Mitarbeiter - Leistung - Zuordnung (AT, CH, SG)
Bei der Freigabe einer medizinischen Leistung (Leistungserfassung, OP-Monitor, Klinischer Arbeitsplatz) oder beim Anlegen eines Teams zu einer bereits freigegebenen Leistung können Sie einen oder mehrere
Geschäftspartner (Mitarbeiter) ins IS-H übermitteln (Tabelle NNLZ
).
Sie können diese Funktion z.B. dazu verwenden bereits bei Freigabe der Leistung einen Honorararzt an IS-H zu übermitteln.
Wer und mit welcher Rolle übermittelt wird, legen Sie aufgrund der erbringenden OE ausgehend vom SAP Easy Access
unter fest.
Hinweis
Die Einträge in der Spalte Aufgabe haben beim TYP VMA = Erbr. bzw. Freigabe keine Auswirkung. Da diese Spalte allerdings im Schlüssel verwendet wird, sollte sie gepflegt werden. Es ist eine einzige Eingabe möglich: " * ".
TYP = 'VMA Erbr' :Der VMA des Erbringers wird mit jener Rolle, die in der Umschlüsselungsart
(Mitarbeiter - Leistung - Zuordnung) in der Spalte Rolle
eingetragen ist, an IS-H weitergegeben.
Wenn für eine OE der TYP = VMA Erbr., der VMA nicht vorhanden ist, wird jener von der Freigabe übernommen.
TYP = 'VMA Freigabe': Der VMA der Freigabe wird ebenfalls mit jener Rolle, die in der Umschlüsselungsart
(Mitarbeiter - Leistung - Zuordnung) in der Spalte Rolle
(z.B. ER Erbringender) eingetragen ist, an IS-H weitergegeben.
TYP = 'Team': Der Mitarbeiter der im Team (zur Leistung) einer bestimmten Aufgabe zugeordnet ist, wird mit der Rolle, die in der Umschlüsselungsart
(Mitarbeiter - Leistung - Zuordnung) in der Spalte Rolle
(z.B. ER Erbringender)
eingetragen ist, an IS-H weitergegeben.
Wenn für eine OE der TYP = Team bei der Freigabe nicht vorhanden ist, wird kein VMA an IS-H weitergegeben, da die Umschlüsselung beim Anlegen des Teams zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen wird.
Achtung
Eine frühere Umschlüsselung würde beim Anlegen des Teams die Verarbeitung abbrechen (NNLZ Eintrag gefunden).
In dem nächsten Schritt wird ein USER-EXIT aufgerufen (immer innerhalb des FBS).
Die interne NNLZ
wird in der Schnittstelle übergeben. Ist der USER-EXIT nicht aktiv, so wird die interne NNLZ
an den Verbucher weitergegeben. Ist hingegen der USER-EXIT aktiv, so wird mit der Umschlüsselung fortgefahren und die interne NNLZ
ergänzt.
Die Pflege der Tabelle N1LSTGSPLIT
sorgt für die Generierung von Präsenzleistungen. Falls die Tabelle leer ist, werden keine Präsenzleistungen generiert. Die Präsenzleistung wird durch den Einr.bez. Parameter N1PRAESZ
definiert.
Wenn Einträge, bezüglich erbringender Org. Einheit gefunden werden, wird pro Aufgabe (aus der Tabelle N1LSTGSPLIT
für diese OE) eine Präsenzleistung generiert (NLEI
). Diese Leistung trägt als Code den Wert der Spalte LEISTUNG und
als Menge die Dauer der Anwesenheit des Geschäftspartners in Minuten für die erbrachte Leistung. Die Dauer wird aufgrund der eingetragenen Zeiten, die sich in der Teamerfassung befinden (Beginnzeit - Endezeit) oder (wenn diese Dauer = 0) aufgrund der Zeitmarken, die in der Tabelle N1LSTGSPLIT
für
diese OE vorgesehen sind, berechnet
Bevor die Verarbeitung beginnt, wird in der Tabelle NNLZ
gesucht, ob für diese Leistung bereits Einträge vorhanden sind (Honorararzt schon übermittelt):
Fall 'Freigabe der Leistung':
Ja, die Verarbeitung wird abgebrochen, keine neuen Einträge in der NNLZ
Nein, Verarbeitung geht weiter.
Fall 'Anlegen bzw. Ändern des Teams':
Ja, die Verarbeitung wird abgebrochen, der Anwender wird informiert: Popup "Team für die Honorarabrechnung wurde schon übermittelt. Bitte verständigen Sie den IS-H Sachbearbeiter"
Nein, Verarbeitung geht weiter mit der Umschlüsselung nach der Tabelle N1ROLZUO.