
Datenfluss definieren und generieren 
Voraussetzungen
Sie haben mit Microsoft Visual Basic oder Microsoft Outlook ein Formular erstellt. Sie haben den
SAPforms Designer als Add-In von Microsoft Visual Basic oder über das Submit-Steuerelement aufgerufen und befinden sich auf dem Hauptfenster des Designers. Im unteren Steuerelement sind in den Tabellenzeilen die Formularsteuerelemente dargestellt.Im oberen Steuerelement dieses Hauptfensters wird die Schnittstelle (Containerelemente) als Strukturbaum angezeigt.
Vorgehensweise
Datenfluss definieren
Ordnen Sie die einzelnen Strukturelemente den Feldern des aktuell bearbeiteten Microsoft-Visual-Basic-Formulars ("Datenflussdefinition") zu. Diese Zuordnung wird als Bestandteil des SAPforms-Formulars abgespeichert und zur Laufzeit verwendet, um Formulardaten zum SAP-System zu übertragen.
Sie haben zwei Möglichkeiten, einen Datenfluss zu definieren.
Per Drag&Drop können Sie mehrere Datenelemente mit demselben Formularsteuerelement zu einem Datenfluss verbinden. Dies kann z. B. dann sinnvoll sein, wenn ein Wert aus dem SAP-System mehrfach auf Ihrem Formular angezeigt werden soll.
Ebenso können Sie mit Drag&Drop die Tabelle im unteren Steuerelement um ein Blatt aus dem Strukturbaum erweitern, indem Sie es auf dem Spaltentitel SAP Datenfeld fallenlassen. Zusätzlich wird dabei Ihr SAPforms-Formular um zwei Formularsteuerelemente erweitert (
Der Blattname wird in der Tabellenspalte SAP Datenfeld in der Zeile des Steuerelementes eingetragen.
Ein einzelner Datenfluss kann wieder rückgängig gemacht werden, indem Sie die gewünschte Tabellenzeile markieren und dann Datenfluss
Wenn Sie bei der Formularerstellung das SAP Table View Control oder alternativ das MS FlexGrid Control verwendet haben, weil Sie mehrzeilige Elemente aus dem SAP-System anzeigen oder füllen wollen, werden im unteren Steuerelement des SAPforms-Designers die Spalten Ihrer Tabelle angezeigt.
Die Form ist dabei [Tabellenname] [(Spaltennummer)]. Die Zeilenzahl braucht zur Designzeit nicht berücksichtigt zu werden. Sie wird zur Laufzeit des SAPforms-Formulars dynamisch angepasst. Die Datenflussdefinition erfolgt auch bei mehrzeiligen Elementen so wie oben beschrieben.
Datenfluss generieren
Wenn alle Datenflüsse definiert worden sind, muss der Datenfluss generiert werden.
Der Datenfluss wird generiert. Wenn sie den SAPforms-Designer nicht als Add In verwenden, Verlassen Sie ihn mit Datei ® Schließen. Wenn Sie den SAPforms Designer als Add In (Microsoft Visual Basic) verwenden, gelangen Sie im Dialogfenster SAPforms Options auf die Registerkarte Generate.

Dies ist nur sinnvoll, wenn Sie das SAPforms-Formular zum ersten Mal generieren und wenn das SAPforms-Formular nicht schon die entsprechenden Schaltflächen enthält. Ansonsten erhalten Sie bei der Compilierung des Formulars einen Fehler, weil Deklarationen und Ereignisprozeduren doppelt in Ihrem Quelltext enthalten sind. Sie müssen den doppelten Quelltext dann manuell aus dem SAPforms-Formular entfernen.
Durch die Generierung werden in die TAG-Eigenschaft des SAPforms-Formulars alle maßgeblichen Informationen eingetragen.
Die Generierung des SAPforms-Formulars kann durch Datenfluss ® Zurücksetzen vollständig rückgängig gemacht werden. Auch der Eintrag in der TAG-Eigenschaft wird dabei gelöscht.

Es ist immer möglich, ein generiertes SAPforms-Formular nachträglich zu bearbeiten und neu zu generieren. Dies kann beispielsweise notwendig werden, wenn ein SAPforms-Formular um ein Eingabefeld erweitert werden soll.
Ergebnis
Nach der erfolgreichen Generierung muss bei der Verwendung von Microsoft Visual Basic das Microsoft-Visual-Basic-Projekt, das das Formular enthält, rekompiliert werden. Die resultierende EXE-Datei kann an den gewünschten Platz gestellt werden.

Wenn Sie die Stand-alone-Version des SAPforms Designers verwenden, ist die Vorgehensweise analog.
Weitere Informationen finden Sie in folgenden detailierten Vorgehensweisen: