Automatischer Zahlungseingang: Zahlprogramm  

Verwendung

Das Zahlungsprogramm der Komponente Finanzbuchhaltung wurde für den internationalen Zahlungsverkehr mit Kreditoren und Debitoren entwickelt. Sie können damit sowohl Ausgangs- als auch Eingangszahlungen abwickeln. Alle nationalen Besonderheiten, z.B. Festlegungen zu den Zahlwegen, Zahlungsformularen oder Datenträgern, sind frei definierbar.

Lesen Sie hierzu bitte die Dokumentation der Finanzbuchhaltung: Einführung in das Zahlungsprogramm

Für die Komponente RE Immobilien sind zusätzlich folgende Besonderheiten zu beachten:

Die Steuerung des Zahlprogrammes erfolgt über die Angabe der Kontonummern der Debitoren (Mieter, Zuschußgeber in Mietverträgen). Ein direkter Aufruf über Mietvertragsnummern ist nicht möglich.

Voraussetzungen

Customizing-Einstellungen FI

Damit die Buchung der Vorauszahlungsanforderung (Betriebskosten, Heizkosten, Umsatzmiete) durch das Zahlprogramm berücksichtigt werden kann, ist im Customizing des Zahlprogramms für den entsprechenden Zahlweg das Sonderhauptbuchkennzeichen (im Auslieferungscustomizing "J")der Vorauszahlungsanforderung als zahlbar zu kennzeichnen.

Verwenden Sie bei Verträgen mit abweichenden Zahlern bitte einen anderen Zahlweg für den Einzug. Dieser Zahlweg sollte analog zum Zahlweg Einzugsermächtigung definiert sein, aber nicht das Kennzeichen "Einzugsermächtigung prüfen" aufweisen.

Grund: Dieses Kennzeichen kann z.Zt. für abweichende Zahler nicht gepflegt werden. ( Siehe auch: Behandlung der Zahlwege)

Funktionsumfang

Offene Mieterposten, die am Lastschriftverfahren teilnehmen, werden über das Zahlprogramm der Finanzbuchhaltung automatisch ausgeglichen. Das Programm erzeugt einen Datenträger, der die Lastschriftinformationen an die entsprechenden Hausbanken übermittelt.