
Eingangsverarbeitung
Verwendung
Im Eingang werden IDocs an die Schnittstelle übergeben und im SAP-System gespeichert. In einem zweiten Schritt werden die Belegdaten erzeugt, auch im Zuge eines Workflows.
Funktionsumfang
Das vorgelagerte System übergibt ein IDoc über den SAP-Systemport an die IDoc-Schnittstelle. Daher gibt es keinen Port, den man in den Eingangspartnervereinbarungen festlegen müßte; die IDoc-Schnittstelle muß lediglich das vorgelagerte System als Port "kennen": Es muß also eine Portbeschreibung für einen Port existieren, dessen Name das vorgelagerte System eindeutig identifiziert. Die technischen Parameter dieser Portbeschreibung können (und werden es auch in der Regel) durch das vorgelagerte System überschrieben werden.

Bei bekanntem vorgelagerten System wird das IDoc "akzeptiert", d.h. es wird auf der Datenbank gespeichert. Wenn Ihr Partner mit der entsprechenden Nachricht in Ihren Partnervereinbarungen vorgesehen ist, wird es anschließend weiterverarbeitet. Dies geschieht entkoppelt in einem zweiten Schritt. Damit ist sichergestellt, daß das externe System die Daten schnell und sicher (dialogfrei) übergeben kann.
Zur Weiterverarbeitung sind folgende Wege möglich:
Business Workplace: Workflow-Funktionen.

Der IDoc-Typ TXTRAW02 wird durch die SAP-Aufgabe TS30000008 verarbeitet: Dabei wird eine Mail an den Benutzer (oder die Organisationseinheit) verschickt, der als Empfänger im Segment E1TXTAD eingetragen ist. Fehlt dieses Segment, so werden die erlaubten Bearbeiter aus den Partnervereinbarungen als Empfänger ermittelt. Die Mail enthält den Text aus den Datensätzen des IDocs. Sie können Mailattribute, wie Priorität oder Ausführbarkeit, mitverschicken.

Zu Release 2.1/2.2 wurde der indirekte Weg über einen Vorgang der Vorgangstechnik beschritten. Diese Technik wird nicht mehr unterstützt.
Aktivitäten
Eingangsverarbeitung: Vorgehen Eingangsverarbeitung: Technische Realisierung