Verwendung
Manchmal ist es nützlich einen Vorschlagspool für Sicherungszwecke in eine Datei zu exportieren. Sie können einen Vorschlagspool auch als Datei sichern und als CD an den Kunden verschicken, beispielsweise wenn ein Vorschlagspool von einem R/3-System in ein anderes gebracht wird.
Vorgehensweise
Alle vorhandenen Einträge im Vorschlagspool werden in die angegebene Datei exportiert.
Nur die seit einem bestimmten Datum angelegten Einträge werden exportiert. Sie müssen das gewünschte Datum im Feld neben dem Feld Export-Modus eintragen.
Nur für die automatische Verteilung gekennzeichnete Einträge werden exportiert. Dieser Modus ist besonders hilfreich, um alle für die automatische Verteilung gekennzeichnete Vorschläge zu sichern oder um die Anzahl der gekennzeichneten Vorschläge zu ermitteln.
Nur Einträge im Vorschlagspool mit dem Verwendungszähler 0 werden exportiert. Dieser Modus ist besonders hilfreich, um alle Vorschläge zu sichern, die derzeit nicht als Übersetzungen im System benutzt werden (z.B. weil Sie diese löschen möchten) oder die Anzahl der nicht verwendeten Vorschläge zu ermitteln.
Alle Quelltexte im Vorschlagspool werden exportiert. Dieser Modus ist besonders hilfreich, um alle Quelltexte - z.B. für Indexzwecke - zu sichern.
Wenn Sie vorhaben den Vorschlagspool zu importieren, den Sie gerade in einen Vorschlagspool in einem anderen System exportieren, können Sie hiermit festlegen, welcher Vorschlag im Konfliktfall Vorrang hat. Das System verwendet bei der Entscheidung den Verwendungsnachweis als Grundlage. Der Vorschlag mit dem höchsten Verwendungszähler wird als Vorschlag für das Zielsystem genommen. Für diesen Abgleich muß der Verwendungsnachweis in beiden Systemen existieren. Sie müssen daher die Option Schreiben von Verwendungsnachweisdaten beim Auswertungslauf in der Transaktion SLWB markieren.
Hier findet kein Export statt, es wird lediglich der Umfang ermittelt (z.B. die Anzahl der nicht verwendeten Einträge, die Anzahl für die automatische Verteilung gekennzeichneten Einträge).
Wenn Sie den Vorschlagspool in eine System mit einem niedrigeren Release-Stand (etwa 3.1H) exportieren, müssen Sie hier den Stand angeben. Dadurch werden bestimmte Kennzeichen gesetzt, damit das Zielsystem den größeren Funktonsumfang des Quellsystems bewältigen kann. Wählen Sie hier 3.1H bis 4.0B oder 4.5A oder höher.
Geben Sie den Namen des Verzeichnisses an, in das der Vorschlagspool exportiert werden soll.
Geben Sie den Namen der Datei an, in der der Vorschlagspool abgelegt werden soll.
Sie gelangen auf das Dialogfenster Startzeitwerte, das Ihnen weitere Selektionsoptionen anbietet.
Sie können auch angeben, daß der Job nach einem bestimmten anderen Job oder nach einem bestimmten Ereignis gestartet werden soll. Wählen Sie dazu Nach Job oder Nach Ereignis.
Bei Betriebsart bezieht sich auf Tag- oder Nachtausführung.
Sie gelangen auf ein Dialogfenster, auf dem Sie den Namen eines Druckers angeben können.
Sie gelangen auf ein Dialogfenster an, auf dem Sie einen Hintergrund-Server angeben können, auf dem der Export laufen soll.
Das System fragt nun, ob Sie den Job einplanen wollen. Wählen Sie Ja.
Ergebnis
Der Inhalt des Vorschlagspool wird exportiert. Sie können prüfen, wie weit die Ausführung fortgeschritten ist, indem Sie Lauf-Verwaltung wählen.
Nachdem Sie den Report ausgeführt haben, können Sie ein Protokoll mit dem Ergebnis des Exports anzeigen. Weitere Informationen finden Sie unter
Export-/Import-Protokoll.