Anfang des InhaltsbereichsUnterschied zwischen zentralen und lokalen Executables Dokument im Navigationsbaum lokalisieren

Nach der Standardinstallation haben Sie die folgende Möglichkeiten:

  1. Belassen der zentralen Ablage der Executables auf einem zentralen Server. D.h. gemeinsame Nutzung der Executables durch verteilte Instanzen über das Netzwerk (NFS).
  2. Vorteile

    Nachteile

    Sie müssen nur einmal Speicherplatz für die Executables in einem zentralen System in Ihrem Netzwerk zur Verfügung stellen.

    Bei einem Wechsel der Executables werden automatisch alle Instanzen nach dem Neustart mit den richtigen Executables versorgt.

    Das Starten von Instanzen ist langsam, da die Executables über das Netzwerk anstatt von einem lokalen Plattenspeicher geladen werden müssen.

    Die zentrale Speicherung kann zu größerer Rechner- oder Netzwerkbelastung führen, wodurch die Systemleistung beeinträchtigt wird.

    Bei Speicherengpässen müssen die Hostsysteme von verteilten SAP-Instanzen aktive Executables über das Netzwerk laden. Das kann zu erheblicher Last auf dem Netzwerk und in dem zentralen System führen, in dem die Executables liegen.

    Siehe hierzu: Struktur der Executables nach der Standardinstallation

  3. Lokale Ablage der Executables in verteilten SAP-Instanzen unter Verwendung des automatischen Abgeichs.
    Jede einzelne SAP-Instanz aktualisiert bei einem Neustart ihre Executables automatisch, wenn die Executables im zentralen Verzeichnis aktualisiert wurden.

Bei diesem Verfahren können Sie für jede Instanz bestimmen, ob sie am automatischen Executables-Abgeich teilnehmen oder mit ihren lokalen Executables arbeiten soll.

Siehe hierzu: Funktionsweise des automatischen Abgleichs

SAP empfiehlt, mit lokalen Executables zu arbeiten, wenn die Hostsysteme in Ihrem Netzwerk über die entsprechende Plattenkapazität verfügen. Zur lokalen Speicherung von SAP-Executables muß ein Hostsystem mehrere 100 MB freien Plattenplatz (dies ist vom SAP-Release abhängig) haben.

Hinweis

Nicht alle SAP-Instanzen müssen lokale Executables verwenden. Sie können eine "gemischte" Konfiguration erstellen, in der die Executables nur auf bestimmten Hostsystemen lokal abgelegt werden. Die Hostsysteme, die über weniger Speicherplatz verfügen, greifen dabei auf die zentralen Executables zu.

Achtung

Werden die Voraussetzungen für den automatischen Executables-Abgleich nicht oder nur teilweise getroffen, so werden die Executables auf den verschiedenen Instanzen nicht automatisch auf dem gleichen Releasestand gehalten. D.h. bei einem Upgrade bzw. Nach dem Einspielen von HOT-Packages läuft man Gefahr, daß man vergißt, die Executables der einzelnen Dialoginstanzen zu erneuern.

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