Anfang des InhaltsbereichsProzessdokumentationAbwicklung mit Fremdfirma als Arbeitsplatz Dokument im Navigationsbaum lokalisieren

Einsatzmöglichkeiten

Sie können für eine Fremdfirma, die Sie regelmäßig mit den gleichen Maßnahmen beauftragen, einen speziellen Arbeitsplatz anlegen.

Dies kann unter anderem dann sinnvoll sein, wenn die Fremdfirma ihren Sitz in unmittelbarer Nähe zu Ihrer Firma hat und Sie eine große Anzahl Aufträge von dieser Fremdfirma ausführen lassen.

Voraussetzungen

Sie richten für jede Fremdfirma einzeln oder für alle Fremdfirmen gemeinsam eine Kostenstelle ein.

Sie richten im Controlling (CO) für die Kostenstelle der Fremdfirma eine CO-Leistungsart und einen Tarif, der die Konditionen der Einzelbestellung widerspiegelt, ein.

Sie legen für die Fremdfirma einen Arbeitsplatz ein, der mit der Kostenstelle und der CO-Leistungsart verknüpft ist.

Da im Rahmen der Auftragsabwicklung diese Form der Fremdbearbeitung identisch ist mit der Eigenbearbeitung, weisen Sie den fremdzubearbeitenden Vorgängen einen Steuerschlüssel für die Eigenbearbeitung zu. In der Standardauslieferung heißt dieser Steuerschlüssel PM01.

Ablauf

  1. Sie richten eine Einzelbestellung ein, die eine Laufzeit hat, z.B. Quartal, Jahr, in der die Bestellkonditionen hinterlegt sind. Diese Einzelbestellung kontieren Sie auf die Kostenstelle des Arbeitsplatzes, der für die Fremdfirma angelegt wurde.
  2. Sie legen den Auftrag mit den fremdzubearbeitenden Vorgängen genauso an wie einen Auftrag mit eigenzubearbeitenden Vorgängen. Siehe Eröffnung eines Auftrags.
  3. Sie drucken Auftragspapiere aus.
  4. Sie beauftragen die Fremdfirma, indem Sie die ausgedruckten Auftragspapiere der Fremdfirma zusenden oder Mitarbeitern der Fremdfirma aushändigen.
  5. Die Maßnahmen werden von der Fremdfirma ausgeführt.
  6. Sie melden die fremdbearbeiteten Vorgänge des Auftrags genauso zurück wie eigenbearbeitete Vorgänge.
  7. Die Schritte 2. bis 6. gelten für alle Aufträge, die innerhalb der Laufzeit der Bestellung ausgeführt werden.
  8. Durch die Zeitrückmeldung der Vorgänge wird die Kostenstelle der Fremdfirma entlastet.
  9. Die Belastung der Kostenstelle der Fremdfirma kann durch eine periodische Rechnungstellung (z.B. monatlich) erfolgen. Die Rechnung umfaßt dabei alle in dieser Periode geleisteten Aufträge. Im Zeitablauf ergibt sich der Saldo der Kostenstelle zu 0.

Die Kosten werden zunächst auf dem Auftrag gesammelt und dann an den in der Abrechnungsvorschrift genannten Empfänger abgerechnet.

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