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Wir möchten Sie mit den technischen Abläufen im Arbeitszeitblatt vertraut machen. Anhand der folgenden Grafik erkennen Sie, in welchen Tabellen das System die im Arbeitszeitblatt erfassten Daten verarbeitet.

Technische Abläufe des Arbeitszeitblattes

Diese Grafik wird im zugehörigen Text erklärt

 

1. Alle im Arbeitszeitblatt erfassten Daten werden in der Datenbanktabelle des Arbeitszeitblattes CATSDB gespeichert.

2. Arbeitszeitblattdaten, die den Bearbeitungsstatus 30 oder 60 haben, schreibt das System automatisch in die relevanten Schnittstellentabellen

Welche Daten in welche Schnittstellentabellen gehören, erkennt das System anhand der Arbeitszeitattribute, mit denen der jeweilige Datensatz erfasst wurde.

3. Durch Ausführen der Überleitungsreports werden die Daten der Schnittstellentabellen in die korrespondierenden Zielkomponenten übergeleitet. Bei der Materialwirtschaft findet die Versorgung mittels der Transaktion CATM statt. Bei der Überleitung versorgen die Daten der Schnittstellentabellen folgende Tabellen der Zielkomponenten:

Personalwirtschaft

PA2001 (Infotyp Abwesenheiten); PA2002 (Infotyp Anwesenheiten); PA2010 (Infotyp Entgeltbelege)

Controlling

COBK (CO-Objekt Belegkopf)

Instandhaltung/Kundenservice

AFRU (Auftragsrückmeldungen)

Projektsystem

AFRU (Auftragsrückmeldungen)

Materialwirtschaft

ESLL (Zeilen des Leistungspaketes)

Diese Tabellen enthalten jeweils einen Schlüssel, der dem Feld BELNR der Tabelle CATSDB entspricht. Über diesen Schlüssel stellt das System die Verbindung zu dem Datensatz der Tabelle CATSDB her. Diese Schlüssel haben in den Tabellen folgende Namen:

PA2001, PA2002, PA2010

AWREF

COBK

REFBN

AFRU

CATSBELNR

ESLL

BELNR

 

Weitere Informationen zu den Zielkomponenten

Controlling

Für das Controlling sind zwei weitere Tabellen wichtig: CATSCOSUM (Datentransfer Arbeitszeitblatt ® CO-Verdichtungstabelle) und CCATSCOSUM (Einstellungen: Verdichtung Arbeitszeitblattdaten ® CO). Über diese steuern Sie die Summation bzw. das Verdichten von Datensätzen beim Füllen von CO-Belegen.

Wenn Sie in Ihren Customizing-Einstellungen festgelegt haben, dass die übergeleiteten Arbeitszeitblattdaten summiert bzw. verdichtet werden sollen, entspricht das Feld Zähler (COUNTER) der CATSCOSUM dem gleichnamigen Feld der CATSCO. Da jedoch bei der Summation bzw. Verdichtung Datensätze zusammengefasst werden, besteht nun keine 1:1-Beziehung mehr zwischen den Feldern Zähler (COUNTER) und Belegnummer (TRANS_NO) der CATSCOSUM. Ein Wert des Feldes Belegnummer (TRANS_NO) bezieht sich nun in den meisten Fällen auf mehrere Zähler (COUNTER) der CATSCOSUM.

Die Tabelle COBK (CO-Objekt: Belegkopf) ist die Tabelle des Controllings, in die Arbeitszeitblattdaten übergeleitet werden. In ihr gibt es pro unterschiedlicher Belegnummer (TRANS_NO) der CATSCOSUM einen Eintrag im Feld Nr. Referenzbeleg (REFBN).

Beispiel

In der Tabelle CATSCOSUM sind die Zähler 100, 101, 102, 110, 114 und 120 mit der Belegnummer (TRANS_NO) 10 und die Zähler 103 bis 109 sowie 113 und 122 mit der Belegnummer (TRANS_NO) 11 gespeichert. In der Tabelle COBK gibt es unter der Nr. Referenzbeleg (REFBN) nun zwei Einträge: 10 und 11.

Wenn Sie in Ihren Customizing-Einstellungen festgelegt haben, dass Arbeitszeitblattdaten bei der Überleitung ins Controlling nicht summiert bzw. verdichtet werden, wird die CATSCOSUM mit diesen Datensätzen nicht gefüllt. In diesem Fall besteht eine 1:1-Beziehung zwischen dem Feld Belegnummer (BELNR) der Tabelle CATSDB und dem Feld Nr. Referenzbeleg (REFBN) der Tabelle COBK.

Hinweis

Sollte es im Controlling zu Datenschiefständen gekommen sein, empfehlen wir Ihnen, die Transaktion RKACSHOW (CO-Kostensegmente anzeigen) aufzurufen. Hier können Sie sich detailliert über die Datenstände sowie Summensätze in den Tabellen des Controllings informieren.

Wie Sie verfahren können, wenn es durch Rückmeldungen zu fehlerhaften CO-Belegen gekommen ist, erfahren Sie im Hinweis Nr. 0155282 (CO-Belege zu Rückmeldungen: Korrekturprogramme).

Weitere Tabellen des Controllings, die Sie in diesem Zusammenhang kennen sollten, sind:

Ein CO-Beleg besteht aus Einzelposten, die die Werte eines Datensatzes darstellen. Diese Einzelposten sind in der Tabelle COEP bzw. COEPL enthalten. Die Tabellen COSS und COSL enthalten die Periodensummen aller auf ein CO-Objekt durchgeführten Istbuchungen.

Materialwirtschaft

In der Materialwirtschaft wird neben der Tabelle ESLL (Zeilen des Leistungspakets) gleichzeitig die Tabelle ESSR (Leistungserfassungsblatt Kopfdaten) versorgt, wenn Arbeitszeitblattdaten in die Materialwirtschaft übergeleitet werden. Das Feld Paketnummer (PACKNO) stellt die Verbindung zwischen diesen beiden Tabellen her.

Die Referenz auf einen Datensatz des Arbeitszeitblattes ist zwar in der Tabelle ESLL über das Feld Belegnummer (BELNR) hinterlegt. Jedoch können Sie diesen Datensatz in der Materialwirtschaft nur in Verbindung mit der Tabelle ESSR eindeutig identifizieren.

Instandhaltung / Kundenservice und Projektsystem

Wenn Sie Daten in die Instandhaltung/den Kundenservice (PM/CS) bzw. das Projektsystem (PS) überleiten, lösen Sie hierbei die interne Leistungsverrechnung aus. Das Controlling (CO) wird daher auch mit Daten versorgt. Außerdem können die übergeleiteten Daten für die Materialwirtschaft (MM) relevant sein, wenn in Ihrem Auftrag Warenbewegungen definiert sind.

Bei fehlerfreien Überleitungen schreibt das System die Daten in die relevanten Tabellen der Zielkomponenten. Für das PM/CS und PS ist dies die Tabelle AFRU. Für das Controlling lautet die Tabelle COBK, die der Materialwirtschaft sind die Tabellen MKPF und MSEG.

Wenn es bei der Überleitung von Daten ins PM/CS bzw. PS zu Fehlern kam, speichert das System die fehlerhaften Daten in den folgenden Tabellen:

Fehlerhafte Rückmeldungen

AFRH, AFRV

Fehlerhafte Istkosten

AFRC

Fehlerhafte Warenbewegungen

AFFW

Sobald Sie die Fehler bearbeitet haben, verbucht das System die fehlerfreien Daten in den Zielkomponenten.

 

 

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