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Diese Grafik wird im zugehörigen Text erklärt

Beim Eingang einer Lieferung bepreist der Kunde die Materialien auf der Grundlage folgender Daten:

Der Kunde legt mit Hilfe von Materialien und Preisen eine Gutschriftsanzeige an, die er per EDI (Electronic Data Interchange) an Sie sendet. Das System wandelt diese Anzeige in das IDoc (Intermediate Document) GSVERF um.

 

Dann ermittelt es die interne Lieferung und davon ausgehend die interne Rechnung, die folgende Daten als Grundlage hat:

  1. Interne Lieferungsnummer, die mit der externen Rechnung gesendet wird
  2. Interne Lieferungsnummer, die mit Hilfe der Kundenbestellnummer aus Lieferungen externer Dienstleister (Konsignationsentnahmen) ermittelt wird
  3. Externe Lieferungsnummer, die mit der Gutschriftsanzeige gesendet wird.

Wenn das System die entsprechende Lieferung und Rechnung ermittelt hat, werden die Positionen in der Gutschriftsanzeige in IDoc-Form mit den Positionen in der zugehörigen internen Lieferung und Rechnung verglichen.

Folgende Konditionswerte werden pro Position geprüft:

Wenn die Werte in der Gutschriftsanzeige mit den Werten in Ihrer Rechnung übereinstimmen, so ordnet das System die Gutschriftsanzeigenummer den offenen Posten im Buchhaltungsbeleg als Referenz zu.
Falls es Abweichungen gibt, wird die Verarbeitung des IDoc beendet und der Sachbearbeiter erhält ein Mail. Er kann dann das Problem manuell korrigieren oder den Kunden davon unterrichten, einen der folgenden Korrektur- oder Nachberechnungsbelege zu senden:

Das System ermittelt die Rechnungen und die zugehörigen Lieferungen zu diesen Belegen auf die gleiche Weise wie zu einer Gutschriftsanzeige.

Wenn die Werte in der Gutschriftsanforderung des Kunden (Mengenkorrektur) mit den Werten in Ihrer Lieferung, Rechnung und der bestehenden Gutschrift übereinstimmen, erzeugt das System automatisch die entsprechende Gutschriftsanforderung und dann die Gutschrift. Als Auftragsgrund wird vom System immer "EDI" übergeben, unabhängig vom Grund für die Erstellung einer Gutschrifts- oder Lastschriftsanforderung. Außerdem wird die zugehörige Gutschriftsanzeigenummer in das Feld Bestellnummer bei den Bestelldaten und in das Feld Zuordnung bei den Buchhaltungsdaten übernommen.

Auf Retouren basierende Gutschrifts- oder Lastschriftsanforderungen werden wie Gutschriftsanforderungen zu Mengenkorrekturen behandelt, jedoch führt das System die Preisfindung nur für die zurückgegebenen Materialien durch. Anstatt alle Konditionswerte miteinander zu vergleichen, ermittelt das System eine Gesamtdifferenz pro Position und vergleicht diese mit dem Gesamtkorrekturwert.

Bei Nachberechnung bepreist das System alle Belege im Vorgang neu und vergleicht dann die Konditionswerte der Positionen miteinander. Es ermittelt die Differenz zwischen den alten und neuen Preisen in der Lieferung, der Rechnung und den bestehenden Gut- oder Lastschriften und vergleicht sie mit der vom Kunden in der Gutschrifts- oder Lastschriftsanforderung ermittelten Differenz. Die vom Kunden ermittelte Differenz wird in die Konditionsart EDI2 und die von Ihnen ermittelte Differenz in die Konditionsart PDIF übergeben. Wenn diese Werte übereinstimmen, erzeugt das System automatisch eine Gutschrifts- oder Lastschriftsanforderung, dann eine Gut- oder Lastschrift.

Sollten diese Werte nicht übereinstimmen, so erhält der Sachbearbeiter ein Mail. Der Beleg wird trotzdem erzeugt. Wenn Sie dies nicht wollen, nehmen Sie die entsprechenden Einstellungen im Customizing der Verkaufsbelegart vor.


Der Kunde sendet ein Zahlungsavis auf der Grundlage seiner Gutschriftsanzeige. Die Gutschriftsanzeigenummer, die auf dem Zahlungsavis aufgeführt ist, zeigt an, ob es pro Gutschriftsanzeige mehrere Lieferungen gibt oder nur eine.

 

 

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