Sie Rollups stornieren wollen oder wenn Sie wenige Daten "hochrollen" wollen. Wenn Sie das Kennzeichen Einzelposten schreiben setzen, zieht das eine massive Laufzeiterhöhung nach sich!

      Hinweis

      Die Einzelpostenfortschreibung ist nur in Ausnahmefällen sinnvoll:

      Durch einen extrem lang laufenden Rollup wird eine sehr große Datenmenge auf einen Rollup-Ledger gerollt und durch einen zweiten Rollup soll ein kleiner Datenbestand auf dasselbe Ledger kumuliert werden, das ein zweites Mal gerollt werden muß, da noch Nachbuchungen erfolgen werden. In diesem Fall können gezielt die Daten des zweiten Rollups storniert und der Rollup ein weiteres Mal ausgeführt werden. Wären keine Einzelposten geführt worden, müßten erneut beide Rollups ausgeführt werden.

    3. Werte kumulieren
    4. Wenn Sie das Kennzeichen Werte kumulieren nicht setzten (Standardeinstellung), werden im Rollup-Ledger die existierenden Sätze durch die im aktuellen Lauf erzeugten Rollup-Sätze überschrieben. Dies gilt nur für die Perioden, für die der Rollup aktuell ausgeführt wird. Die anderen Perioden bleiben unverändert. Ein mehrmaliges Ausführen eines Rollups in einer Periode ist möglich, da die Werte einfach überschrieben werden.

      Wenn Sie das Kennzeichen Werte kumulieren setzten, so werden die aktuell gerollten Sätze auf die bereits im Rollup-Ledger existierenden Sätze aufaddiert. Das bedeutet, daß wenn Sie den Rollup mehrmals ausführen, die Summen im Rollup vervielfacht werden.

      Hinweis

      Das Kumulieren ist dann sinnvoll, wenn die Daten mit Hilfe mehrer Rollups aus mehreren Ursprungs-Ledgern in einem Rollup-Ledger zusammengeführt werden sollen.

    5. Sätze mit Betrag 0 schreiben

Wenn das System Datensätze mit dem Betrag "Null" (Datensätze, deren Betragsfelder den Betrag "Null" enthalten) in Ihr Rollup-Ledger schreiben soll, setzen Sie das Kennzeichen Sätze mit Betrag 0 schreiben.

Beispiel

Wenn Sie einen Bericht definieren wollen, der alle Konten einer Kontengruppe (also auch die Konten, die den Betrag "Null" enthalten) enthält, müssen Sie auch die Datensätze aufnehmen, deren Betragsfelder den Wert "Null" enthalten. Wenn diese Sätze nicht in Ihr Rollup-Ledger aufgenommen werden, werden die Summensätze für die Konten, die den Betrag "Null" enthalten, nicht angelegt und stehen für Ihr Berichtswesen nicht zur Verfügung.

Auf diesem Bild stehen Ihnen folgende weitere Funktionen zur Verfügung:

Um den Rollup auf formale Fehler zu prüfen, wählen Sie Diese Grafik wird im zugehörigen Text erklärt. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter Rollup prüfen.

Um einen Rollupstapel anzulegen, wählen Sie Rollupstapel. Sie können für jeden Rollupstapel ein Stapel-Set definieren, Sie können den Rollup aber auch so definieren, daß das Rollup-Set für alle Stapel gültig ist. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter Rollupstapel anlegen.

Um im Rollupkopf definierte Sets oder Feldübertragungen anzuzeigen und zu pflegen, wählen Sie Diese Grafik wird im zugehörigen Text erklärt. Positionieren Sie hierzu den Cursor auf das gewünschte Set oder auf die gewünschte Feldübertragung. Sie können für alle Dimensionen, die Sie in das Rollup-Ledger verdichten wollen, Feldübertragungsinformationen eingeben. Sie können für alle Dimensionen, die substituiert werden sollen, Substitutionsvorgänge definieren.

Um Sets anzulegen, positionieren Sie den Cursor auf das gewünschte Set, geben einen Namen ein und wählen Diese Grafik wird im zugehörigen Text erklärt Set.

Zusatzfunktionen im Bild Rollup <Name> anlegen: Kopf

Auswahl

Funktion

Rollup ® Dokumentieren

Rollupdefinition und Rollupsätze dokumentieren

Zusätze ® Historie

Änderungshistorie des Rollups anzeigen

Zusätze ® Unterschiedliche Währungen

Initialisierung der Währungsfelder

 

  1. Um die Einstellungen zu sichern, wählen Sie Diese Grafik wird im zugehörigen Text erklärt.

Ergebnis

Sie haben die Rollupdefinition abgeschlossen. Weitere Informationen finden Sie unter: