Verzinsung: Felder im Sachkontenstammsatz 
Im Sachkontenstammsatz gibt es vier Felder im buchungskreisabhängigen Bereich, die für die Saldenverzinsung relevant sind:
Zinskennzeichen
Für die Saldenverzinsung ermittelt der Verzinsungsreport das Zinskennzeichen aus dem Stammsatz des Sachkontos. Zum Zinskennzeichen sind die wichtigsten Festlegungen für die Verzinsung hinterlegt. Dazu zählen u.a. Regeln, nach denen die Berechnung der Zinsen erfolgt und die Zinssätze.
Das Zinskennzeichen muß der Verzinsungsart "Saldenverzinsung" angehören.
Verzinsungsrhythmus
In dieses Feld geben Sie die Anzahl Monate ein, die den Abstand bestimmen, in dem verzinst werden soll. Dies ist jedoch nur dann erforderlich, wenn Sie den Abrechnungszeitraum automatisch ermitteln lassen. Der Abrechnungszeitraum bezieht sich immer auf den Stichtag der letzten Verzinsung. Ein Verzinsungsrhythmus kann auch zum Zinskennzeichen hinterlegt werden. Die Angabe im Stammsatz hat höhere Priorität.
Stichtag letzte Verzinsung
In dieses Feld trägt der Verzinsungsreport nach der Verzinsung per Batch-Input die Obergrenze des Abrechnungszeitraums ein. Das Datum wird verwendet, um automatisch den Abrechnungszeitraum für ein Konto ermitteln zu können.
Datum letzter Zinslauf
Hier trägt der Report das CPU-Datum der letzten Verzinsung ein. Diese Information wird benötigt, um festzustellen, ob Rückvaluten verzinst werden müssen. Als Rückvaluten werden Posten bezeichnet, die in einen bereits verzinsten Zeitraum gebucht werden. Weitere Informationen zur Behandlung dieses Spezialfalls finden Sie in der Reportdokumentation.

Soll ein Sachkonto an der Verzinsung teilnehmen, muß das Feld Zinskennzeichen im Stammsatz gefüllt sein! Soll ein Konto zur Verzinsung gesperrt werden, entfernen Sie das Zinskennzeichen.
Wie Sie einen Stammsatz ändern oder anzeigen, erfahren Sie in
Funktionen zur Stammdatenpflege.