Das Startprofil legt fest, welche Aktionen der R/3-Service ausführt. Das Profil kann alle Prozesse starten, die das R/3-System in diesem Windows NT-Hostsystem benötigt. Das vom R/3-Service verwendete Startprofil wird bei der Installation des Service festgelegt.
Startprofile werden im zentralen Profilverzeichnis Ihres R/3-Systems abgelegt, damit diese von jedem Anwendungsserver aus aufgerufen werden können.
Ein Startprofil wird bei der Systeminstallation automatisch erzeugt.
Man unterscheidet synchron und asynchron gestartete Prozesse.
Der nächste Schritt im Startprofil wird erst dann abgearbeitet, wenn der Prozeß beendet ist. Dabei wird nicht überprüft, wie (d. h. mit welchem
Synchrone Prozesse werden anhand des Zusatzes
immediate im Startprofil erkannt.
Programm
Programm
sapcpe.exe - Replizieren der benötigten Executables auf den AnwendungsserverDer nächste Schritt im Startprofil wird sofort abgearbeitet, nachdem der Prozeß gestartet wurde.

Programm
Programm
disp+work.exe - Starten des DispatchersProgramm
gwrd.exe - Starten des Gateways (sofern es sich um eine reine Gateway-Instanz handelt)
Ändern oder Ersetzen des Windows NT-Startprofils
Sie können Einträge im Startprofil z. B. über das CCMS ändern. Änderungen im Startprofil werden erst dann wirksam, wenn Sie den R/3-Service stoppen und anschließend erneut starten. Beachten Sie, daß das Stoppen des R/3-Service auch das dazugehörige R/3-System stoppt, nicht jedoch die Datenbank.

In der Microsoft Management Console können Sie die neuen Profileinstellungen aktivieren, indem Sie den R/3-Startservice erneut starten, ohne das R/3-System zu stoppen. Weitere Informationen finden Sie unter
So stoppen Sie einen R/3-Service:
Wenn Sie eine R/3-Instanz unter einem anderen Startprofil starten wollen, müssen Sie den R/3-Service deinstallieren und wieder neu installieren.
Siehe auch:
Start- und Stopverarbeitung: Windows NT