Anfang des InhaltsbereichsVorgehensweisen Überwachung mehrerer R/3-Systeme: RFC-Verbindungen definieren Dokument im Navigationsbaum lokalisieren

Verwendung

Um ein entferntes R/3-System zu überwachen, müssen Sie eine RFC-Verbindung zu diesem System definiert haben.

SAP empfiehlt aus Sicherheitsgründen, daß Sie für jedes entfernte System zwei RFC-Destinationen definieren, da zwischen dem überwachten und dem überwachenden System zwei prinzipiell unterschiedliche Anforderungen existieren:

Im überwachten System sind Datensammelmethoden aktiv, die Werte zu Monitorattributen im dortigen gemeinsamen Speicher (Shared Memory) ablegen. Über RFC-Aufruf (und über einen bestimmten Benutzernamen) liest das überwachende System diese Werte aus. Im überwachten System ist dieser Benutzer lediglich ein Beobachter, der sich bei jeder Abfrage dort anmelden muß.

Meldet eine Datensammelmethode einen Alert, können Sie im Alert-Monitor eine Analysemethode starten. Da diese Analysemethode im überwachten System möglicherweise Änderungen vornimmt, benötigt sie dort weitergehende Berechtigungen.

Da beide Anforderungsarten auf sehr unterschiedliche Art in das überwachte System eingreifen und auch sehr unterschiedlich häufig vorkommen, empfiehlt SAP über unterschiedliche Benutzer eine unterschiedliche Rechtevergabe bei der Definition der beiden RFC-Destinationen zu vergeben:

Legen Sie einen Benutzer CSMREG auf allen zu überwachenden Systemen, an und vergewissern Sie sich, daß der Benutzertyp Kommunikation (SAP Web Application Server 6.10) bzw. CPIC (bis SAP-Basis-Relaese 4.6D) aktiviert ist (siehe Benutzer CSMREG anlegen).

SAP empfiehlt, daß Sie den RFC-Aufruf unter ihrem eigenen Benutzernamen durchführen.

Voraussetzungen

Um die RFC-Verbindungen definieren zu können, müssen Sie den Benutzer CSMREG angelegt haben.

Vorgehensweise

  1. Wählen Sie CCMS ® Konfiguration ® Alert-Monitor, oder rufen Sie die Transaktion RZ21 auf.
  2. Wählen Sie Techn. Infrastruktur ® Eintrag für Remote Überwachung anlegen.
  3. Wählen Sie Springen ® RFC-Verbindungen
  4. Hinweis

    Sie können statt der Punkte 1-3 auch die Transaktion SM59 aufrufen.

  5. Expandieren Sie im Baum RFC-Destinationen den Knoten R/3-Verbindungen.
  6. Wenn keine passende RFC-Verbindung für das System, das Sie überwachen wollen, vorhanden ist, wählen Sie Anlegen.
  1. Machen Sie im Definitionsbild die folgenden Angaben:

Die RFC-Verbindung meldet sich mit diesen Benutzern am entfernten System an.

  1. Sichern Sie die Definition. Das System zeigt im Gruppenrahmen Technische Einstellungen einige zusätzliche Felder an. Wählen Sie für Lastverteilung die Option Ja, und sichern Sie die Definition erneut.
  2. Schließen Sie die Definition ab, indem Sie im Gruppenrahmen Technische Einstellungen die restlichen Felder ausfüllen:
  3. Eingabefeld

    Eingabe

    Zielsystem ID

    Geben Sie die R/3-System-ID ein (z. B. C11).

    Message Server

    Geben Sie den Hostnamen des Message-Servers ein. Wenn Sie sich nicht sicher sind, melden Sie sich am Zielsystem an und starten die Transaktion RZ03. Der Message-Server ist die R/3-Instanz mit M in der Spalte Dienste. Der Hostname ist der erste Teil des R/3-Instanznamens: host1_C11_01.

    Gruppe

    Geben Sie die auf dem Zielsystem zu verwendende Anmeldegruppe ein. Wenn Sie sich nicht sicher sind, rufen Sie im Zielsystem die Transaktion SMLG auf, um die verfügbaren Gruppen anzuzeigen.

    Speichern als

    Wählen Sie IP-Adresse. Der Hostname des Message-Servers oder die IP-Adresse wird automatisch in das angrenzende Feld eingetragen.

  4. Sichern Sie die abgeschlossene Definition.
  5. Testen Sie die RFC-Verbindung mit Verbindung testen und Remote Login.

Weitere Informationen finden Sie unter StrukturlinkEntfernte Destinationen pflegen.

Ergebnis

Sie haben die erforderlichen RFC-Destinationen definiert. Wenn Sie das entsprechende System vom Alert-Monitor überwachen lassen möchten, gehen Sie vor, wie in der Vorgehensweise Mehrere R/3-Systeme überwachen beschrieben.

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