Frontend-Druck auf Arbeitsplatzdruckern 

Sie wollen von Ihrem R/3-System den Drucker benutzen, auf dem Sie normalerweise auch von Ihrem Microsoft-Windows-PC, Apple Macintosh oder Ihrer UNIX-Workstation drucken? Mit Hilfe des Frontend-Drucks können Sie diese Drucker verwenden, auch wenn sie nicht direkt im R/3-Spool-System definiert sind.

Bevor der Frontend-Druck in Ihrem R/3-System genutzt werden kann, müssen "generische" Frontend-Ausgabegeräte für die verschiedenen Betriebssystemplattformen angelegt werden. Lesen Sie dazu Definition von Frontend-Druckern.

Der Frontend-Druck funktioniert nur, solange tatsächlich eine Verbindung zum Frontend besteht. Das bedeutet, daß der Frontend-Druck in der Hintergrundverarbeitung nicht genutzt werden kann.

Für Produktions- und Massendruck sollte der Frontend-Druck nicht benutzt werden. Lesen Sie dazu Planung der R/3-Druckarchitetektur.

Frontend-Druck im SAP-System einrichten

Die Bearbeitung des Frontend-Drucks erfolgt wie bei den anderen Ausgabemethoden durch den Spool-Workprozess. In Ihrem R/3-Spoolsystem kann es dadurch zu Konflikten zwischen regulären und Frontend-Druckaufträgen kommen. Auch wenn Sie - wie es SAP empfiehlt - Aufbereitungsserver und Ausgabegeräte nach der Art der zu erzeugenden Ausgabe klassifiziert haben (z.B. Produktionsdruck, Massendruck), können wegen des Frontend-Drucks Probleme mit der Serverlast auftreten.

Im folgenden lesen Sie, wie Sie Ihr System konfigurieren sollten, um solche Konflikte zu vermeiden.

Beispiel: Im Instanzprofil des Aufbereitungsservers mn1234_YXZ_99 ist über den Profilparameter rsdisp/wp_no_spo die Zahl der Spool-Workprozesse mit 1 festgelegt. Erhöhen Sie diese Zahl auf 2.

Hier erfahren Sie, wie Sie den Frontend-Druck ausführen.

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