Anfang des InhaltsbereichsFunktionsdokumentation Rückmelden von Zeitereignissen zu Sekundärressourcen Dokument im Navigationsbaum lokalisieren

Verwendung

Mit dieser Funktion melden Sie Zeitereignisse zu den Sekundärressourcen eines Prozeßauftrags zurück, indem Sie aus der Prozeßsteuerung eine entsprechende Prozeßmeldung versenden. Sie können folgende Arten von Zeitereignissen rückmelden:

Siehe auch:

Strukturlink Rückmeldungen in Prozeßaufträgen

Voraussetzungen

Funktionsumfang

Zum Rückmelden der Zeitereignisse stehen Ihnen folgende Prozeßmeldungen und Empfänger zur Verfügung:

Art des Zeitereignisses

Meldungsart

Empfänger

Bearbeitungs-Zeitereignis

PI_SRST

PI05

Zeitereignis für variable Leistung

PI_SRACT

PI11


Die nachfolgenden Abschnitte beschreiben, was Sie beim Anlegen der Prozeßmeldungen beachten müssen.

Prozeßmeldung zu Bearbeitungs-Zeitereignissen

Zeitereignis / Status:

In Prozeßmeldungen zu Bearbeitungs-Zeitereignissen erfassen Sie den Bearbeitungsstatus der Ressource, zu der Sie die Rückmeldung ausführen. Der Ressourcenstatus beeinflußt die Verarbeitung der Prozeßmeldungen wie folgt:

In der nachfolgenden Tabelle erhalten Sie einen Überblick über mögliche Ressoucenstatus bzw. Zeitereignisse und die zugehörigen Rückmeldestatus:

Zeitereignis / Ressourcenstatus

Bedeutung

Rückmeldestatus

Start

Der Ressourceneinsatz hat begonnen.
Diesen Status müssen Sie auch dann setzen, wenn Sie die Sekundärressource nach einer Unterbrechung erneut einsetzen.

Teilrückmeldung

Ende

Der Ressourceneinsatz ist beendet.

Endrückmeldung

Unterbrechung

Der Ressourceneinsatz wurde unterbrochen.

Teilrückmeldung

Teilende

Der Ressourceneinsatz ist noch nicht beendet, die bisher erbrachte Leistung soll jedoch ermittelt werden.

Teilrückmeldung

 

Rückgemeldeter Zeitpunkt

Den rückgemeldeten Zeitpunkt erfassen Sie in der Prozeßmeldung mit den Merkmalen für Ereignisdatum und -uhrzeit.

Ressource:

Zu welcher Sekundärressource Sie die Rückmeldung ausführen geben Sie an, indem Sie in der Prozeßmeldung die Merkmale für Prozeßauftrag, Vorgang bzw. Phase sowie die Positionsnummer der Sekundärressource füllen.

Beim Zeitereignis Start, können Sie ggf. zusätzlich rückmelden, daß eine andere Ressource verwendet wurde als geplant. Füllen Sie hierzu in der Prozeßmeldung die Merkmale für den Ressourcennamen und das Werk der Ressource.

Prozeßmeldung zu variablen Leistungen

Variable Leistung:

Über die Parameter-ID des Vorgabewerts geben Sie in der Prozeßmeldung an, welche Leistung Sie rückmelden. Der Parameter muß im Vorgabewertschlüssel der Sekundärressource vorgesehen sein.

Zu ihm erfassen Sie in der Prozeßmeldung die erbrachte Leistung sowie ggf. die zugehörige Maßeinheit.

Ressource:

Zu welcher Sekundärressource Sie die Rückmeldung ausführen, geben Sie wie bei Bearbeitungs-Zeitereignissen an, indem Sie die Merkmale für Prozeßauftrag, Vorgang bzw. Phase sowie die Positionsnummer der Sekundärressource füllen.

Bei Zeitereignissen zu variablen Leistungen, können Sie jedoch keine von den Plandaten abweichende Ressource rückmelden.

Zeitereignis / Status:

Zusätzlich zur Leistung können Sie auch einen Status zurückmelden. Dieser Status legt fest

In der nachfolgenden Tabelle erhalten Sie einen Überblick über mögliche Zeitereignisse und die zugehörigen Rückmeldestatus:

Zeitereignis / Status

Bedeutung

Rückmeldestatus

Teilende

Der Ressourceneinsatz ist noch nicht beendet, die bisher erbrachte Leistung soll jedoch ermittelt werden.

Teilrückmeldung

Ende

Der Ressourceneinsatz ist beendet.

Endrückmeldung


Wenn die Prozeßmeldung keine Angaben zum Status bzw. Zeitereignis enthält, verwendet das System automatisch das Zeitereignis Teilende mit dem Rückmeldestatus Teilrückmeldung.

Allgemeine Hinweise zur Verarbeitung der Meldungen

Die nachfolgenden Hinweise gelten sowohl für Bearbeitungs-Zeitereignisse als auch für variable Leistungen.

Zusätzliche Rückmeldedaten:

Bei Bedarf können Sie in den Prozeßmeldungen zusätzlich einen Kurztext zur Rückmeldung sowie ggf. den Grund für die Planabweichung rückmelden.

Konsistenzprüfungen:

Beim Verarbeiten der Meldungen prüft das System, ob die darin enthaltenen Werte gültig und konsistent sind. Bei Inkonsistenzen (z. B. bei einer ungültigen Auftragsnummer oder einem Zeitereignis, das im aktuellen Bearbeitungsstadium nicht zulässig ist) wird

Nachgelagerte Bearbeitungsschritte:

Die weitere Verarbeitung der rückgemeldeten Daten erfolgt gemäß der allgemeinen Logik der Auftragsrückmeldung.

Rückmeldenummer:

Das System weist jeder Rückmeldung eine eindeutige Nummer zu. Diese Nummer wird in das Protokoll der zugehörigen Meldung übernommen.

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