Shared SQL-Bereich überwachen (Oracle) 
Einsatzmöglichkeiten
Schlecht geschriebene SQL-Anweisungen haben wahrscheinlich die größte Auswirkung auf die Performance einer Anwendung. Eine SQL-Anweisung, mit der das Oracle-Datenbanksystem Tausende oder sogar Millionen von Speicherböcken liest und/oder sortiert, kann die Datenbank zum völligen Erliegen bringen. Die korrekte Verwendung von Indizes ist ausgesprochen wichtig, um solche Situationen zu vermeiden.
Mit dem SQL-Trace können Sie Probleme analysieren, sofern Sie wissen, welche Transaktion die Probleme verursacht. Als Alternative dazu bietet sich für Oracle-Datenbanken die Analyse des Shared SQL-Bereichs an. Um ressourcenintensive Operationen identifizieren zu können, müssen Datenbankadministratoren mit der Überwachung von SQL-Anweisungen im Shared SQL-Bereich vertraut sein.
Um das Problem zu analysieren, sollten Sie den Shared SQL-Bereich zunächst nach den Spalten Disk reads oder Buffer gets sortieren und die SQL-Anweisungen von oben nach unten analysieren.
Ablauf
Um zu überprüfen, wie sich das Anlegen eines Index auf die Performance des Systems auswirkt, empfehlen wir folgendes Vorgehen:

Ein Objekt, auf das ein Programm zugreift, ist u. U. hinsichtlich der Performance nicht in optimalem Zustand. Nähere Informationen hierzu finden Sie unter
Siehe auch:
SQL Request (Shared SQL Area) Fehlende Indizes Überprüfen des Optimizer-Modus (Oracle) Tabellen-/Index-Analyse (Oracle) Überwachen der Tabellen- und Indexfragmentierung (Oracle) Tabellendurchsuchungen: Problemanalyse (Oracle) Überwachen der Tabellenzugriffsmethoden (Oracle) Überwachen des Shared Pool (Oracle)