
Verwendung von ausführenden Arbeitsplätzen im Vorgang
Verwendung
In der Instandhaltung (PM) können Sie für jeden Vorgang oder Untervorgang angeben, welcher ausführende
Arbeitsplatz mit welchen Qualifikationen ihn ausführt. Sie können sich des weiteren berechnen lassen, wie geeignet ein bestimmter Arbeitsplatz für die Ausführung eines Vorgangs ist.Es ist auch möglich, einzelne Vorgänge von Arbeitsplätzen in Fremdfirmen ausführen zu lassen (siehe
Abwicklung mit Fremdfirma als Arbeitsplatz).Voraussetzungen
Wenn Sie Einzelkapazitäten für Arbeitsplätze verwenden möchten, müssen Sie im Customizing der Produktionsplanung - und steuerung (PP) dem Vorgang eine Kapazitätsart zugeordnet haben. Sie können dabei zwischen folgenden Arten wählen:
Das Zeitangebot wird hier aus der Komponente Personalwirtschaft (HR) übernommen.
Das Zeitangebot wird hier in der Einzelkapazität der Maschine selbst festgelegt.
Wenn Sie Anforderungsprofile für Arbeitsplätze verwenden möchten, müssen diese in der Komponente Personalwirtschft (HR) erfaßt sein.
Wenn Sie Eignungsdaten verwenden möchten, müssen diese im Customizing der Arbeitsplätze erfaßt sein.
Funktionsumfang
Folgendes können Sie mit dem Arbeitsplatz für jeden Vorgang bestimmen:
Sie machen diese Angaben im Detailbild für die Eigenbearbeitung des Vorgangs.
Angabe von Qualifikationen
Im Block Qualifikationen können Sie mit einem Anforderungsprofil, einer Stelle oder einer Planstelle die Qualifikationsanforderungen des Vorgangs beschreiben.

Für die Instandsetzung eines Kessels wird ein Mitarbeiter benötigt, der schweißen kann.
Der zuständige Planer hat jetzt folgende Möglichkeiten:
Angabe von Einzelkapazitäten
Für jeden Arbeitsplatz können Sie angeben, welche Einzelkapazitäten mit welchem Qualifikationsangebot auf ihm arbeiten.

Arbeitsplatz |
Anzahl Mitarbeiter |
Namen der Mitarbeiter |
Qualifikationen |
Mechanik 1 |
4 |
Frederic Bouton Yavuz Saracoglu Hans Müller Subarashi San |
Schweißerfachprüfung; Schwindelfreiheit |
Mechanik 2 |
4 |
Ursula Groß Paul Hayman Andrea Boselini Manfred Leicht |
Schweißerlehrgang |
Elektrik |
2 |
Peter McPoley Mikhail Jelnikov |
Meisterprüfung Elektrik |
Berechnung des Eignungsgrades
Wenn in einem Vorgang eines Auftrags ein Mitarbeiter mit bestimmten Qualifikationen benötigt wird, werden die Qualifikationsanforderungen des Vorgangs und die angebotenen Qualifikationen des Arbeitsplatzes (Person oder Maschine) miteinander verrechnet. Daraus ergibt sich der Eignungsgrad des Arbeitsplatzes.

Für einen Vorgang in einem Auftrag wird ein Mitarbeiter mit Schweißerfachprüfung benötigt.
Für den eingeplanten Arbeitsplatz "Mechanik 2" gilt aber nur die Qualifikation "Schweißerlehrgang". Da keiner der Mitarbeiter auf dem Arbeitsplatz "Mechanik 2" eine Schweißerfachprüfung absolviert hat, hat jeder von ihnen für den zu bearbeitenden Vorgang einen Eignungsgrad von 60%.
Angabe von Eignungen
Eignungen werden in der Regel verwendet, wenn die Komponente Personalwirtschaft (HR) nicht im Einsatz ist, also Personen nicht mit Qualifkationsangeboten verbunden sind.

Eignungsgrad und Eignungen sind völlig getrennt voneinander zu sehen: Während das System Berechnungen zum Eignungsgrad durchführen muß, machen Sie die Angabe der Eignung lediglich beschreibend.
Im Block Entlohnung können Sie für jeden ausführenden Arbeitsplatz die erforderliche Eignung für einen Vorgang angeben.

Für die Instandsetzung eines Kessels sind anspruchsvolle Schweißarbeiten nötig. Der zuständige Planer legt fest, daß für diese Arbeiten eine Schweißerfachprüfung abgelegt worden sein muß und macht aus diesem Grunde für den entsprechenden Vorgang im Feld Eignung die Angabe