Einstellungen zum Löschprogramm 

Verwendung

Hier legen Sie die Steuerungsparameter zur Ausführung des Löschprogramms fest.

Funktionsumfang

Die Varianten der Löschprogramme sind mandantenabhängig! Sie müssen daher die Varianten in jedem Mandanten einstellen, in dem Sie Archivierungsläufe durchführen möchten.

Beim erstmaligen Archivieren mit dem gewählten Archivierungsobjekt müssen die dazugehörigen Testlauf- und Produktivlaufvarianten zum Löschprogramm vollständig gepflegt werden. Prüfen Sie daher, ob beide Varianten existieren. Ist insbesondere die Produktivlaufvariante nicht vorhanden, werden auch dann keine Daten aus der Datenbank gelöscht, wenn der Löschlauf produktiv gestartet wurde.

Im Rahmen Löschjobs bestimmen Sie, zu welchem Zeitpunkt das Löschprogramm als Hintergrundjob starten soll:

Dieser Auswahlknopf ist vor allem dann interessant, wenn Sie die Archivdateien vor dem Löschlauf noch sichern möchten. Wenn der zeitliche Abstand zwischen Schreib- und Löschlauf jedoch zu groß wird, besteht die Gefahr, daß die Daten vor dem Löschen noch verändert werden, wodurch der Stand der Daten im Archiv und in der Datenbank unterschiedlich ist. Der Löschlauf sollte daher möglichst im Anschluß an den Schreiblauf erfolgen.

Wegen des Aufhebens von Before Images in den Rollback-Segmenten sollte dort genügend Platz vorhanden sein (Rollback-Tablespace bei Oracle).

Nach Beendigung aller Löschjobs zu einem Archivierungslauf gibt das ADK das Ereignis SAP_ARCHIVING_DELETE_FINISHED aus. Ereignisparameter ist die Nummer des Archivierungslaufs. Sie können dieses Ereignis zur ereignisgesteuerten Einplanung von archivierungsnachgelagerten Jobs, etwa der automatischen Sicherung der Archivdateien durch externe Werkzeuge, nutzen.

Über die Transaktion SM62 können Sie Ereignisse anzeigen und pflegen.

Wir empfehlen jedoch den Einzelbelegzugriff über das Archivinformationssystem (SAP AS).