
Eingangsverarbeitung: Vorgehen
Einsatzmöglichkeiten
Die Eingangsverarbeitung richten Sie immer dann ein, wenn Sie einen neuen Geschäftsprozeß realisieren wollen, bei dem Daten per IDoc empfangen werden. Ein Beispiel ist die EDI-Eingangsverarbeitung von Terminaufträgen.
Voraussetzungen
Einmalig müssen Sie für die IDoc-Schnittstelle die
Typkopplung aktivieren, da beim Eingang eines IDocs immer ein Ereignis oder Event ausgelöst wird (Ausnahme: Porttyp „tRFC"). Dies geschieht im Customizing, Aktivität Ereignis-Verbraucherkopplung für IDoc-Eingang aktivieren.Ablauf
Die im Standard ausgelieferten Vorgangscodes sind bereits Workflows oder Funktionsbausteinen zugeordnet. Diese Zuordnung können Sie anzeigen: Wählen Sie SAP Menü
® Werkzeuge ® Business Communications ® IDoc-Basis ® Entwicklung ® Einstellungen Eingang ® Vorgangscode Eingang. Dies ist auch der Einstieg, wenn Sie bei Neudefinitionen von IDoc-Typen oder Verarbeitungsprozessen neu zuordnen wollen. Weitere Informationen finden Sie unter Neue IDoc-Typen definieren.
Ein Lieferant erhält eine Bestellung zu einem Material über ein IDoc vom Typ ORDERS01. Der Lieferant hat der Nachricht ORDERS über den Vorgangscode ORDE den Funktionsbaustein
IDOC_INPUT_ORDERS zugeordnet, der die IDoc-Daten in die entsprechenden Anwendungsdaten überführt. Der Lieferant wählt hier also den direkten Weg über einen Funktionsbaustein.
Es gibt IDoc-Typen, deren Eingangsverarbeitung nur in der Basis stattfindet, z.B. TXTRAW02. Diese IDoc-Typen werden nur per Workflow verarbeitet. Die entsprechenden Aufgaben sind in der Aufgabengruppe
TG70000016 zusammengefaßt. Eingangsverarbeitungen per Workflow in der Logistik finden sich in der Aufgabengruppe TG20000011 . Aufgabengruppen erleichtern die Suche nach Aufgaben im
Business Workflow Explorer.