Die wichtigste Ergänzung der Bilanz aus Sicht der Anlagenbuchhaltung ist das Anlagengitter. Das Anlagengitter zeigt die Veränderungen (Bewegungen) des Anlagevermögens in einem Geschäftsjahr. Im R/3-System FI-AA können Sie beliebige Gitterversionen definieren (vgl.
Definition des Anlagengitters). Daneben liefert SAP Standardversionen des Anlagengitters aus. Das folgende Beispiel zeigt zwei ausgelieferte Standardvarianten:
Anlagengitter
Das Anlagengitter kann als Summenliste oder als anlagengenaue Detailliste aufgerufen werden. Die Detailliste zeigt je Anlage das Aktivierungsdatum, ggf. das Deaktivierungsdatum und die Wertbewegungen im Berichtsjahr.
Für die Darstellung der Sonderpostenentwicklung ist eine eigene Gittervariante definiert. Diese Variante zeigt
Vorgehensweise
Außerdem müssen Sie einen Zeitraum für die Abgangssimulation angeben. Beachten Sie bitte, daß es für einen kontinuierlich, korrekten Ausweis der GWGs im Gitter erforderlich ist, daß der Simulationszeitraum jedes Jahr zum selben Datum beginnen muß. Dieses Startdatum sollte ein Zeitpunkt in der weiteren Vergangenheit sein (z.B. 1900). Der konstante Starttermin stellt sicher, daß GwGs, deren Abgang in der Vergangenheit bereits simuliert wurde, nicht in Folgejahren im Gitter wieder mit Ihren AHK erscheinen. Außerdem muß das Endedatum des Simulationszeitraums in einem noch offenen Geschäftsjahr liegen.
Analoges gilt für immaterielle Wirtschaftsgüter.