Die folgende Grafik zeigt schematisch die Stellung der Änderungsprüfung im Umfeld der Interface-Toolbox:

Verwendung
Ein großer Teil der Daten, die mit der Interface-Toolbox in das Fremdsystem exportiert werden, ändert sich nicht in jeder
Abrechnungsperiode. Beispielsweise verändern sich persönliche Angaben eines Mitarbeiters (Name, Vorname, Personalnummer, usw.) nur selten von einer Abrechnungsperiode zur nächsten.Wenn die Interface-Toolbox bei jedem Datenexport das vollständige Datenvolumen einer Abrechnungsperiode überträgt, ergeben sich folgende Nachteile:
Der Empfänger muß alle übertragenen Informationen verarbeiten, da er nicht im voraus feststellen kann, ob sich Informationen in der Abrechnungsperiode geändert haben oder nicht.
Es ist daher sinnvoll, nur die Daten zu übertragen, die sich im Vergleich zum letzten Datenexport geändert haben. Im Fremdsystem können Sie die Daten, die sich gegenüber dem letzten Datenexport nicht geändert haben und bereits Ihren Anforderungen entsprechend aufbereitet sind, erneut verwenden. Nur eventuell auftretende Änderungen der Daten müssen für die weitere Verarbeitung im Fremdsystem einfließen.
Mit der Änderungsprüfung können Sie den Datenexport von nicht geänderten Daten vermeiden.
Voraussetzungen
Sie haben ein Interface-Format angelegt und können nur die Objekte für die Änderungsprüfung heranziehen, die Sie dem Interface-Format zugeordnet haben. Zu den Objekten für die Änderungsprüfung gehören:

Weitere Informationen zum Interface-Format und zu Objekten finden Sie unter
Interface-Format.Funktionsumfang
Um die genannten Probleme zu umgehen, besitzt die Interface-Toolbox die Änderungsprüfung mit umfangreichen Funktionen:

Für Lohnarten aus den entsprechenden Lohnartentabellen gelten für die Änderungsprüfung Sonderregelungen. Weitere Informationen finden Sie unter
Lohnartenverarbeitung im Rahmen der Interface-Toolbox.Siehe auch:
Vergleichsperiode für die Änderungsprüfung