
Abwicklung mit Leistungsverzeichnis
Einsatzmöglichkeiten
Sie können Maßnahmen auf der Basis von Leistungsverzeichnissen an Fremdfirmen vergeben. Siehe
Standardleistungsverzeichnis (StLV). Bei dauerhaften Geschäftsbeziehungen mit bestimmten Lieferanten empfiehlt es sich, Leistungsverzeichnisse in Kontrakten anzulegen. Kontrakte sind Vereinbarungen über Laufzeit, Abnahme (Menge oder Wert) und Konditionen der Leistungsausführung. Die einzelnen Zeilen in den Leistungsverzeichnissen müssen nicht manuell erfaßt, sondern können aus dem Leistungsstamm bzw. aus vorhandenen Leistungsverzeichnissen kopiert werden.
Wenn der Aufwand für eine Einzelbestellung von Leistungen nicht gerechtfertigt ist oder wenn aufgrund der Häufigkeit von fremdzubearbeitenden Maßnahmen der Einkauf entlastet werden soll, können Sie statt der Einzelbestellung auch eine Rahmenbestellung verwenden, in der mehrere Bestellvorgänge für einen längeren Zeitraum zusammengefaßt werden. Rahmenbestellungen sind Verträge mit einklagbaren Verpflichtungen.
Weitere Informationen finden Sie unter
Konfigurierbare Leistungsverzeichnisse.Voraussetzungen
Sie kennzeichnen Vorgänge von fremdzubearbeitenden Aufträgen, die Sie über Leistungsverzeichnisse abwickeln möchten, mit Hilfe eines entsprechenden Steuerschlüssels. In der Standardauslieferung heißt dieser Steuerschlüssel PM03.
Ablauf
Siehe
IH-BAnfen direkt in Erfassungsblätter umsetzen.Der Einkauf überspringt alle Phasen der Bezugsquellenfindung und Bestellung. Die Rahmenbestellung kann eine Laufzeit über eine längere Periode haben und ist damit mehrfach verwendbar, nämlich immer dann, wenn Leistungen zu dem Lieferanten, für den die Rahmenbestellung angelegt wurde, angefordert werden.
Die erzeugten Bestellanforderungen sind mit der Rahmenbestellung verknüpft.
Siehe
Prozesse bei der Beschaffung von Dienstleistungen.