Performance-Maßnahmen 

Verwendung

Eine Reihe von rechenintensiven Aktivitäten der Anlagenbuchhaltung können durch entsprechende Maßnahmen im Bezug auf ihre System-Performance deutlich verbessert werden. Entscheidend beeinflußt wird die Performance durch die Anzahl der Stammsätze und die Zahl der verwendeten Bewertungsbereiche. Wenn die Formel Stammsätze * Bewertungsbereiche zu mehr als 5.000.000 Daten führt, dann empfiehlt SAP die Möglichkeiten zur Steigerung der Performance zu nutzen.

Funktionsumfang

Grundsätzlich empfiehlt sich die Aufteilung größerer Datenmengen in mehrere, möglichst gleichgroße Files und mehrere Hintergrundjobs einzuplanen. Die Möglichkeiten, große Datenmengen in kleiner Pakete aufzuteilen, ist abhängig von der verwendeten Hardware; wenn die CPU ausgelastet ist können damit keine weiteren Geschwindigkeitsvorteile mehr erreicht werden.

Altdatenübernahme

 Beachten Sie jedoch bitte, daß Sie die Jobs mit verschiedenen System-Usern einplanen müssen, da das Übernahmeprogramm sich teilweise auf userabhängige Get-/Setparameter bezieht.

Auswertungen

Auswertungen im Rahmen von Perioden- oder Jahresabschlüssen lassen sich in aller Regel auch auf mehrere Hintergrundjobs verteilen. So ist es z.B. wesentlich günstiger, anstelle einer Auswertung über mehrere Buchungskreise mehrere Jobs mit jeweils einem Buchungskreis einzuplanen, die dann parallel laufen. Es kann auch sinnvoll sein, eine Auswertung über nur einen Buchungskreis in mehrere aufzusplitten. Eine Auswertung sortiert nach Kostenstellen für Kostenstellenverantwortliche kann z.B. in mehrere Auswertungen mit jeweils einer oder einem Intervall von Kostenstellen aufgeteilt werden.

Periodische Arbeiten

 Der Report zum Wiederherstellen einer zerstörten Batch-Input-Mappe heißt RAPOST20.

Die Programme RAPOST00 und RAPOST20 sind derzeit nicht im FI-AA-Menü eingebunden. Sie müssen über die Transaktion SE38 aufgerufen werden.

Kostenplanung

Die Übergabe der geplanten Abschreibung an die Kostenplanung (vgl. Primärkostenplanung) können Sie beschleunigen, indem Sie hierfür nicht nur einen, sondern mehrere Jobs einplanen. Für die einzelnen Jobs müssen Sie den Anlagenbestand über geeignete Abgrenzungen (z.B Klasse, Kostenstellen) aufteilen.

Massenänderung

Massenänderungen in der Anlagenbuchhaltung basieren auf der R/3-Workflowtechnik und entsprechenden Arbeitsvorräten (vgl. Massenänderung). Wenn Sie mehr als 10% der Anlagen ändern möchten, sollten Sie mehrere Arbeitsvorräte erstellen. Diese Arbeitsvorräte kann das System dann parallel bearbeiten, wodurch die Ressouren besser genutzt werden.

Parallelisierung

Die Durchführung der Funktionen "Jahreswechsel" und "AfA-Neurechnen" können Sie durch Angabe einer Servergruppe im Anforderungsbild der zugehörigen Transaktionen auf mehrere Applikationsserver verteilen. Vergleichen Sie hierzu bitte auch die Ausführungen in der Online-Hilfe zum Feld "Servergruppe".