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Anwesenheitskontingenttypen definieren
In diesem Arbeitsschritt definieren Sie die für
die Gruppierungen der Mitarbeiterkreise und Personalteilbereiche für
denZeitkontingenttyp gültigen Anwesenheitskontingenttypen.
Beispiel
- Für Ihren Mitarbeiterkreis 1 und
Personalteilbereich 01 soll der Anwesenheitskontingenttyp Genehmigte
Mehrarbeit definiert werden.
- Sie haben in Ihrem Unternehmen vereinbart, daß
Genehmigte Mehrarbeit nur zu bestimmten Uhrzeiten erfolgen
darf. Als Vorschlagswerte für die Beginn- und Endeuhrzeit geben Sie z.B. 17:00
bis 19:00 Uhr an.
Voraussetzungen
Die Gruppierungen der
Mitarbeiterkreise und die Gruppierungen der
Personalteilbereiche müssen gepflegt sein.
Standardeinstellungen
Die SAP-Standardauslieferung beinhaltet
Musterbeispiele für die Gruppierung der Mitarbeiterkreise 1 und die
Gruppierung der Personalteilbereiche 01.
Aktivitäten
1. Verschaffen
Sie sich einen Überblick, welche Anwesenheitskontingenttypen Sie für Ihr
Unternehmen definieren möchten.
2. Überlegen
Sie, welche Anwesenheitskontingenttypen Sie für welche Kombinationen der
Gruppierungen der Personalteilbereiche und der Gruppierungen der
Mitarbeiterkreise für den Zeitkontingenttyp verwenden möchten.
3. Ordnen Sie
den Kombinationen Anwesenheitskontingenttypen zu.
Verwenden Sie die SAP-Standardeinträge. Sollten Ihnen diese nicht ausreichen,
definieren Sie weitere Anwesenheitskontingenttypen.
4. Legen Sie
über das Feld Zeit-/Maßeinheit fest, ob das
Anwesenheitskontingent in Stunden oder in Tagen geführt werden soll.
Wenn Sie einen Anwesenheitskontingenttyp einrichten, dessen Zeiteinheit
Stunden sein soll, können Sie Vorschlagswerte für die Beginn-
und Endeuhrzeit angeben. Diese werden bei der Erfassung der
Anwesenheitkontingente im Infotyp
Anwesenheitskontingente (2007) vorgeschlagen.
5. Geben Sie
die Zeitbindungsklasse für den Anwesenheitskontingenttyp an.
Konzeptinformationen zur Definition von Zeitbindungsklassen finden Sie am
Beispiel der Abwesenheiten im Abschnitt
Reaktion bei Überschneidung von Zeitinfotypen .
6. Geben Sie
an, ob das Anwesenheitskontingent durch die Zeitauswertung oder im Dialog
abgetragen werden soll.
7. Das Feld
Negative Abtragung bis bezieht sich auf die untere
Grenze für Zeitkontingentabtragung. Der Wert zeigt an, bis wie weit ins
Negative der entsprechende Zeitkontingenttyp durch Anwesenheiten abgetragen
werden darf.