Anfang des InhaltsbereichsVorgehensweisen Spool-System an ein externes Output-Management-System anschließen Dokument im Navigationsbaum lokalisieren

Das folgende Verfahren zeigt, wie man das R/3-Spool-System mit einem externen Output-Management-System (OMS) über die OMS-Schnittstelle integriert.

Voraussetzungen

Kompatibles OMS: Ihr OMS muß mit R/3 kompatibel sein, oder Sie müssen die OMS-Schnittstelle selbst implementieren.

Wenn bei Ihnen bereits ein OMS installiert ist, müssen Sie es hochrüsten, damit es die R/3-OMS-Schnittstelle unterstützt.

Wenn Sie ein neues OMS erwerben, sollten Sie darauf achten, daß es für die OMS-Schnittstelle zertifiziert ist.

Lokaler Zugriff: Ein OMS und alle davon bedienten Geräte müssen für alle R/3-Aufbereitungsserver "lokal" sein. Das heißt, die von R/3-Aufbereitungsservern ausgegebenen OMS-Befehle müssen auf dem Host-System ausgeführt werden können, auf dem der entsprechende R/3-Aufbereitungsserver läuft.

Ein R/3-Aufbereitungsserver speichert Ausgabedaten für ein OMS-Gerät in einer Datei auf dem Host, auf dem der Server läuft. Auf diese Datei wird in dem vom Server ausgegebenen OMS-Submit-Befehl Bezug genommen, und auf die Datei muß von dem OMS aus zugegriffen werden können.

Weitere Informationen zu zertifizierten OMS-Produkten und zum Implementieren und Zertifizieren der OMS-Schnittstelle finden Sie im SAP Complementary Software Program (CSP). Internet-Adresse: http://www.sap.com/csp (eMail: csp-europe@sap-ag.de)

Vorgehensweise

Führen Sie die folgenden Schritte für jedes OMS aus, das Sie in der R/3-Ausgabe integrieren wollen (falls Sie über mehrere OMS verfügen):

  1. Definieren Sie das reale OMS (ROMS).
  2. Siehe: Reale OMS definieren

  3. Optional: Organisieren Sie Ihre OMS-Ausgabegeräte, indem Sie eine Reihe von logischen OMS (LOMS) entwerfen. Sie können auch auf alle Geräte des OMS über ein einziges LOMS zugreifen.
  4. Siehe: OMS-Ausgabegeräte in logischen OMS anordnen

  5. Definieren Sie ein oder mehrere logische OMS (LOMS). Es ist nur ein logisches OMS erforderlich.
  6. Siehe: Logische OMS definieren

  7. Definieren Sie einen oder mehrere Sätze von betriebssystemspezifischen Kommandos. Es ist nur ein solcher Satz erforderlich.
  8. Siehe: LOMS-Kommandogruppen definieren

  9. Stellen Sie eines oder mehrere der Ausgabegeräte des OMS dem R/3-System zum Drucken und Faxen zur Verfügung.
  10. Siehe: Drucker an ein externes Output-Management-System anschließen.

  11. Wenn Sie in einem Testsystem arbeiten, können Sie Ihre OMS-Definitionen in anderen R/3-Systemen replizieren.
  12. Siehe: OMS-Definitionen zwischen Systemen bewegen.

  13. Während der produktiven Nutzung Ihres OMS: Wenn Sie Statusberichte zu OMS-Jobs und -Geräten über RFC Callback erhalten, können Sie eine Rekonfiguration des Callback-Clients herbeiführen.

Dieser Schritt ist optional. Normalerweise können Sie dem OMS-Callback-Client die Rekonfiguration selbst überlassen.

Siehe: OMS-Rekonfiguration auslösen.

Ergebnis

Die OMS-Geräte können jetzt für das Drucken und Faxen von R/3-Dokumenten eingesetzt werden.

Ende des Inhaltsbereichs