
Typ 0: Definition von Eingabewertprüfungen
Verwendung
Bei der Merkmaldefinition im Customizing können Sie für jedes Merkmal einen zulässigen Wertebereich definieren. Diese Einstellung gilt für sämtliche Prozeßvorgaben und Meldungen, in denen das Merkmal verwendet wird.
Wenn Sie den Wertebereich für einen konkreten Eingabewert zusätzlich einschränken wollen, definieren Sie hierfür eine Eingabewertprüfung in der Prozeßvorgabe. Darin legen Sie fest
Voraussetzungen
Wenn Sie den Eingabewert mit Hilfe einer Prüffunktion prüfen wollen, muß im System ein geeigneter Funktionsbaustein angelegt sein.
Um Funktionsbausteine anzulegen oder anzuzeigen, wählen Sie im Customizing der Prozeßkoordination Prozeßvorgaben -> PV-Arten für R/3-Herstellanw. definieren mit Merkmalübers. -> Merkmale zu dynamischen Funktionsaufrufen zuordnen -> Funktionsbausteine für dynamische Funktionsaufrufe anlegen.
Wenn bei der Annahme unzulässiger Eingabewerte in der Herstellanweisung eine Unterschrift erfaßt werden soll, müssen Sie im Customizing des Steuerrezeptempfängers die Art von Unterschrift einstellen, die in der Herstellanweisung verwendet werden soll. Folgende Möglichkeiten stehen zur Auswahl:
Wenn beim Signieren mehrere Einzelsignaturen geleistet werden sollen, legen Sie im Steuerrezeptempfänger zusätzlich die
Signaturstrategie fest.Weitere Informationen zur digitalen Signatur sowie den dafür erforderlichen Einstellungen finden Sie unter
Genehmigung mit digitalen Signaturen.In Cockpits können Sie Unterschriften ohne Kennwortprüfung definieren. Digitale Signaturen dürfen nicht verwendet werden.
Aktivitäten
Prüfvorschrift
Die Prüfvorschrift für die Eingabewertprüfung können Sie in der Prozeßvorgabe wie folgt hinterlegen:
Merkmal |
Bedeutung |
Bewertung |
PPPI_VALIDATION_FORMULA |
Prüfformel (maximal 8 mal) |
Boolesche Formel |
Merkmal |
Bedeutung |
Bewertung |
PPPI_VALIDATION_FUNCTION |
Prüffunktion |
Name des Funktionsbausteins |
Unmittelbar nach der Prüffunktion müssen Sie die Parameter des Funktionsbausteins in die Prozeßvorgabe aufnehmen. Informationen hierüber finden Sie unter
Verarbeitung unzulässiger Eingabewerte
Zusätzlich zur Prüfvorschrift können Sie in der Prozeßvorgabe folgende Informationen hinterlegen, die die Verarbeitung unzulässiger Eingabewerte steuern:
Die Herstellanweisung verlangt je nach Einstellung im Steuerrezeptempfänger eine Unterschrift ohne Kennwort, eine einzelne digitale Signatur oder mehrere, in einer Signaturstrategie hinterlegte Einzelsignaturen. Im Cockpit sind nur Unterschriften ohne Kennwort zulässig. Zu digitalen Signaturen müssen Sie zusätzlich einen Kommentar erfassen.
Der Eingabewert wird beim Erfassen einer Unterschrift nicht automatisch rückgemeldet. Sobald Sie wieder einen korrekten Wert eingegeben haben, wird er vom System direkt akzeptiert, d.h. Sie brauchen keine neue Unterschrift einzugehen.
Das System prüft dann, ob im Benutzerstammsatz im Berechtigungsobjekt C_CRPI_BER die in der Prozeßvorgabe angegebene Aktivität hinterlegt ist.

Unabhängig von dieser Einstellung werden bei digitalen Signaturen folgende Berechtigungen geprüft:
Aktivitäten
Erfassen Sie diese Daten in der Prozeßvorgabe, indem Sie unmittelbar nach der Prüfvorschrift folgende Merkmale zuordnen:
Merkmal |
Bedeutung |
Bewertung |
PPPI_TEXT_FOR_INVALID_INPUT |
Warnhinweis |
Langtext (siehe auch Verwendung von Textsymbolen) |
PPPI_ACCEPT_INVALID_INPUT |
Annahme unzulässiger Werte |
Nein Ja Nur mit Unterschrift |
PPPI_SIGNATURE_AUTHORIZATION |
benötigte Berechtigung für Unterschrift ohne Kennwort oder digitale Signatur |
beliebiger Wert für das Feld Aktivität im Berechtigungsobjekt C_CRPI_BER |
Nur in Herstellanweisungen: |
Signaturstrategie |
im Customizing definierte Strategie |