Strategien für konfigurierbare Materialien 

Definition

Ein konfigurierbares Material ist ein Material, bei dem verschiedene Varianten möglich sind.

Die Strategien für konfigurierbare Materialien ermöglichen Ihnen, Erzeugnisse mit einer nahezu unbegrenzten Anzahl möglicher Kombinationen von Merkmalen und Kombinationsschlüsseln (bisheriger Begriff: Merkmalswert) zu planen. Verwenden Sie diese Strategien, wenn Sie ein Erzeugnis mit einer realistischen Kombination von Kombinationsschlüsseln planen möchten, das keine Endmontage beinhaltet. Typische Beispiele solcher Produkte sind Autos, Aufzüge, Gabelstapler, LKW und Busse.

Varianten, wie sie unter Materialvarianten beschrieben sind, können zur Planung dieser Erzeugnisse nicht verwendet werden, da Milliarden von Varianten anlegt werden müßten. Durch die Eingabe von Einsatzwahrscheinlichkeiten für Kombinationsschlüssel erhalten Sie hingegen die Möglichkeit, Materialien mit einer großen Zahl von Varianten zu planen. Dieses Verfahren verbessert außerdem die Änderungssteuerung für die Komponenten, da die Planung von den Konstruktionsänderungen getrennt ist.

Struktur

Wie die folgenden Beispiele zeigen, kann ein konfigurierbares Material nur wenige oder auch sehr viele Varianten besitzen:

Die Anzahl von Merkmalen und Kombinationsschlüsseln (d.h. die Anzahl von Varianten) eines Materials ist ein wesentlicher Faktor bei der Auswahl der richtigen Planungsstrategie. Die Planung weniger Varianten unterscheidet sich erheblich von der Planung Tausender oder Millionen von Varianten. Bevor Sie eine Planungsstrategie für ein konfigurierbares Material auswählen, müssen Sie die mögliche Anzahl von Varianten berücksichtigen.

Integration

Durch Auswahl eines geeigneten Planungsansatzes können Sie die Komplexität der Planung vermindern. Folgende Beispiele verdeutlichen dies:

Siehe auch:

Variantenkonfiguration