Bearbeitung unvollständiger Anlagen 
Einsatzmöglichkeiten
Unvollständige Anlagen sind Anlagen, die zwar angelegt wurden, bei denen aber wichtige Stammsatzinformationen (insbesonder Kontierungsinformationen und Muß-Eingaben) fehlen. Solche Anlagen können bei folgenden Vorgängen entstehen:
Investitionsmanagement).
Vollständigkeitsgrad
Im einzelnen kann der Vollständigkeitsgrad von Anlagen folgende Werte annehmen:
Einschränkungen für unvollständige Anlagen
Unvollständige Anlagen müssen komplettiert werden. Sie unterliegen deshalb folgenden Einschränkungen:
Zugänge können auch auf unvollständige Anlagen gebucht werden. Allerdings ist es erforderlich, daß der Geschäftsbereich der Anlage angegeben ist, bzw. daß per Festlegung im System FI (Hauptbuch) keine Geschäftsbereichsbilanzen erstellt werden.
Weitere individuelle Prüfungen für das Buchen auf unvollständige Anlagen können Sie mit Hilfe der Validierungstechnik definieren (vgl.
Validierung).Ablauf
Bei Nutzung der R/3-Workflowkomponente leitet das System unvollständige Anlagen automatisch an den zuständigen Bearbeiter als Arbeitsvorrat weiter.
Daneben steht für die Selektion unvollständiger Anlagen ein spezieller Report zur Verfügung (unter Werkzeuge
® Problemanalyse). Dieser Report listet alle unvollständigen Anlagen beliebig vieler Buchungskreise an und gibt Detailinformationen zur jeweiligen Unvollständigkeit. Auf diese Weise läßt sich die Ursache für die Unvollständigkeit ermitteln und die betroffene Anlage korrigieren. Anlagen, bei denen der Grund für die Unvollständigkeit zwischenzeitlich entfallen ist (z.B. Bildaufbausteuerung wurde geändert), können mit Hilfe einer Funktion in der Reportanzeige als vollständig markiert werden.