Performance-Datenbank 

Definition

Release 4.6A des Alert-Monitors des CCMS (Transaktion RZ20) liefert die Performance-Datenbank. Mit der Performance-Datenbank können Sie die aktuellen Performance-Daten analysieren und mit den Werten vergleichen, die während eines bestimmten Zeitraums gemeldet wurden.

Die Performance-Datenbank speichert Daten, die der Monitoring-Architektur gemeldet wurden, und zeigt sie an. Standardmäßig werden die Grunddaten aller Performance-Attribute in der Performance-Datenbank aufgezeichnet: stündlicher Mittelwert, stündliche Summe der Werte und Auftreten pro Stunde (wie oft gemeldet). Für jedes Attribut werden also die Grunddaten über 24 Stunden jedes Tages in einer Datenbanktabelle gespeichert.

Sie können diese täglichen Grunddaten über einen bestimmten Zeitraum für jede Stunde aggregieren (x Tage, Wochen, Monate, Quartale und Jahre) und diese Daten dann analysieren. Es gibt eine Aggregationshierarchie:

Die Performance-Datenbank soll so viele Informationen wie mögliche enthalten und gleichzeitig möglichst wenige Daten aufbewahren. Da die Performance-Datenbank ständig wächst, wird sie regelmäßig entsprechend dieser Aggregationshierarchie reorganisiert. Daten werden für die Löschung markiert und für eine definierte Anzahl Tage gehalten. Werden die Daten innerhalb der definierten Tage nicht verwendet, werden sie gelöscht. Werden die Daten verwendet, bleiben sie bis zur nächsten Reorganisation in der Datenbank.

 

Siehe auch:

Reorganisationsschema anlegen und einplanen

Performance-Daten anzeigen

Reorganisationsschema einer Attributgruppe zuordnen

Performance-Datenbank pflegen