Aktives Monitoring  

Verwendung

Dieser Report alarmiert selbständig zuständige Sachbearbeiter, wenn zu viele fehlerhafte IDocs festgestellt werden.

Integration

Das aktive Monitoring dient nicht zum Bearbeiten oder Wiedereinspielen eines fehlerhaften IDocs. Dafür ist die Ausnahmebehandlung jedes einzelnen fehlerhaften IDocs zuständig.

Aktivitäten

Sie planen den Report mit einer Variante zum regelmäßigen Lauf ein. Die den Selektionskriterien genügenden IDocs werden wieder in Statusgruppen der Statistik unterteilt. In der Variante wird dem Report auch die kritische Statusgruppe (oder mehrere) mitgeteilt: Gehören mehr IDocs zur kritischen Gruppe als in der kritischen IDoc-Anzahl vorgegeben, dann wird eine Nachricht an einen vordefinierten Empfänger versandt.

Der Empfänger erhält die Benachrichtigung in Form eines Workitems in seinem integrierten Eingangskorb (siehe auch Rollenauflösung in der Ausnahmebehandlung) . Führt er das Workitem aus, so wird die IDoc-Statistik mit den zum Auswertezeitpunkt ermittelten Werten angezeigt. Über die Funktion Auffrischen kann sich der Bearbeiter den aktuellen Zustand dieser IDocs anzeigen lassen. Für diese erneute Auswertung werden dieselben Selektionskriterien verwendet, die zur Benachrichtigung geführt haben.

Ein wichtiger Kunde bestellt werktags zwischen 08:00 Uhr und 18:00 Uhr Waren über EDI. Diese sollen am nächsten Tag um 16:00 ausgeliefert werden. Damit die Lieferung termingerecht durchgeführt werden kann, muß bis um 12:00 am Auslieferungstag feststehen, welcher Umfang bestellt wurde. Um 08:00 morgens soll über das aktive Monitoring festgestellt werden, ob Bestellungen vorliegen, die nicht automatisch bearbeitet werden konnten. Dazu wird der Report täglich zu dieser Zeit gestartet; als kritische IDoc-Anzahl wird 0 vorgegeben. Der zuständige Sachbearbeiter erhält bei fehlerhaften IDocs eine Benachrichtigung und kann bis 12:00 die noch ausstehenden Aufträge manuell bearbeiten.

Siehe auch:

Aktives Monitoring konfigurieren

Monitoring-Job einplanen (Beispiel)