Selektionsprogramm
Programm, das die Personalnummern ermittelt, die in einem Prozess verarbeitet werden sollen.
Das Selektionsprogramm steht am Beginn jedes Prozessmodells und damit jedes Prozesses. Es ist kein Prozessschritt wie die anderen Programme, sondern Teil der Attribute des Prozessmodells. Die Standardauslieferung des Systems enhält einige Selektionsprogramme, die Sie für Ihre Prozessmodelle verwenden können.

Um eine Liste der vorhandenen Selektionsprogramme anzuzeigen, rufen Sie die Wertehilfe zum Feld Selektionsprogramm auf, wenn Sie die Attribute für ein neues Prozessmodell festlegen.
Wenn Sie ein Prozessmodell anlegen, wählen Sie das Selektionsprogramm aus, das Sie für dieses Prozessmodell verwenden wollen.
Wenn Sie einen Prozess starten, führen Sie das Selektionsprogramm direkt aus.

Wenn Sie den Prozess sofort starten, dürfen Sie das Selektionsprogramm nicht im Hintergrund ausführen. Daher steht Ihnen diese Funktion hier nicht im Menü zur Verfügung. Wenn Sie das Selektionsprogramm im Hintergrund ausführen möchten, müssen Sie den Prozess für einen bestimmten Zeitpunkt einplanen. Dazu benötigen Sie eine Variante für das Selektionsprogramm.
Wenn Sie einen Prozess einplanen, führt das System das Selektionsprogramm im Hintergrund aus, sobald es den Prozess startet.
Wenn Sie ein eigenes Selektionsprogramm anlegen, muss dieses den folgenden Quelltext enthalten:
REPORT MY_SELECTION_PROGRAM.
INCLUDE RPUPMDP1.
RANGE: PROCESS_EMPLOYEES FOR PERNR-PERNR.
DATA: This_report like sy-repid
[...]
START-OF-SELECTION.
This_report = sy-repid
CALL FUNCTION 'HRPY_PROCESS_INIT_SELECTION’
EXPORTING
IMP_PROGRAM = This_report
CHANGING
CHAN_PARCEL = PYPARAID
CHAN_CONNECT = CONNECT
CHAN_CONT = CONT
* Bestimmte Verarbeitung: Tabelle
PROCESS_EMPLOYEES mit den
* Personalnummern füllen, die verarbeitet werden sollen.
END-OF-SELECTION.
CALL FUNCTION 'HRPY_PROCESS_CLOSE_SELECTION'
EXPORTING
IMP_PARCEL = PYPARAID
IMP_CONNECT = CONNECT
IMP_CONT = CONT
TABLES
IMP_PERNR_INDEX = PROCESS_EMPLOYEES
LEAVE PROGRAM.