Das Konsolidierungssystem verwaltet seine wert- und mengenmäßigen Informationen auf sogenannten Positionen. Im engeren Sinne kann man sich darunter einen 'Konzernkontenplan' vorstellen, der jedoch typischerweise nicht so detailliert ist, wie die Kontenpläne in den operativen Anwendungen. Unter den allgemeinen Aspekten der Konsolidierung wurde im Abschnitt
Schlüsselsysteme im Abschnitt Konten-/ Positionspläne die vom Datenüberleitungsverfahren abhängige Zuordnung zwischen Konten und Positionen bereits beschrieben.Es sollen hier nochmals einige Hinweise zusammengefaßt werden, die man bei der Konzeption des Kontenplanes hinsichtlich der Konsolidierungszuordnung beachten sollte:
Gesamtkostenverfahren - Umsatzkostenverfahren
Die Integration der operativen SAP-Systeme unterstützt derzeit nur das primäre Buchen nach dem Gesamtkostenverfahren. Die ‘costs of goods sales’ sind nur der Ergebnisrechnung CO-PA bekannt, die an der Schnittstelle der Fakturierung die entsprechenden Kalkulationsdaten aus CO-PC erhält.
Will man im FI bereits für den Einzelabschluß eine GuV nach dem Umsatzkostenverfahren ‘Buchen’ , so kann dies nur durch einen periodischen Batch-Input auf Basis der Daten der Ergebnisrechnung erfolgen. Es wird diesbezüglich auf die Dokumentation der Ergebnisrechnung verwiesen.
Die Konzeption für eine parallele Übernahme beider GuV-Rechnungen in die Konsolidierung ist zu Release 3.0 standardmäßig nicht verfügbar. Hier sollte bei Bedarf zunächst eine Beraterlösung gefunden werden.