Parameter des RPTIME00 

Definition

Steuerungsmöglichkeiten für die Zeitauswertung durch den Report RPTIME00.

Verwendung

Wenn Sie den RPTIME00 starten, werden Ihnen auf dem Reportselektionsbild Selektionsoptionen und Parameter angeboten, mit denen Sie

Diese Parameter werden Sie auch verwenden, wenn Sie sich Varianten des Zeitauswertungsreports anlegen. Varianten können Sie verwenden, wenn Sie den Zeitauswertungsreport häufiger mit den gleichen Parametern starten möchten.

Struktur

Selektion der Mitarbeiter

Personalnummer

An dieser Stelle können Sie eine oder ein Intervall von Personalnummern angeben. Sie haben aber auch die Möglichkeit, die auszuwählenden Mitarbeiter über einen Matchcode zu selektieren.

Im Standard stehen Ihnen folgende Matchcodes zur Verfügung, die speziell für das Auswählen von Datenbeständen der Zeitauswertung relevant sind:

Dieser Matchcode wird verwendet, um Mitarbeiter, deren Zeitauswertung Fehler ergeben hat, noch einmal abzurechnen. Zuvor sollten die Fehler korrigiert worden sein. Bei einem erneuten Auswertungslauf müssen dann nicht noch einmal die Zeitdaten aller Mitarbeiter abgerechnet werden.

Dieser Matchcode wird verwendet, um die Zeitdaten der Mitarbeiter, die in den Zuständigkeitsbereich eines einzelnen Sachbearbeiters fallen, abzurechnen. Ausgewählt werden in diesem Fall die Mitarbeiter, denen der betreffende Sachbearbeiter in dem Feld Sachbearbeiter für die Zeiterfassung im Infotyp Organisatorische Zuordnung (0001) zugeordnet worden ist.

Mit diesem Matchcode können Sie die abzurechnenden Mitarbeiter über die Zeitausweisnummer auswählen.

Parameter für die Zeitauswertung

Auswertungsschema

Das Auswertungsschema (Schema) beschreibt die auszuführenden Schritte der Zeitauswertung. Damit der Zeitauswertungsreport gestartet werden kann, muß in jedem Fall ein Schema angegeben sein.

Zeitnachweisvariante

Zu Testzwecken können die Ergebnisse der Zeitauswertung als Zeitnachweis ausgegeben werden. Mit der Zeitnachweisvariante geben Sie an, mit welchem Formular die Ergebnisse der Zeitauswertung ausgedruckt werden sollen.

Sie können auch selbst Zeitnachweisformulare erstellen oder Standardformulare an Ihre Anforderungen anpassen. Weitere Informationen finden Sie im Einführungsleitfaden (IMG) unter ® Zeitnachweisformular.

Ein Massenausdruck des Zeitnachweisformulares erfolgt über den Report Zeitnachweisformular (RPTEDT00).

Anzeigevariante Protokoll

Der Variantenname teilt dem Protokoll der Zeitauswertung mit, welche Benutzereinstellungen zur Anzeige des Protokolls verwendet werden sollen.

Eine Anzeigevariante können Sie erst definieren, wenn Sie eine Zeitauswertung durchgeführt und protokolliert haben. Wenn das Protokoll angezeigt wird, wählen Sie Einstellungen und nehmen die gewünschten Voreinstellungen für den Protokollbaum, die Detailsicht, die Suche im Protokoll und die globalen Parameter vor. Anschließend speichern Sie diese Werte als Variante.

Zwangsrückrechnung ab Datum

Mit diesem Datum können Sie das Beginndatum für die Auswertung festlegen.

In jedem Fall wird das System eine Rückrechnung bis zu dem ersten noch nicht fehlerfrei oder vollständig ausgewerteten Tag des selektierten Mitarbeiters durchführen.

Mit einer Zwangsrückrechnung haben Sie die Möglichkeit, auch bereits fehlerfrei abgerechnete Tage noch einmal auszuwerten.

Eine Zwangsrückrechnung hat keinerlei Konsequenzen für die Abrechnungsergebnisse, so daß Sie sie beliebig oft wiederholen können.

Weitere Informationen finden Sie unter Auswertungszeitraum und Rückrechnungserkennung

Auswertung bis Datum

Die Zeitauswertung wertet bei fehlerfreiem Lauf die Zeitdaten bis zu dem aktuellen Systemdatum (heutiges Datum) aus. Mit dem Parameter Auswertung bis Datum können Sie ein alternatives Datum angeben, bis zu dem die Zeitauswertung durchgeführt werden soll.

Programmoptionen

Mit den Programmoptionen haben Sie die Möglichkeit, verschiedene Testschalter zu setzen (siehe auch Protokoll des RPTIME00):

Die einzelnen Verarbeitungsschritte der Zeitauswertung werden mit Darstellung der Personalrechenregeln, bei deren Aufruf die Protokollierung nicht unterdrückt wurde, ausgedruckt. So können Sie Veränderungen der Tabelleninhalte verfolgen und überprüfen.

Mit dieser Funktion haben Sie die Möglichkeit, einen Testlauf durchzuführen, ohne daß die Auswertungsergebnisse gespeichert werden. Die Funktion EXPRT ist in diesem Fall nicht aktiv.

Wenn Sie sich dafür interessieren, wie die einzelnen Funktionen und Operationen arbeiten, können Sie im Schema oder einer Personalrechenregel einen Break-point setzen und sich so das ABAP/4-Coding anschauen.

Ein Breakpoint wird benutzerabhängig mit der Funktion oder Operation BREAK, Präfix NNN im Schema oder einer Personalrechenregel gesetzt.

Dazu muß das ABAP/4-Präfix bei den Benutzerparametern hinterlegt sein.

Zum Halten bei der Funktion/Operation BREAK bestehen zwei Möglichkeiten:

Auch diese Funktion ist für Anwender gedacht, die mit dem ABAP/4-Coding vertraut sind. Sie dient zu Testzwecken und zum Einrichten des Systems. Mit ihr werden im RPTIME00 die folgenden hart programmierten Break-points angelaufen:

    1. nach Start-of-Selection
    2. nach Get Pernr
    3. innerhalb des Loops: Auswertung aller Perioden, sofern die Auswertung über mehrere Perioden erfolgt
    4. vor dem Update der Infotypen und Clustertabellen.

 

Bei Tests ist es sinnvoll, mit einem Protokoll zu arbeiten und die Auswertung zunächst auf einen Tag zu beschränken, um die Datenfülle und die Anzahl der möglichen Fehlerquellen zu begrenzen.