Die Verarbeitung von Zeitereignissen, die aus den Zeiterfassungssystemen in das HR-System hochgeladen wurden, geschieht in zwei logisch getrennten Schritten:
Um die einzelnen Zeitereignisse verarbeiten zu können und Aussagen über die geleistete Arbeitszeit eines Mitarbeiters geben zu können, müssen die einzelnen Zeitereignisse zu Zeitpaaren zusammengefaßt werden. Dieses geschieht in der Paarbildung. Die Paarbildung setzt sich aus drei Teilschritten zusammen:
Um die Paare bilden zu können, ordnet das System in einem ersten Schritt das Zeitereignis einem Tag zu. Hierbei wird das Zeitereignis nicht unbedingt dem Tag zugeordnet, an bzw. für den es erfaßt worden ist. Es kann auch logisch zu einem Zeitereignis des Vortages gehören.

1. Paarbildung
Kommenbuchung: |
02.01.1996 |
05:56 Uhr |
Gehenbuchung |
02.01.1996 |
14:07 Uhr |
Zeitpaar |
02.01.1996 |
05:56 - 14:07 Uhr |
2. Vortageszuordnung in der Paarbildung
Die Vortageszuordnung erfolgt zum Beispiel bei einer Nachtschicht von 22:00 - 06:00 Uhr. Bei dieser Konstellation wird die Gehenbuchung während der Paarbildung dem Vortag zugeordnet.
Kommenbuchung |
02.01.1996 |
21:56 Uhr |
Gehenbuchung |
03.01.1996 |
06:12 Uhr |
Zeitpaar |
02.01.1996 |
21:56 - 30:12 Uhr |

Die Paarbildung erfolgt tageweise. Prinzipiell wird die Paarbildung nur für solche Tage angestoßen, an denen neue Zeitereignisse oder ein Paarbildungsfehler aus einer früheren Paarbildung vorliegen.
Die Paarbildung erfolgt im Rahmen der Zeitauswertung.
Eine Wiederholung der Paarbildung können Sie auch manuell anstoßen. Dieses wird notwendig, wenn Sie zum Beispiel rückwirkend Tabelleninhalte geändert haben. Lesen Sie hierzu den Abschnitt Parameter des RPTIME00 .
Wenn die Paarbildung erneut angestoßen wird, kann sie Auswirkungen auf die automatische Tageszuordnung ( durchgeführt in der Paarbildung) haben.