
Memory Management des SAP-Gateway
Shared-Memory-Segmente
Beim Start de Gateways werden zwei Shared-Memory-Bereiche im Shared-Memory-Pool 20 angelegt. Die Größe des Pools wird zunächst berechnet, so daß keine Profilparameter gelesen werden müssen.
Segment 21, Gateway-Tabellen
Im Segment 21 werden die folgenden Daten abgelegt:
Die Größe des Segmentes 21 hängt von der Größe der einzelnen Komponenten ab; sie beträgt insgesamt etwa 500 KByte, wenn die Standardeinstellungen nicht verändert werden.
Segment 22, CPIC-Requests
In diesem Segment können die Daten eines CPIC-Requests abgelegt werden. Dies hat den Vorteil, daß die Daten nicht kopiert werden müssen, sondern nur Zeiger in das Shared-Memory gesetzt werden müssen.
Die Größe des Segmentes 22 wird folgendermaßen berechnet:
Die Maximalgröße eines Requests (40728 Byte) mal Anzahl der Shared Memory Segmente (Profilparameter
Overflow-Bereich
Falls die Daten nicht mehr im Shared-Memory-Bereich gespeichert werden können, dann wird versucht, die Daten im Overflow-Bereich zwischenzuspeichern.
Die Größe des Overflow-Bereiches wird durch den Profilparameter
CPIC-Requests
Pro CPIC-Verbindung kann eine bestimmte Anzahl von Requests zwischengespeichert werden. Die Anzahl wird durch den Profilparameter
gw/req_stack_size bestimmt, Default ist 30. Es wird zunächst versucht, die einzelnen CPIC-Requests im Shared-Memory abzuspeichern. Die Anzahl der CPIC-Requests, die im Shared-Memory abgelegt werden können, wird durch den Profilparameter gw/max_shm_req_per_conn bestimmt. Wenn der Shared-Memory-Bereich zu 75% gefüllt ist, dann dürfen keine CPIC-Requests mehr im Shared-Memory abgelegt werden und die Daten müssen im Overflow-Bereich gespeichert werden. Wenn die Anzahl der Requests, die momentan gespeichert sind, einen Schwellwert überschreitet (max(stack_size-6,90% stack_size)), dann wird der Sender durch SYNC-Aufrufe gebremst (siehe Overflow).