Vorgehensweise

Wenn Sie in eines Ihrer Rollup-Sets eine Wert- oder Setvariable eingegeben haben, wird auf dem Bildschirm ein Dialogfenster eingeblendet. Sie werden aufgefordert, die Vorschlagswerte für die Variable zu akzeptieren oder zu ändern.
Zuerst wird das Dialogfenster für die Setvariablen eingeblendet, danach erscheint das Dialogfenster für die Wertvariablen. Sie gelangen auf das Bild Rollup <Name> ausführen: Parameterbild.
Wenn eine Rollupdefinition Fehler enthält, wird auf dem Bildschirm eine Liste dieser Fehler eingeblendet, die Sie beseitigen müssen. Wenn für die Fehler lediglich Warnmeldungen ausgegeben werden, wählen Sie
. Sie gelangen auf das Bild Rollup <Name> ausführen: Parameterbild.
Felder Parameter:
Für Standard-Rollups, Hierarchie-Rollups und Export-Rollups (wenn die Geschäftsjahresvarianten des (der) Ursprungs-Ledger(s) mit der Geschäftsjahresvariante des Rollup-Ledgers identisch ist):
Geben Sie die Anfangsperiode des Ausführungszeitraums ein.
Geben Sie das Geschäftsjahr für die im Feld
Geben Sie die Endperiode des Ausführungszeitraums ein.
Geben Sie das Geschäftsjahr für die im Feld
Bis Periode eingegebene Periode ein.Für Standard- und hierarchische Rollups (wenn die Geschäftsjahresvariante des (der) Ursprungs-Ledger(s) mit der Geschäftsjahresvariante des Rollup-Ledgers nicht identisch ist):
Geben Sie das Startdatum für die Ausführung des Rollups ein.
Geben Sie das Enddatum für die Ausführung des Rollups ein.
Wenn die Saldovortragsperiode eines bestimmten Jahres verdichtet werden soll, setzen Sie das Kennzeichen Vortragsperiode aus Jahr. In das zweite Feld geben Sie das Geschäftsjahr ein, für das Sie den Saldovortrag verdichten wollen.
Wenn Sie alle Sonderperioden verdichten wollen, setzen Sie das Kennzeichen Sonderperioden.
Felder Ablaufsteuerung:
Wenn Sie Ihren Rollup im Hintergrund ausführen wollen, setzen Sie das Kennzeichen Hintergrundverarbeitung.
Weitere Informationen zur Hintergrundverarbeitung von Rollups finden Sie unter
Hintergrund-Jobs für die Rollupausführung definieren.Wenn Sie die Möglichkeit haben wollen, Ihre Rollups nach der Ausführung zu stornieren, setzen Sie das Kennzeichen Einzelposten schreiben

Wenn Sie das Kennzeichen Einzelposten schreiben setzen, schreibt das System Einzelposten auf die Einzelpostentabelle. Wenn Sie nicht vorhaben, Ihre Rollups zu stornieren oder in einem für das Rollup-Ledger angelegten Bericht einen Drill-Down auf die Rollupeinzelposten durchzuführen (oder wenn Sie größere Datenmengen verdichten), sollten Sie dieses Kennzeichen nicht setzen, um unnötige Aktualisierungen der Datenbanken und somit Laufzeiterhöhungen zu vermeiden.
Geben Sie die Belegart für den Rollup an, wenn für den Rollup Einzelposten geschrieben werden sollen. Durch die Belegart werden Belege zusammengefaßt, die auf dieselbe Weise verarbeitet werden.
Wenn die neuen Rollupwerte zu den vorhandenen Werten des Rollup-Ledgers aufaddiert werden sollen, setzen Sie das Kennzeichen Werte kumulieren. Wenn die vorhandenen Werte durch die neuen Werte überschrieben werden sollen, setzen Sie dieses Kennzeichen nicht.
Wenn das System Datensätze mit dem Betrag "Null" (Datensätze, deren Betragsfelder den Betrag "Null" enthalten) in Ihr Rollup-Ledger schreiben soll, setzen Sie das Kennzeichen Sätze mit Betrag 0 schreiben.

Wenn Sie einen Bericht definieren wollen, der alle Konten einer Kontengruppe (also auch die Konten, die den Betrag "Null" enthalten) enthält, müssen Sie auch die Datensätze aufnehmen, deren Betragsfelder den Wert "Null" enthalten. Wenn diese Sätze nicht in Ihr Rollup-Ledger aufgenommen werden, werden die Summensätze für die Konten, die den Betrag "Null" enthalten, nicht angelegt und stehen für Ihr Berichtswesen nicht zur Verfügung.
Wenn Sie innerhalb eines Setknotens den Binnenumsatz eliminieren wollen, setzen Sie das Kennzeichen Binnenumsatzeliminierung. Dieses Feld können Sie nur bei Hierarchie-Rollups verwenden. Eine Binnenumsatzeliminierung ist jedoch nur möglich bei Dimensionen, für die in den Stammdaten eine entsprechende Partnerdimension (z.B. SCNTR für RCNTR) hinterlegt ist.
Wenn innerhalb eines Kostenstellenbereiches zwischen den Endkostenstellen Leistungsverrechnungen aufgetreten sind, kann dieser Binnenumsatz eliminiert werden.
Wenn Sie parallel zum Empfängerobjekt auch Daten für Senderobjekte verdichten wollen, setzen Sie das Kennzeichen Partner verdichten. Dieses Kennzeichen steht Ihnen nur für hierarchische Rollups zur Verfügung.
Wenn Sie eine Liste ausgeben wollen, die Statistiken über die bei der Rollupausführung gelesenen und erzeugten Datensätze enthält, setzen Sie das Kennzeichen Detailliste.

Wenn Sie größere Datenmengen verarbeiten und das Kennzeichen Detailliste setzen, kann sich dies negativ auf die Verarbeitungszeiten auswirken.
Zusatzfunktionen (Bild Rollup <Name des Rollups> ausführen: Parameterbild)
Auswahl |
Funktion |
Zusätze ® Exportdatei |
Daten aus einer sequentiellen Datei oder aus einer PC-Datei importieren oder Daten in eine sequentielle Datei oder in eine PC-Datei exportieren |
Zusätze ® Historie |
Ausführungshistorie des Rollups anzeigen |
Zusätze ® Historie löschen |
Ausführungshistorie des Rollups löschen |
Zusätze ® Rollup dokumentieren |
Rollupdefinition dokumentieren und Ergebnis der Ausführung ausgeben |
Ergebnis
Auf dem Bildschirm erscheint eine Liste der für den ausgeführten Rollup gelesenen und erzeugten Datensätze.