
OMS-Kommandosätze für LOMS definieren
Sie können einen Satz von OMS-Kommandos definieren, der mit einem bestimmten LOMS auf einer bestimmten Plattform verwendet werden soll. Wenn ein Ausgabeauftrag an dieses LOMS gesendet wird, werden SUBMIT, QUERY, POLLING und andere Befehle in diesem Satz verwendet, um den Ausgabeauftrag an das OMS zu übergeben und seinen Status zu erfragen.
Sie benötigen mindestens einen solchen Kommandosatz für jedes Betriebssystem, auf dem Ihre R/3-Server arbeiten. Weitere Informationen dazu finden Sie unter
OMS-Ausgabegeräte in logischen OMS anordnen.Voraussetzungen
Sie haben mindestens ein
logisches OMS (LOMS) angelegt.Vorgehensweise
Markieren Sie dann das LOMS, für das Sie Kommandos definieren wollen, und wählen Sie Ändern. Wählen Sie dann
Kommandos.
Wenn Sie über eine heterogene Systemumgebung verfügen, benötigen Sie eine Variante für jedes Host-Betriebssystem, auf dem Ihre R/3-Server laufen.
Wenn Sie mit einer homogenen Systemumgebung arbeiten, definieren Sie nur eine Variante für Ihr Betriebssystem.
Hintergrund: Wenn das R/3-System ein definiertes OMS-Kommando verwendet, wählt es die richtige Variante für das lokale Host-Betriebssystem. Beispiel: Wenn ein SUBMIT-Befehl von einem auf Windows NT laufenden R/3-Aufbereitungsserver ausgegeben werden soll, wird der Windows-NT-SUBMIT-Befehl verwendet.
Sie können die folgenden Betriebssystemnamen eingeben:
Einzugebender Wert |
|
AIX |
IBM Unix |
BOS/X |
Honeywell-Bull Unix |
HP-UX |
Hewlett-Packard Unix |
OSF/1 |
Digital Equipment Unix |
OSF1 |
Digital Equipment Unix |
SINIX |
Siemens-Nixdorf Unix |
SunOS |
Sun Unix |
Windows NT |
Microsoft Windows NT |
Im Idealfall ist der Pfadname unabhängig von dem R/3-Server, von dem das Kommando ausgegeben wird, immer gleich. Falls erforderlich können Sie jedoch auch serverspezifische Pfadnamen definieren.
Entnehmen Sie diese Kommandos der OMS-Dokumentation. Im Regelfall sollten diese vom Hersteller vorgegeben sein, so daß Sie sich nicht mit den unterschiedlichen Parametern auseinandersetzen müssen. Diese Kommandos sind:
Definition ist immer erforderlich.
Definition nur erforderlich, wenn Sie in der LOMS-Definition Polling markiert haben.
Definition nur erforderlich, wenn Sie in der LOMS-Definition Queue-Abfrage markiert haben.
Definition nur erforderlich, wenn Sie in der LOMS-Definition Löschbar markiert haben.
Definition nur erforderlich, wenn Sie in der LOMS-Definition Abfrage markiert haben.
Listen der für jedes Kommando verfügbaren Optionen finden Sie in den folgenden Tabellen.
Optionen für das Kommando Submit
Diese Tabelle zeigt die Optionen, die Sie bei der Definition eines Submit-Befehls verwenden können.
Attribut, |
Submit- |
|
SAP-Spool-ID erforderlich |
&EI |
Interne Spool-ID. Von R/3 mit RFC Callback als Rückgabe-Parameter zur Identifizierung eines R/3-Ausgabeauftrags erforderlich. |
Reply Message Group erforderlich |
&EG |
ID einer RMG. Diese Angabe ist beim Polling oder Callback zur Klassifizierung der zurückzumeldenden Informationen erforderlich. |
Destination erforderlich |
&P oder |
Name des Zielausgabegeräts im OMS (einschließlich Pfad) |
|
&p |
Name des Zielausgabegeräts im OMS (ohne Pfadangabe) | |
Dokument erforderlich |
&F oder |
Name der Datei, die die Druckdaten enthält (einschließlich Pfad) |
|
&f |
Name der Datei, die die Druckdaten enthält (ohne Pfad) | |
Erforderliche Attribute, wenn über den Submit-Befehl RFC-Callback-Steuerung implementiert wird (stellen Sie das anhand der OMS-Dokumentation fest.) | ||
SAP-Instanz |
&ES |
SAP-Instanzname für Callback im Format <Hostname>_<System-ID>_<System-Nummer> ‘-‘ wenn Callback nicht gewünscht wird. |
Intervall |
&ET |
Maximales Intervall für das Erfassen von RMG-spezifischen Ereignissen vor dem erzwungenen Start von Callback. Wenn weniger als die Anzahl der Ereignisse eintreten, meldet der Callback-Client die Ereignisse nach Verstreichen dieses Intervalls. |
Anzahl |
&EA |
Anzahl der zu erfassenden RMG-spezifischen Ereignisse vor dem Starten von Callback |
Optionale Attribute | ||
Anzahl Exemplare |
&C |
Anzahl der Exemplare |
Abteilung |
&D |
Abteilung des Adressaten |
R3LOMS-Flags |
&E1 |
LOMS-Optionseinstellungen für OMS-Services. |
LOMS-Flags |
&E2 |
OMS-Flags des LOMS Diese Option fügt den Inhalt des Felds OMS-Konfiguration aus der LOMS-Definition in das Submit-Kommando ein. Das Feld kann zum Einfügen aller gewünschten OMS-Optionen oder OMS-Argumente in den Befehl verwendet werden. Siehe auch: Logische OMS definieren. |
R3-ROMS-Flags |
&E3 |
ROMS-Optionseinstellungen für OMS-Services. Derzeit sind folgende definiert: · Job-Abfrage unterstützt· Job-Callback unterstützt· Geräte-Callback unterstützt· Fax unterstütztHinweise zur Feldstruktur finden Sie in der Tabelle TSPLOMS im R/3 ABAP Dictionary. Die Optionen werden in den Submit-Befehl als Folge von 60 Zeichen eingefügt. |
ROMS-Flags |
&E4 |
OMS-Flags des ROMS Diese Option fügt den Inhalt des Felds OMS-Konfiguration aus der ROMS-Definition in das Submit-Kommando ein. Das Feld kann zum Einfügen aller gewünschten OMS-Optionen oder OMS-Argumente in den Befehl verwendet werden. Siehe auch: Reale OMS definieren. |
Fax-Empfänger |
&EP |
Name des Faxempfängers (künftige Erweiterung) |
Titelseite |
&H/x/y/ |
Titelseite gewünscht (Alternative 2)? Wert x ersetzt, wenn ja, Wert y, wenn nein. |
Name des Ausgabeauftrags |
&I |
Ausgabeauftragsname (interner R/3-Name) ohne R/3-Systemname (Datenbank-ID) |
Name des Ausgabeauftrags |
&J |
Ausgabeauftragsname (interner R/3-Name) mit R/3-Systemname (Datenbank-ID) |
Layout |
&L |
R/3-Aufbereitung des Ausgabeauftrags |
R/3-Mandant – Besitzer des Spoolauftrags |
&M |
Mandant des R/3-Besitzers des Spoolauftrags (Benutzer, der den Spoolauftrag erstellt hat) |
R/3-Mandant – Ersteller des Ausgabeauftrags |
&m |
Mandant des R/3-Benutzers, der den Ausgabeauftrag erstellte |
R/3-Benutzer – Besitzer des Spoolauftrags |
&O |
R/3-Benutzerkennung des Besitzers des Spoolauftrags |
R/3-Benutzer – Ersteller des Ausgabeauftrags |
&o |
R/3-Benutzerkennung des Besitzers des Ausgabeauftrags |
R/3-Benutzer |
&R |
R/3-Benutzerkennung des Adressaten (vorgesehener Empfänger) der Ausgabe (für die Lieferung der Druckausgabe) |
R/3-Drucker |
&S |
Name des Druckers im R/3-Spool-System |
Titel |
&T |
Vom Benutzer vergebener R/3-Titel für den Ausgabeauftrag (sofern vorhanden) |
Faxnummer |
&t |
Telefonnummer des Zielfaxgeräts |
Titelseite |
&U |
Titelseite gewünscht (Alternative 1)? (X = ja, N = nein) |
Priorität |
&Y |
R/3-Priorität (1-99), wobei 1 die höchste Priorität ist |
Ergebnis
Sie haben Kommandos zur Verwendung in einem LOMS definiert. Sie können jetzt