TemSe-Datenablage verwalten 

Das Spool-System verwendet die TemSe-Datenablage (TemSe = temporäre sequentielle Objekte) zum Speichern von Ausgabedaten. Die TemSe-Datenablage dient auch zur Speicherung von Hintergrund-Jobprotokollen und anderen sequentiellen Objekten, die temporärer Art sind (z.B. Anwendungsdaten aus FI und HR).

Sie können die TemSe-Objekte anzeigen und verwalten, indem Sie Spool ® TemSe-Inhalt oder Spool ® TemSe-Verwaltung wählen. Die Funktion TemSe-Verwaltung ermöglicht es Ihnen auch, den vom Spool-System (nicht jedoch den von SAPscript) verwendeten Zeichensatzpuffer zu verwalten.

Wenn Sie zu viele Spool-Aufträge in der TemSe-Datenablage halten, kann es zu Kapazitätsproblemen in der Datenbank des SAP-Systems kommen. Dies können Sie vermeiden, indem Sie täglich veraltete Spool-Aufträge im Hintergrund löschen lassen. Lesen Sie dazu Spool-Aufträge im Hintergrund löschen. Beim Löschen werden auch die zugehörigen Druckdaten aus der TemSe-Ablage gelöscht.

Weiterhin sollten Sie die Benutzer auffordern, in ihren Benutzerstammsätzen nach Möglichkeit die Option Löschen nach Ausgabe zu aktivieren. Dies ist besonders bei den Benutzern wichtig, die Berechtigungen zur Ausführung von Hintergrund-Jobs und Batch-Input-Mappen haben.

Die TemSe-Funktionen in Spool ® TemSe-Inhalt und Spool ® TemSe-Verwaltung sind nur für "Notfälle" vorgesehen, z.B. wenn Sie sich Ausgabedaten anzeigen lassen, um Druckprobleme zu analysieren.

Vermeiden Sie insbesondere, wenn möglich, mit diesen Funktionen Objekte zu löschen. Löschen Sie alte Jobprotokolle und Spooldaten mit den Löschfunktionen des Spool-Systems und der Hintergrundverarbeitung. Das Löschen von Objekten durch TemSe-Funktionen kann zu Fehlermeldungen der betroffenen Komponenten im Systemprotokoll führen. So zeichnet das Hintergrundverarbeitungssystem z.B. fehlende Jobprotokolle im Systemprotokoll auf.

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