Tag- und Nachtbetrieb definieren 
Verwendung
Sie können für den Tag- und den Nachtbetrieb eigene Betriebsarten definieren. So gewährleisten Sie tagsüber günstige Antwortzeiten für wichtige Dialogtransaktionen und stellen nachts mehr Workprozesse für die Jobverarbeitung zur Verfügung.
Zwischen 6.00 und 20.00 Uhr werden Sie das R/3-System vorwiegend für Dialogverarbeitung verwenden. Außerhalb dieses Zeitraumes werden die Systemressourcen primär für Hintergrundverarbeitung gebraucht.
Sie können Ihr R/3-System zu von Ihnen definierten Zeiten dynamisch rekonfigurieren, indem Sie die Betriebsarten umschalten, ohne die Nachteile eines Systemdurchstarts.
Die Grafik veranschaulicht die Wirkung einer Betriebsartumschaltung:

Vorgehensweise
Sie können den Status der Betriebsarten und Instanzen mit dem Control-Panel anzeigen. Wählen Sie hierzu CCMS ® Steuerung/Monitoring ® Control-Panel.

Angenommen in Ihrem R/3-System sind insgesamt 10 Workprozesse verfügbar.
Geben Sie im Betriebsartenkalender für die automatische Betriebsartumschaltung die Zeiten der zwei Betriebsarten ein:
Tabelle: Betriebsartumschaltung Tag-/Nachtbetrieb
Workprozeßaufteilung |
Tagbetrieb 6.00 bis 20.00 Uhr |
Nachtbetrieb 20.00 bis 6.00Uhr |
Dialog Hintergrund Verbucher Enqueue Spool |
5 1 2 1 1 |
2 4 2 1 1 |
Der größere Teil der R/3-Ressourcen wird dann für den Dialogprozeß im Tagbetrieb verfügbar sein. Um 20.00 Uhr wird die Betriebsart automatisch umgeschaltet, damit mehr Systemressourcen für Hintergrundjobs und Datenübertragung von anderen Systemen verfügbar sind. Am nächsten Morgen wird die Betriebsart um 6.00 Uhr automatisch aktiviert, um mehr Ressourcen für die Dialogverarbeitung zur Verfügung zu stellen.
Siehe auch:
Instanzen Betriebsartumschaltung einplanen Betriebsartumschaltung