
Parametrisierung des SAP-Gateway
Das Gateway wird innerhalb einer Instanz als Service "G" installiert und liest seine Parameter wie jeder andere Server aus der im SAP-Baum im Profilverzeichnis hinterlegten Profildatei.
Parameter, die bei Problemen im Gateway als Kandidaten für Änderungen in Frage kommen.
Dynamisch bedeutet, daß der Parameter im laufenden Betrieb umgeschaltet werden kann.
gw/alternative_hostnames
Liste von alternativen Hostnamen für den lokalen Rechner. Das Gateway bestimmt die IP-Adressen der LAN-Adapter beim Start, damit es genau weiß, welche IP-Adressen 'lokale' Adressen sind.
Es kann zu Problemen kommen, wenn sich ein Client über eine Firewall verbindet und diese Firewall eine IP-Adressen-Umsetzung macht. Dann erkennt das Gateway nicht, daß der Verbindungsrequest eigentlich an das lokale System gehen soll und versucht, eine Verbindung zu einem anderen System zu machen. In diesen Fällen muß man diesen Parameter pflegen und die IP-Adresse, die der Client schickt, als eigene Adresse eintragen.
Ein weiterer Fall für die Verwendung kann sein, wenn der Algorithmus, der die Ausgabe des
Syntax |
host1,host2,host3 |
Defaulteinstellung |
keine alternativen Rechnernamen |
Dynamisch |
nein |
gw/max_sys
Gibt die max. Anzahl von zu einer Zeit angeschlossenen Clients an. Dabei ist zu beachten, daß ein R/3-Server nur ein einziger Client gegenüber dem Gateway ist.
Defaulteinstellung |
300 |
Dynamisch |
nein |
gw/max_conn
Gibt die max. Anzahl von zu einer Zeit aktiven Verbindungen an. Dazu gehören sowohl Verbindungen via LU6.2 zu einem HOST (R/2) als auch die Verbindungen via TCP/IP.
Defaulteinstellung |
500 |
Dynamisch |
nein |
gw/max_wp
Gibt die max. Anzahl von Gateway-Arbeitsprozessen an, die gestartet werden können.
Dieser Parameter ist nur für SNA-Verbindungen von Bedeutung.
Defaulteinstellung |
0 |
Dynamisch |
nein |
gw/max_overflow_usage
Gibt die Belegung des Overflow-Bereiches in % an, ab der das Gateway seine Clients "bremst", d.h. SYNC-Aufforderungen versendet.
Defaulteinstellung |
10 |
Dynamisch |
ja |
gw/rem_start
Bestimmt, auf welche Art ferne CPIC-Programme gestartet werden sollen:
Ferne Programme, die via remote shell gestartet werden, laufen immer unter der "Gateway"-Kennung ab. Falls ferne Programme via rexec gestartet werden, laufen sie unter der durch die Parameter SAPUSERNAME und SAPPASSWORD definierten Kennung ab.
Defaulteinstellung |
REMOTE_SHELL |
Dynamisch |
ja(*) |
(*) aber nur in Richtung mehr Sicherheit, also REMOTE_SHELL -> DISABLED oder REXEC -> DISABLED ist erlaubt aber DISABLED -> REMOTE_SHELL oder DIABLED -> REXEC nicht.
Kennung für den Start von fernen CPIC-Programmen via rexec.
Defaulteinstellung |
- |
Dynamisch |
nein |
SAPPASSWORD
Kennung für den Start von fernen CPIC-Programmen via rexec.
Defaulteinstellung |
- |
Dynamisch |
nein |
Datei mit Anweisungen, um Programme beim Starten des Gateways mitzustarten. Das ist sinnvoll, wenn CPIC/RFC-Serverprogramme immer laufen sollen. Beim einem Durchstart des Gateways werden dann solche Programme mitgestartet.
Defaulteinstellung |
- |
Dynamisch |
nein |
Syntax der Datei :
lokales Anstarten eines Programmes
Remote Anstarten eines Programmes (mittels Remote Shell, bzw. Wert des Parameters gw/remsh)
Als Kommentarzeichen können
";*!" benutzt werden. Die einzelnen Parameter in der Datei müssen durch Tabs getrennt sein.
Beispiel einer Datei
; Syntax : local program [parameter...] oder
; hostname program [parameter ...]
;
; Unter NT muessen die Optionen ( beginnen mit '-' )
; oder Strings die ein '/' enthalten in Anfuehrungszeichen
; gesetzt werden z.B.
;
; hw1439 "/priv/cpict2" "-tp" cpict2 "-gwhost" p29290 "-gwserv" sapgw53
;
; lokal Programm anstarten ( registriert sich mit der ID cpicsrc
; am Gateway, das lokal laeuft und auf den Service sapgw53 hoert )
local /usr/sap/BIN/SYS/exe/run/cpicserver -tp cpicsrv -gwhost uw1033 -gwserv sapgw53
; remote Programm anstarten
hw1439 /usr/sap/BIN/SYS/exe/run/rfcserver -tp rfcsrv -gwhost uw1033 -gwserv sapgw53
gw/timeout
Bestimmt den Timeout-Wert für den Aufruf
NiConnect in Millisekunden. Falls in dieser Zeitspanne die Verbindung nicht zustandekommt, wird dem Aufrufer ein Timeout zurückgegeben.Defaulteinstellung |
10000 |
Dynamisch |
ja |
Bestimmt den Timeout-Wert für die Aufrufe
NiRead und NiWrite in Millisekunden. Falls in dieser Zeitspanne nicht alle Daten gesendet oder empfangen wurden, wird die entsprechende Aktion zunächst unterbrochen und später fortgesetzt. Dadurch können langsame Leitungen das Gateway nicht blockieren.Defaulteinstellung |
0 |
Dynamisch |
ja |
gw/accept_remote_trace_level
Bestimmt, ob der Trace-Level einer CPIC- oder RFC-Verbindung übernommen werden soll. Um Mißbrauch zu verhindern, kann die Übernahme des Tracelevels durch diesen Parameter innerhalb des Gateways verhindert werden.
0 : Übernahme des Tracelevels nicht erlaubt
1 : Übernahme des Tracelevels erlaubt
Defaulteinstellung |
1 |
Dynamisch |
ja |
gw/close_routes
Bestimmt die Dauer in Sekunden, nach der eine Route zu einem Remote Gateway, über welche eine CPIC-Verbindung offen ist, abgebaut wird.
Defaulteinstellung |
120 |
Dynamisch |
ja |
gw/netstat
Kommando zum Ermitteln der eigenen Host-Adressen. Dieser Parameter hat für NT keine Bedeutung, da dort die eigenen IP-Adressen mit
gethostbyaddr() ermittelt werden.Defaulteinstellung |
HP |
/usr/bin/netstat -in |
SNI |
/bin/netstat -in | |
AIX |
/bin/netstat -in | |
OSF1 |
/usr/sbin/netstat -in | |
SUN |
/usr/bin/netstat -in | |
OS/2 |
netstat -a | |
VMS |
ucx show interfaces | |
sonst |
Leerstring | |
Dynamisch |
nein | |
gw/netstat_once
Es gibt High-Availibility-Lösungen, bei denen die IP-Adresse von einem Rechner zum anderen wandern kann. D.h. die Einträge, die man beim Starten des Gateway gelesen hat, sind unter Umständen nicht mehr gültig. In diesem Fall muß beim dem Test, ob es sich um eine 'lokale'-IP-Adresse handelt, immer die aktuelle Liste mittels des 'netstat'-Kommandos ermittelt werden. Um diesen Mechanismus zu aktivieren, muß dieser Profilparameter auf 0 gesetzt werden
Defaulteinstellung |
1 |
Dynamisch |
nein |
gw/remsh
Gibt den Aufrufpfad der remote Shell zum Start von Programmen auf anderen Rechnern an. Falls im Environment die Variable USER definiert ist, dann wird der Wert mit -l <value> an die remote Shell übergeben.
Defaulteinstellung |
HP |
/usr/bin/remsh |
SNI |
/usr/bin/remsh | |
AIX |
/usr/ucb/remsh | |
OSF1 |
/usr/ucb/rsh | |
SUN |
/bin/rsh | |
OS/2 |
rsh | |
VMS |
rsh | |
NT |
rsh | |
sonst |
remsh | |
Dynamisch |
nein | |
gw/auto_disconnect
Gibt die max. Anzahl von Sekunden an, die eine aktive Verbindung nicht benutzt werden kann. Wird diese Zeitspanne überschritten, wird ein automatischer Disconnect durchgeführt. Es werden allerdings nur R/2-Verbindungen überprüft.
Falls der Parameter den Wert 0 hat, wird kein automatischer Disconnect durchgeführt.
Dieser Parameter ist nur für SNA-Verbindungen von Bedeutung.
Defaulteinstellung |
0 |
Dynamisch |
ja |
gw/conn_disconnect
Gibt die max. Anzahl von Sekunden an, die eine aktive Verbindung im Zustand DISCONNECT oder DISCONNECTED bleiben kann. Wird diese Zeitspanne überschritten, dann wird die Verbindung vom Gateway gelöscht.
Falls der Parameter den Wert 0 hat, dann werden solche Verbindungen nicht abgebaut.
Defaulteinstellung |
300 |
Dynamisch |
ja |
gw/gw_disconnect
Gibt die max. Anzahl von Sekunden an, die eine GW-GW-Verbindung inaktiv bleiben kann. Wird diese Zeitspanne überschritten, dann wird die Verbindung zum anderen Gateway gelöscht. Allerdings nur falls keine aktive CPIC/RFC-Verbindung zu diesem Gateway besteht.
Falls der Parameter den Wert 0 hat, dann werden solche Verbindungen nicht abgebaut.
Defaulteinstellung |
1800 |
Dynamisch |
ja |
gw/max_sleep
Gibt die max. Zeit in Sekunden an, die der Gateway-Lese-Prozess auf dem select schläft.
Defaulteinstellung |
20 |
Dynamisch |
ja |
gw/keepalive
Gibt die maximale Zeit in Sekunden an, nach der bei einer CPIC-Verbindung, auf der seit dieser Zeit kein Datentransfer stattfand, mittels eines Ping überprüft wird, ob die Partner noch leben.
Defaulteinstellung |
300 |
Dynamisch |
ja |
gw/side_info
Gibt den vollständigen Pfad der Side-Info-Datei an. Mittels putenv wird dieser Parameter an die CPIC-Schnittstelle weitergegeben und definiert die Shell-Variable SIDE_INFO. Die Sideinfo-Datei sollte im Data-Verzeichnis der Gateway-Instanz, also im Verzeichnis /usr/sap/<Instanz-Name>/data, angelegt werden.
Defaulteinstellung |
<Data-Directory>sideinfo |
Dynamisch |
nein |
gw/cpic_timeout
Bestimmt die max. Wartezeit beim Verbindungsaufbau. Dieser darf die durch den Parameter bestimmte Zeitspanne (in Sek.) nicht überschreiten. Ansonsten wird der Verbindungsaufbau mit Timeout abgebrochen. Mittels putenv wird dieser Parameter an die CPIC-Schnittstelle weitergegeben und definiert die Shell-Variable CPIC_TIMEOUT.
Defaulteinstellung |
20 |
Dynamisch |
ja |
gw/reg_timeout
Bestimmt die max. Wartezeit beim Verbindungsaufbau mit einem registrierten Programm. Dieser darf die durch den Parameter bestimmte Zeitspanne (in Sek.) nicht überschreiten. Ansonsten wird der Verbindungsaufbau mit Timeout abgebrochen.
Defaulteinstellung |
60 |
Dynamisch |
ja |
gw/reg_lb_level
Definiert die Art des Load Balancing für registrierte Programme. Folgende Wert sind zulässig :
Defaulteinstellung |
1 |
Dynamisch |
ja |
gw/reg_lb_default
Defaultwert für die Gewichtung eines Servers wenn seine IP-Adresse nicht in der Liste gefunden wird.
Defaulteinstellung |
20 |
Dynamisch |
ja |
gw/reg_lb_ip
Bestimmt den 'Load'-Wert für eine IP-Adresse oder für einen Bereich von IP-Adressen. Statt einer IP-Adresse kann auch ein Rechnername angegeben werden. Das Gateway ermittelt dann zu dem Rechnernamen die zugehörige IP-Adresse.
Wenn sich das registrierte Programm am Gateway registriert, wird anhand der IP-Adresse ermittelt, welche 'Load' diese IP-Adresse hat. Dabei wird die Liste in der Reihenfolge, wie sie durch den Profilparameter angegeben wurde, durchsucht. Dieser Wert wird dann zu der 'Load' addiert, wenn dieses Programm einen Auftrag erhält. Wird die IP-Adresse nicht gefunden, dann wird der Wert von gw/reg_lb_default genommen. Dadurch kann erreicht werden, daß ein starker Server mehr Aufträge zugewiesen bekommt als ein schwacher Server. Ein Server, der sich am Gateway registriert, bekommt als Initialwert die höchste Load aller Server mit derselben Registrierungs-Id zugewiesen. Falls noch kein Server mit dieser Id registriert ist, bzw. wenn an diese Server noch keine Aufträge erteilt wurden, dann ist der Wert 0.
Syntax
Liste von IP-Adressen oder Rechnernamen. Hinter jeder IP-Adresse steht mit einem Gleichheitszeichen die entsprechende Load. Die
Load ist ein Gewichtsfaktor, der angibt wie stark ein bestimmter Server ist. Je höher der Wert, desto schwächer ist der Server. Der Maximalwert
ist 1.
a.b.c.d=val1 e.f.g.*=val2 linux1=val3
Wichtig : Statt einer einzelnen IP-Adresse, kann man auch ganze Bereiche von IP-Adressen angeben, z.B.
gw/reg_lb_ip = 194.56.48.*=1 194.56.49.*=3
Alle Server aus dem 194.56.48 - Netz sind sehr leistungsfähig, die Server aus dem Netz 194.56.49 sind etwas schwächer und alle
anderen Server sind sehr schwach und sollen nur sehr selten bedient werden.
Eine detaillierte Beschreibung ist bei
Load Balance für registrierte Programme zu finden.Defaulteinstellung |
"" |
Dynamisch |
ja |
gw/cpic_security
Bestimmt ob die CPIC-Security Calls (CMSCSP, CMSCSU ...) aufgerufen werden. Die Einstellung des Parameters ist abhängig von den Security Einstellungen auf dem Host.
Ist die Hostverbindung über UPIC realisiert, dürfen die Security Calls nicht aufgerufen werden. (Parameterwert muß 0 sein).
Dieser Parameter ist nur für SNA-Verbindungen von Bedeutung.
Defaulteinstellung |
1 |
Dynamisch |
ja |
(*) aber nur in Richtung mit mehr Sicherheit, also 0 -> 1 ist erlaubt, von 1 -> 0 nicht.
gw/tcp_security
Mittels dieser Parameter kann das Anstarten von externen Programmen geschützt werden. Siehe dazu das Kapitel Security.
Defaulteinstellung |
1 |
Dynamisch |
ja |
(*) aber nur in Richtung mit mehr Sicherheit, also 0 -> 1 ist erlaubt, von 1 -> 0 nicht.
gw/sec_info
Datei mit den Security-Informationen
Defaulteinstellung |
<Data-Directory>secinfo |
Dynamisch |
ja |
gw/stat
Bestimmt den Zustand der Gateway-Statistik nach dem Start des Gateways. Die Gateway-Statistik kann dem Gateway-Monitor (gwmon oder Transaktion SMGW) ausgewertet und dynamisch verändert werden.
0: Statistik deaktiviert
1: Statistik aktiviert
Defaulteinstellung |
0 |
Dynamisch |
ja |
gw/non_conversational
Bestimmt ob, falls das R/2-System dies unterstützt, im "non conversational"-Modus gearbeitet wird, d.h. bei jedem Dialogschritt des CUA-Interfaces die Verbindung auf- und abgebaut wird.
Dies ist sinnvoll, wenn zu einem R/2 sehr viele Verbindungen aufbauen will, da pro Verbindung z.B. im CICS ca. 40 KB Informationen gehalten werden.
0: "non conversational"-Modus deaktiviert
1: "non conversational"-Modus aktiviert
Dieser Parameter ist nur für SNA-Verbindungen von Bedeutung.
Defaulteinstellung |
1 |
Dynamisch |
ja |
gw/gwwp_short_polling_time
gw/gwwp_long_polling_time
gw/max_short_poll_no
Einstellung des Poll-Rasters für den Poll-Modus:
Zunächst wird gw/max_short_poll_no mal im Zeitabstand von gw/gwwp_short_polling_time gepollt, anschließend im Zeitabstand von gw/gwwp_long_polling_time.
Die Zeitspannen werden in Millisekunden angegeben.
Dieser Parameter ist nur für SNA-Verbindungen von Bedeutung.
gw/gwwp_short_polling_time |
Default |
100 |
Dynamisch |
ja | |
gw/gwwp_long_polling_time |
Default |
1000 |
Dynamisch |
ja | |
gw/max_short_poll_no |
Default |
20 |
Dynamisch |
ja |
gw/upic_pterm_name
Dieser Parameter hat nur bei einer Hostanbindung über UPIC Bedeutung.
Mit dem Parameter werden die ersten 4 Zeichen des UTM-Anmeldenamens bestimmt. Die restlichen 4 Zeichen werden vom Gateway mit der Workprozeßnummer gefüllt.
Dieser Parameter ist nur für SNA-Verbindungen von Bedeutung.
Defaulteinstellung |
- |
Dynamisch |
nein |
gw/ims_signon
Bestimmt, falls das Partnersystem IMS ist, ein "SIGN ON" durchgeführt werden soll
0: kein IMS-SIGN-ON
1: ein IMS-SIGN-ON wird durchgeführt
Dieser Parameter ist nur für SNA-Verbindungen von Bedeutung.
Defaulteinstellung |
1 |
Dynamisch |
ja |
gw/ims_signon_cmd
IMS-SIGN-ON-Daten. Standardmäßig wird folgendes SIGN-ON-Kommando aufgebaut:
ON <Benutzer> <Passwort>
Die SIGN-ON-Daten können max. zwei variable Teile enthalten, die jeweils durch %s anzugeben sind.
Es ist zu beachten, daß das erste %s Pattern durch den Benutzernamen und das zweite %s Pattern durch das Passwort ersetzt wird.
Dieser Parameter ist nur für SNA-Verbindungen von Bedeutung.
Defaulteinstellung |
ON %s %s |
Dynamisch |
ja |
gw/ims_max_send_length
Maximale Länge eines Datenpaketes, welches an IMS mit einem Send übergeben werden kann.
Dieser Parameter ist nur für SNA-Verbindungen von Bedeutung.
Defaulteinstellung |
32000 |
Dynamisch |
ja |
gw/compatibility
Dieser Parameter entscheidet, ob das Gateway mit Server, die älter als Rel. 3.0 sind, reden kann. Bei reinen 3.0-Installationen sollte dieser Parameter auf 0 sitzen; in diesem Falle können Fehler während des Verbindungsaufbaues direkt an den Aufrufer zurückgegeben werden, ohne nochmals das alte Verfahren zu probieren.
Ab Release 4.6A wurde der Default des Wertes auf 0 geändert.
Bei Mischinstallationen muß der Parameter den Wert 1 haben.
Defaulteinstellung |
0 |
Dynamisch |
ja |
gw/monitor
Dieser Parameter entscheidet, ob das Gateway lokal und/oder remote mit einem Monitor kommunizieren soll.
Defaulteinstellung |
2 |
Dynamisch |
ja(*) |
(*) aber nur in Richtung mit mehr Sicherheit, also 2 -> 1 ist erlaubt, von 1 -> 2 nicht.
Weitere Gateway-Parameter
Die folgenden Parameter hängen mit dem Memory Management des SAP-Gateway zusammen und müssen je nach Art der Anwendung des Gateway geändert werden. Eine falsche Einstellung ist häufig die Ursache von Gateway-Fehlermeldungen. Sie werden deshalb einzeln mit Änderungsmöglichkeiten beschrieben:
Der Zusammenhang der Parameter wird unter
Memory Management des SAP-Gateway erklärt.SNC-Parameter
Es gibt noch einige Parameter, die das Verhalten des SAP-Gateway im Zusammenhang mit SNC (Secure Network Communication) steuern.
Parameter |
Bedeutung |
Defaultwert |
Dynamisch |
snc/enable |
Dieser Parameter gibt an, ob das Gateway Verbindungen akzeptiert, die mittels SNC die Daten schützen möchte |
0 |
nein |
snc/permit_insecure_comm |
Dieser Parameter gibt an, ob das Gateway Verbindungen akzeptiert, die kein SNC machen |
0 |
nein |
snc/permit_insecure_start |
Dieser Parameter gibt an ob das Gateway Verbindungen zu nicht SNC Programmen aufbauen darf |
0 |
nein |
snc/permit_common_name |
Dieser Parameter gibt an, ob das Gateway einen Default SNC Namen, der über den Parameter snc/identity/as angegeben wird, verwenden darf, wenn für die Verbindung kein SNC Name aus der secinfo gelesen werden kann. |
0 |
nein |
snc/gssapi_lib |
Pfad für die Shared Library des benutzten Security-Systems |
"" |
nein |
snc/identity/as |
Identität des Gateway-Applikationsservers. |
"" |
nein |