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Vorgehensweisen Frame anlegen/bearbeiten  Dokument im Navigationsbaum lokalisieren

Verwendung

Sie legen Frames an, um die Kennzahlen festzulegen, die Sie präsentieren wollen. Zugleich bestimmen Sie mit dieser Funktion eine geeignete Visualisierungsform.

Darüber hinaus können Sie in Frames eine Liste von Dokumenten aus der Komponente SEM Business Information Collection (SEM-BIC) oder BW-Berichte bzw. Arbeitsmappen aus dem SAP Business Information Warehouse (SAP BW) anzeigen lassen.

Vorgehensweise

Bei der Definition eines Frames durchlaufen Sie nacheinander mehrere Arbeitsschritte, deren jeweiliger Status durch eine Ampelfunktion angezeigt wird. Art und Anzahl der Arbeitsschritte unterscheiden sich je nachdem, von welchem Typ der Frame ist.

Vorgehensweise für alle Frame-Typen

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       1.      Wählen Sie im SEM-Menü Strategic Enterprise Management ® Performance Measurement ® Design ® Management Cockpit-Design ® Management Cockpits.

       2.      Wählen Sie ein Cockpit aus.

       3.      Verzweigen Sie im Cockpit zu demjenigen Frame, den Sie definieren bzw. bearbeiten wollen.

       4.      Falls Sie einen neuen Frame anlegen, müssen Sie zuerst angeben, ob der Frame eine Grafik enthalten soll oder Verweise auf Dokumente der Komponente SEM-BIC oder auf einen BW-Bericht bzw. eine Arbeitsmappe.

       5.      Geben Sie einen systemweit eindeutigen technischen Namen für den neuen Frame ein sowie beschreibende Texte verschiedener Länge.

Vorgehensweise für Frames vom Typ „Grafik“

       6.      Im Arbeitsschritt „Grafiktyp auswählen“ legen Sie den Grafiktyp fest. Zuerst zeigt das System einen voreingestellten Grafiktyp an. Um diesen zu ändern, wählen Sie aus den beiden Listen mit Einstellungsoptionen, die rechts neben der Grafikvorschau angezeigt werden, den gewünschten Typ aus und nehmen weitere Layout-Einstellungen vor.

Hinweis

Es besteht eine wechselseitige Abhängigkeit zwischen dem gewählten Diagrammtyp und der Anzahl der Merkmale und Kennzahlen, die Sie einem Frame zuordnen können. Wenn Sie bereits Merkmale und Kennzahlen zugeordnet haben, können Sie nicht mehr beliebig aus den Diagrammtypen wählen. Das System macht Sie ggf. hierauf aufmerksam.

       7.      Im Arbeitsschritt „Kennzahlenkatalog: Anbindung“ können Sie Kennzahlen aus der Funktion Measure Builder dem Frame zuordnen. Dabei können Sie nur Kennzahlen auswählen, die alle auf derselben Datenquelle beruhen. Setzen Sie – nachdem Sie die Kennzahlen ausgewählt haben – auf der Registerkarte Datenquelle im unteren Bildschirmbereich bei der Datenquelle ein Kennzeichen.

       8.      Im Arbeitsschritt „Datenquelle, Kennzahlen“ legen Sie die Datenquelle des Frames fest und ordnen diesem Kennzahlen zu. Wenn Sie im vorangegangenen Arbeitsschritt Kennzahlen aus dem Measure Builder ausgewählt haben, werden diese in der Liste Ausgewählte Kennzahlen aufgeführt und können an dieser Stelle nicht mehr von Ihnen deselektiert werden; dazu müssen Sie zum vorhergehenden Arbeitsschritt zurückkehren.
Für Kennzahlen, die nicht aus dem Measure Builder übernommen werden sollen, beachten Sie die folgenden Besonderheiten:

¡        Geben Sie den Namen einer RFC-Destination ein, über die eine Verbindung zu einem BW-System hergestellt werden kann. Wenn Sie dieses Feld leer lassen, wird davon ausgegangen, dass das aktuelle System selbst ein BW-System ist.

¡        Tragen Sie im Feld BW-InfoCube den Namen des InfoCube ein, über dessen Kennzahlen Sie berichten wollen. Sie können nur auf InfoCubes zugreifen, die über mindestens eine Query verfügen, bei der die Eigenschaft freigegeben für OLE DB für OLAP aktiviert ist.

¡        Wählen Sie einen der für den gewählten InfoCube verfügbaren BW-Berichte (Queries) aus. Das System zeigt die Merkmale und Kennzahlen an, die in dem BW-Bericht verfügbar sind.

¡        Wählen Sie Kennzahlen aus.

Hinweis

Die Anzahl der Kennzahlen, die Sie einem Frame zuordnen können, hängt von dem zuvor gewählten Diagrammtyp ab. Das System macht Sie erforderlichenfalls darauf aufmerksam.

       9.      Im Arbeitsschritt „Selektionskriterien“ definieren Sie die Selektionskriterien für die Merkmale des im vorangehenden Arbeitsschritt ausgewählten InfoCube. Dazu listet Ihnen das System alle Merkmale des InfoCubes auf. Über einen Doppelklick auf ein Merkmal verzweigen Sie zur Definition der Selektionskriterien. Legen Sie zuerst den Selektionstyp fest. Je nach Merkmalstyp haben Sie die Wahl unter den folgenden Selektionstypen:

¡        CPM-Variablen (siehe auch: CPM-Variablen für Merkmalswerteinschränkung)

¡        Merkmalswerte

¡        Hierarchieknoten

¡        Zeitvariablen (siehe: Periodisierung und Zeitvariablen)

Anschließend wählen Sie aus einer Liste Werte für das Merkmal und den gewählten Selektionstyp aus. Einen ausgewählten Wert entfernen Sie aus der Auswahlliste, indem Sie den Wert markieren und Diese Grafik wird im zugehörigen Text erklärt wählen oder indem Sie ihn durch die Auswahl eines anderen Wertes überschreiben.

Hinweis

Bei einer Tachometer- und einer Quadranten-Grafik können Sie – gemäß den beiden darzustellenden Werten – zwei Selektionsvarianten festlegen.

   10.      Im Arbeitsschritt „Grafik-Design“ nehmen Sie weitere Einstellungen am Frame-Diagramm vor. Insbesondere müssen Sie die gewählten Merkmale und Kennzahlen auf die Diagrammachsen verteilen, wobei das System Sie durch eine entsprechende Vorauswahl unterstützt. Weitere Informationen zum Design der Grafik finden Sie unter Grafik-Design.

   11.      Im Arbeitsschritt „Berichte und Links“ können Sie dem Frame BW-Berichte (Webreports, Queries und Arbeitsmappen) und URLs zuordnen. Bei der Präsentation des Frames in der Server-Version des Management Cockpits können Sie dann auf diese BW-Berichte direkt zugreifen und diese ausführen.

Hinweis

In der Frontend-Version des Management Cockpits haben Sie keinen Zugriff auf die zugeordneten BW-Berichte und URLs.

   12.      Im Arbeitsschritt „Datenvorschau“ liest das System probeweise Bewegungsdaten aus der Datenbasis und stellt diese in dem von Ihnen definierten Frame dar. So können Sie kontrollieren, ob die Darstellung Ihren Wünschen entspricht und erforderlichenfalls einzelne Einstellungen sofort ändern.

   13.      Im Arbeitsschritt „Beschreibung“ hinterlegen Sie eine allgemeine Beschreibung, die den Zweck des Frames erläutert und auf Besonderheiten hinweist.

Hinweis

Der Text der Beschreibung dient nur der internen Dokumentation des Cockpits und erscheint nicht in der Präsentation.

   14.      Wählen Sie Sichern, um alle Einstellungen aus den durchlaufenen Arbeitsschritten zu sichern.

Hinweis

Sie können die Einstellungen, die Sie vorgenommen haben, jederzeit überprüfen und ändern, indem Sie mit Weiter bzw. Zurück durch die Abfolge der Arbeitsschritte navigieren. Um die Einstellungen zu sichern, müssen Sie jedoch stets zum letzten Arbeitsschritt navigieren.

Um einen konsistenten Zustand des Frames sicherzustellen, empfiehlt es sich, nach jeder Änderung einer Einstellung die nachfolgenden Arbeitsschritte in der vorgesehenen Reihenfolge zu durchlaufen.

Vorgehensweise für Frames vom Typ „BIC-Text“

   15.      Im Arbeitsschritt „Merkmale und Kennzahlen“ geben Sie an, zu welchen Merkmalen bzw. Kennzahlen Dokumente gesucht werden sollen. Stellen Sie eine RFC-Destination ein, die auf dasselbe System verweist wie die von der Komponente SEM-BIC verwendete RFC-Destination. Geben Sie einen Merkmalswert an, für den Dokumente angezeigt werden sollen. Sie können einzelne Werte fest vorgeben (Festwerte) oder CPM-Variablen verwenden. Detaillierte Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt CPM-Variablen für Merkmalswerteinschränkung. Sie können auch Kennzahlen auswählen, für die Dokumente angezeigt werden sollen.

Hinweis

Beachten Sie, dass SEM-BIC eine fest vorgegebene RFC-Destination mit dem Namen SEM_BIC verwendet, um die Kommentierbarkeit von Merkmalen zu bestimmen. Nur Merkmale aus dem System, auf das diese RFC-Destination verweist, können im Zusammenhang mit Dokument-Frames verwendet werden. Anderenfalls zeigt der Frame in der Präsentation grundsätzlich keine Dokumente an.

Es stehen nur diejenigen Merkmale zur Auswahl, die in der Komponente SEM-BIC als „kommentierbar“ gekennzeichnet wurden. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter Merkmale bearbeiten.

   16.      Wählen Sie Weiter, um zum Arbeitsschritt „Beschreibung“ für den Frame zu gelangen. Hier können Sie eine allgemeine Beschreibung hinterlegen, die den Zweck des Frames erläutert und auf Besonderheiten hinweist.

Hinweis

Der Text der Beschreibung dient nur der internen Dokumentation des Cockpits und erscheint nicht in der Präsentation.

   17.      Wählen Sie Sichern, um alle Einstellungen aus den durchlaufenen Arbeitsschritten zu sichern.

Vorgehensweise für Frames vom Typ „Berichte und Links“

   18.      Im Arbeitsschritt „Einstieg“ vergeben Sie einen technischen Namen für den Frame sowie Bezeichner verschiedener Länge.

   19.      Wählen Sie Weiter, um zum Arbeitsschritt „Berichte und Links“ für den Frame zu gelangen. Fügen Sie in der Liste URLs, Webreports, Arbeitsmappen und Queries über die dort zur Verfügung stehenden Drucktasten hinzu.

   20.      Wählen Sie Weiter, um zum Arbeitsschritt „Beschreibung“ für den Frame zu gelangen. Geben Sie eine Beschreibung für den Frame ein und wählen Sie dann Sichern, um alle Einstellungen aus den durchlaufenen Arbeitsschritten zu sichern.

Ergebnis

Der Frame ist jetzt definiert und kann im Management Cockpit präsentiert werden, nachdem das Cockpit selbst aktiviert und in die Cockpit-Liste übernommen wurde. In einem neu angelegten Cockpit ist mit der erfolgreichen Definition eines Frames zugleich die Voraussetzung dafür erfüllt, das Cockpit insgesamt präsentieren zu können, da hierfür mindestens ein vollständig definierter Frame verfügbar sein muss. Außerdem können Sie den Frame in andere Cockpits einbinden.

 

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