Anfang des InhaltsbereichsVorgehensweisen OMS-Kommandosätze für LOMS definieren Dokument im Navigationsbaum lokalisieren

Sie können einen Satz von OMS-Kommandos definieren, der mit einem bestimmten LOMS auf einer bestimmten Plattform verwendet werden soll. Wenn ein Ausgabeauftrag an dieses LOMS gesendet wird, werden SUBMIT, QUERY, POLLING und andere Befehle in diesem Satz verwendet, um den Ausgabeauftrag an das OMS zu übergeben und seinen Status zu erfragen.

Sie benötigen mindestens einen solchen Kommandosatz für jedes Betriebssystem, auf dem Ihre R/3-Server arbeiten. Weitere Informationen dazu finden Sie unter OMS-Ausgabegeräte in logischen OMS anordnen.

Voraussetzungen

Sie haben mindestens ein logisches OMS (LOMS) angelegt.

Vorgehensweise

  1. Starten Sie die LOMS-Pflege, sofern Sie sich nicht bereits in der LOMS-Definition befinden, für die Sie Kommandos definieren wollen. Wählen Sie Werkzeuge ® CCMS ® Spool ® Spoolverwaltung und dann Erweiterte Administration und Logische OMS auf der Registerkarte Output-Management-Systeme.
  2. Markieren Sie dann das LOMS, für das Sie Kommandos definieren wollen, und wählen Sie Ändern. Wählen Sie dann Diese Grafik wird im zugehörigen Text erklärt Kommandos.

  3. Wählen Sie das Betriebssystem für diese Variante der OMS-Kommandos.
  4. Wenn Sie über eine heterogene Systemumgebung verfügen, benötigen Sie eine Variante für jedes Host-Betriebssystem, auf dem Ihre R/3-Server laufen.

    Wenn Sie mit einer homogenen Systemumgebung arbeiten, definieren Sie nur eine Variante für Ihr Betriebssystem.

    Hintergrund: Wenn das R/3-System ein definiertes OMS-Kommando verwendet, wählt es die richtige Variante für das lokale Host-Betriebssystem. Beispiel: Wenn ein SUBMIT-Befehl von einem auf Windows NT laufenden R/3-Aufbereitungsserver ausgegeben werden soll, wird der Windows-NT-SUBMIT-Befehl verwendet.

    Sie können die folgenden Betriebssystemnamen eingeben:

    Einzugebender Wert


    Betriebssystem

    AIX

    IBM Unix

    BOS/X

    Honeywell-Bull Unix

    HP-UX

    Hewlett-Packard Unix

    OSF/1

    Digital Equipment Unix

    OSF1

    Digital Equipment Unix

    SINIX

    Siemens-Nixdorf Unix

    SunOS

    Sun Unix

    Windows NT

    Microsoft Windows NT

     

  5. Geben Sie den Kommandopfad ein. Dies ist der volle Pfadname für die OMS-Kommandos. In dieser Variante hat der Pfadname für jeden der OMS-Befehle ein Präfix.
  6. Im Idealfall ist der Pfadname unabhängig von dem R/3-Server, von dem das Kommando ausgegeben wird, immer gleich. Falls erforderlich können Sie jedoch auch serverspezifische Pfadnamen definieren.

  7. Definieren Sie jedes vom LOMS benötigte Kommando

Entnehmen Sie diese Kommandos der OMS-Dokumentation. Im Regelfall sollten diese vom Hersteller vorgegeben sein, so daß Sie sich nicht mit den unterschiedlichen Parametern auseinandersetzen müssen. Diese Kommandos sind:

Definition ist immer erforderlich.

Definition nur erforderlich, wenn Sie in der LOMS-Definition Polling markiert haben.

Definition nur erforderlich, wenn Sie in der LOMS-Definition Queue-Abfrage markiert haben.

Definition nur erforderlich, wenn Sie in der LOMS-Definition Löschbar markiert haben.

Definition nur erforderlich, wenn Sie in der LOMS-Definition Abfrage markiert haben.

Listen der für jedes Kommando verfügbaren Optionen finden Sie in den folgenden Tabellen.

Optionen für das Kommando Submit

Diese Tabelle zeigt die Optionen, die Sie bei der Definition eines Submit-Befehls verwenden können.

Attribut,
erforderlich/optional

Submit-
Parameter


Bedeutung

SAP-Spool-ID

erforderlich

&EI

Interne Spool-ID. Von R/3 mit RFC Callback als Rückgabe-Parameter zur Identifizierung eines R/3-Ausgabeauftrags erforderlich.

Reply Message Group

erforderlich

&EG

ID einer RMG. Diese Angabe ist beim Polling oder Callback zur Klassifizierung der zurückzumeldenden Informationen erforderlich.

Destination

erforderlich

&P

oder

Name des Zielausgabegeräts im OMS (einschließlich Pfad)

 

&p

Name des Zielausgabegeräts im OMS (ohne Pfadangabe)

Dokument

erforderlich

&F

oder

Name der Datei, die die Druckdaten enthält (einschließlich Pfad)

 

&f

Name der Datei, die die Druckdaten enthält (ohne Pfad)

Erforderliche Attribute, wenn über den Submit-Befehl RFC-Callback-Steuerung implementiert wird (stellen Sie das anhand der OMS-Dokumentation fest.)

SAP-Instanz

&ES

SAP-Instanzname für Callback im Format

<Hostname>_<System-ID>_<System-Nummer>

‘-‘ wenn Callback nicht gewünscht wird.

Intervall

&ET

Maximales Intervall für das Erfassen von RMG-spezifischen Ereignissen vor dem erzwungenen Start von Callback. Wenn weniger als die Anzahl der Ereignisse eintreten, meldet der Callback-Client die Ereignisse nach Verstreichen dieses Intervalls.

Anzahl

&EA

Anzahl der zu erfassenden RMG-spezifischen Ereignisse vor dem Starten von Callback

Optionale Attribute

Anzahl Exemplare

&C

Anzahl der Exemplare

Abteilung

&D

Abteilung des Adressaten

R3LOMS-Flags

&E1

LOMS-Optionseinstellungen für OMS-Services.

LOMS-Flags

&E2

OMS-Flags des LOMS

Diese Option fügt den Inhalt des Felds OMS-Konfiguration aus der LOMS-Definition in das Submit-Kommando ein.

Das Feld kann zum Einfügen aller gewünschten OMS-Optionen oder OMS-Argumente in den Befehl verwendet werden.

Siehe auch: Logische OMS definieren.

R3-ROMS-Flags

&E3

ROMS-Optionseinstellungen für OMS-Services.

Derzeit sind folgende definiert:

· Job-Abfrage unterstützt

· Job-Callback unterstützt

· Geräte-Callback unterstützt

· Fax unterstützt

Hinweise zur Feldstruktur finden Sie in der Tabelle TSPLOMS im R/3 ABAP Dictionary. Die Optionen werden in den Submit-Befehl als Folge von 60 Zeichen eingefügt.

ROMS-Flags

&E4

OMS-Flags des ROMS

Diese Option fügt den Inhalt des Felds OMS-Konfiguration aus der ROMS-Definition in das Submit-Kommando ein.

Das Feld kann zum Einfügen aller gewünschten OMS-Optionen oder OMS-Argumente in den Befehl verwendet werden.

Siehe auch: Reale OMS definieren.

Fax-Empfänger

&EP

Name des Faxempfängers (künftige Erweiterung)

Titelseite

&H/x/y/

Titelseite gewünscht (Alternative 2)? Wert x ersetzt, wenn ja, Wert y, wenn nein.

Name des Ausgabeauftrags

&I

Ausgabeauftragsname (interner R/3-Name) ohne R/3-Systemname (Datenbank-ID)

Name des Ausgabeauftrags

&J

Ausgabeauftragsname (interner R/3-Name) mit R/3-Systemname (Datenbank-ID)

Layout

&L

R/3-Aufbereitung des Ausgabeauftrags

R/3-Mandant – Besitzer des Spoolauftrags

&M

Mandant des R/3-Besitzers des Spoolauftrags (Benutzer, der den Spoolauftrag erstellt hat)

R/3-Mandant – Ersteller des Ausgabeauftrags

&m

Mandant des R/3-Benutzers, der den Ausgabeauftrag erstellte

R/3-Benutzer – Besitzer des Spoolauftrags

&O

R/3-Benutzerkennung des Besitzers des Spoolauftrags

R/3-Benutzer – Ersteller des Ausgabeauftrags

&o

R/3-Benutzerkennung des Besitzers des Ausgabeauftrags

R/3-Benutzer

&R

R/3-Benutzerkennung des Adressaten (vorgesehener Empfänger) der Ausgabe (für die Lieferung der Druckausgabe)

R/3-Drucker

&S

Name des Druckers im R/3-Spool-System

Titel

&T

Vom Benutzer vergebener R/3-Titel für den Ausgabeauftrag (sofern vorhanden)

Faxnummer

&t

Telefonnummer des Zielfaxgeräts

Titelseite

&U

Titelseite gewünscht (Alternative 1)? (X = ja, N = nein)

Priorität

&Y

R/3-Priorität (1-99), wobei 1 die höchste Priorität ist

 

Ergebnis

Sie haben Kommandos zur Verwendung in einem LOMS definiert. Sie können jetzt

Diese Grafik wird im zugehörigen Text erklärt  Startseite SAP-Druckhandbuch

Ende des Inhaltsbereichs