Verwendung
Mit dieser Funktion führen Sie buchungskreisübergreifende Anlagentransfers durch. Der Anlagentransfer stellt aus Sicht der jeweiligen Unternehmen einen Abgang bzw. einen Zugang dar. Aus Konzernsicht ist der Vorgang jedoch typischerweise als Umbuchung zu betrachten, der sich im Konzernanlagengitter zu Null saldiert.

Für buchungskreisinterne Umbuchungen verwenden Sie die Funktion
Folgende Ursachen können einem konzerninternen Transfer zugrunde liegen:
Funktionsumfang
Die Zuordnung einer Anlage zu einem Buchungskreis kann nicht per Stammsatzpflege geändert werden. Für jede Anlage, die transferiert werden soll, müssen Sie im empfangenden Buchungskreis einen neuen Stammsatz anlegen oder es muß bereits ein Stammsatz vorhanden sein. Die Bewahrung der Identität der Anlage muß über die Inventarnummer im Anlagenstammsatz erfolgen.
Beim Anlagentransfer kann zwischen drei Fällen unterschieden werden:
Stornofunktion
Automatische Anlagentransfers können Sie wie andere Buchungen auch mit der Stornofunktion der Anlagenbuchhaltung stornieren. Dabei storniert das System den Abgangsbeleg im Quellbuchungskreis und den Zugangsbeleg im Zielbuchungskreis. Die eventuell im Rahmen des Transfers im Zielbuchungskreis angelegte Zielanlage kann für weitere Zugangsbuchungen gesperrt und nach Ablauf der jeweiligen Verweilzeit reorganisiert werden.
Beim manuellen Transfer und Transfers über ALE müssen Abgang und Zugang im jeweiligen Buchungskreis getrennt storniert werden.