
Lohnscheinrückmeldung zu Sekundärressourcen
Verwendung
Mit dieser Funktion führen Sie eine Lohnscheinrückmeldung direkt aus der Produktion mit Hilfe einer Prozeßmeldung aus. Auf diese Weise können Sie mit einer einzigen Prozeßmeldung aus der Produktion sämtliche zu einer Sekundärressource erbrachten Leistungen sowie die verwendete Ressource rückmelden.
Dabei können Sie folgende Daten rückmelden:
Alternativ können Sie Sekundärressourcen auch wie folgt rückmelden:
Bereichsmenü des Prozeßauftrags
Die Lohnscheinrückmeldung über die Transaktion unterstützt zusätzlich die Aktualisierung der Vorgabewerte und die Rückmeldung von Personaldaten.
Weitere Informationen finden Sie unter
Bereichsmenü des ProzeßauftragsAnders als bei Lohnscheinrückmeldungen melden Sie hier pro Prozeßmeldung ein einzelnes Zeitereignis, z.B. Start oder Ende einer Sekundärressource bzw. eine einzelne Leistung zurück.
Siehe auch:
Rückmeldungen in ProzeßaufträgenIntegration
Sie können Prozeßmeldungen zur Lohnscheinrückmeldung aus der Herstellanweisung bzw. aus dem Prozeßleitsystem mit einer entsprechenden Prozeßvorgabe anfordern.
Zum Beispiel können Sie
Im Customizing des SAP-Referenz-Mandanten finden Sie Beispiel-Prozeßvorgabearten zum Rückmelden von Lohnscheinen. Allgemeine Informationen zu Prozeßvorgaben finden Sie unter
Prozeßvorgaben.
Voraussetzungen
Funktionsumfang
Für die Lohnscheinrückmeldung zu Sekundärressourcen stehen Ihnen im Standard folgende Daten zur Verfügung:
Die nachfolgenden Abschnitte beschreiben, was Sie beim Anlegen der Prozeßmeldungen beachten müssen.
Sekundärressource
Damit das System die Sekundärressource indentifizieren kann, müssen Sie die Positionsnummer der Sekundärressource sowie die zugehörige Phasennummer angeben.
Leistungen
In einer Phase können bis zu sechs
Vorgabewerte erfaßt werden. Die Anzahl und die Bedeutung der Vorgabewerte ist abhängig vom Vorgabewertschlüssel der Primärressource. In der Prozeßmeldung können Sie zu jedem Vorgabewert einer Phase die tatsächlich erbrachte Leistung rückmelden. Die Merkmale für die Leistungsrückmeldung sind in derselben Reihenfolge numeriert, in der die Vorgabewerte und die zugehörigen Leistungen im Prozeßauftrag ausgegeben werden.
Kennzeichen: Restleistung zu Leistung
Mit diesem Kennzeichen geben Sie an, ob Sie noch weitere Rückmeldungen zu der jeweiligen Leistung erwarten.
Rückmeldetext
Der Kurztext bietet Ihnen die Möglichkeit, beispielsweise den Grund für die Planabweichung anzugeben.
Buchungsdatum
Falls die rückgemeldeten Leistungen nicht zum aktuellen Datum gebucht werden sollen, können Sie ein beliebiges anderes Datum in einer zulässigen Buchungsperiode (Rück- und Vordatierung) einsetzen. Wenn die Meldung kein Buchungsdatum enthält, wird die Rückmeldung zu dem Datum gebucht, an dem die Meldung erzeugt wurde (Merkmal Ereignisdatum).
Status für Leistungsrückmeldung
Der Status besagt, ob die Bearbeitung der Sekundärressource abgeschlossen ist.
In der nachfolgenden Tabelle erhalten Sie einen Überblick über die möglichen Rückmeldestatus:
Rückmeldestatus |
Bedeutung |
Teilende |
Teilrückmeldung. Der Ressourceneinsatz ist noch nicht beendet, die bisher erbrachte Leistung soll jedoch ermittelt werden. |
Ende |
Endrückmeldung Der Ressourceneinsatz ist beendet. |
Konsistenzprüfungen
Beim Verarbeiten der Meldungen prüft das System, ob die darin enthaltenen Werte gültig und konsistent sind. Bei Inkonsistenzen (z. B. bei einer ungültigen Auftragsnummer) wird
Nachgelagerte Bearbeitungsschritte
Die weitere Verarbeitung der rückgemeldeten Daten erfolgt gemäß der allgemeinen Logik der Auftragsrückmeldung.
Rückmeldenummer
Das System weist jeder Rückmeldung eine eindeutige Nummer zu. Diese Nummer wird in das Protokoll der zugehörigen Meldung übernommen.