Einrichtung einer Jobkette Die Tagesendverarbeitung kann auf zwei Arten durchgeführt werden:
Eventsteuerung (siehe: Tagesendverarbeitung als Eventsteuerung )
Jobkettensteuerung innerhalb des Kontokorrentsystems
Mit der Jobkettensteuerung legen Sie fest, welche Bearbeitungsschritte vom System automatisch ausgeführt werden sollen.
Im Einführungsleitfaden (IMG) müssen Sie unter die Reihenfolge festlegen, in der die Reports in der Jobkette bearbeitet werden sollen.Wenn Sie eigene Reports benutzen wollen, müssen Sie diese im Einführungsleitfaden (IMG) unter angeben.
Eigene Reports bei Massenverarbeitung einbinden:
Hier werden alle Reports aufgeführt, die in einer Kette ausgewählt werden können. Dabei können sowohl die von SAP ausgelieferten Reports als auch eigene Reports angegeben werden. Beachten Sie, dass es durch die Spalte
Fortsetzen
zu Inkonsistenzen kommen kann, da Abhängigkeiten zwischen den Reports bestehen können. Wir empfehlen, die Spalte nur bei Reports zu verwenden, die Sie geschrieben haben.
Reihenfolge der Massenverarbeitung vorgeben:
Mit dieser Transaktion können beliebige Ketten definiert werden. Hierbei ist die Vorgehensweise zweistufig: Zunächst ordnen Sie die ID der Kette und den zugehörigen Kettenname zu und anschließend die dazugehörigen Reports.
Folgende Reports können in die Massenverarbeitung eingebunden werden (die Reports für Daueraufträge und Festgeldkonten gelten nur für Banken):
Jobname |
Beschreibung |
|---|---|
RFBKPDT2 |
Datum für Zahlungsverkehr setzen |
RFBKPDT4 |
Datum für Zahlungsverkehr im Test setzen |
RFBKKC20 |
Cash Concentration |
RFBKCONC |
Kontoabschluss |
RFBKBSST |
Kontoauszug |
RFBKBANKSTATDUPL |
Duplikaterstellung Kontoauszüge |
RFBKBALNOT |
Saldenmitteilungen |
RFBKCHACCUR |
Währungsumstellung |
RFBKCLEB |
Buchungsdatum Abschluss setzen |
RFBKSOCR |
Parallelisierter Dauerauftrag |
RFBK_MASS_ACNT_CLOSURE |
Kontoauflösung |
RFBK_ACCNT_CLS_PRENOTIFICATION |
Vorbenachrichtigung über Kontoauflösung |
RFBKCONA |
Zinsabgrenzung |
RFBKGL_VA_CALC_POST |
Einzelwertberichtigung |
RFBKGL01 |
Hauptbuchübergabe |
RFBKGLBSPREP |
Bilanzvorbereitung |
RFBKTMP1 |
Geplanter Posten |
RFBKTMP1_PO |
Terminauftrag |
RFBKTTERMCONTROL |
Festschreiben von Festgeldkonten |
RFBKTTTERMMATURE |
Fälligstellen von Festgeldkonten |
RFBKTDEPOSITCOLLECTION |
Einzug auf Festgeldkonten |
RFBKTTERMPRENOTICE |
Benachrichtigung über Fälligkeit von Festgeldkonten |
Zum Start einer Kette steht Ihnen der Report RFBKCHAINSTART zur Verfügung.
Bei diesen Reports muss eine Standardvariante mitgegeben werden. Parameter und Selektionsoptionen von Varianten können auch über Variablen mitgegeben werden. Lesen Sie hierzu die Dokumentation: Pflege von Selektionsvariablen in Tabelle TVARV .
Mit der IMG-Aktivität
Eigene Reports bei Massenverarbeitung einbinden
können Sie sich vergewissern, ob alle Reports vorhanden sind. Da nur die hier aufgeführten Jobs in der IMG-Aktivität
Reihenfolge der Massenverarbeitung vorgeben
verfügbar sind, können Sie auch steuern, welche Jobs Sie in Ihren Jobverarbeitungsketten aufnehmen möchten.
Legen Sie fest, welche Reports in einer Kette laufen sollen.
Definieren Sie die zu den Reports zugehörigen Varianten. Dazu gehört auch, dass Sie die Parameter und Selektionsoptionen in der Tabelle TVARV pflegen.
Definieren Sie in der IMG-Aktivität
Reihenfolge der Massenverarbeitung
vorgeben
die Kette und die darin laufenden Reports mit den zugehörigen Varianten.
Planen Sie einen Job mit dem Report RFBKCHAINSTART.
Hinweis
Hinweis:
Für Testzwecke verwenden Sie den Report RFBKPDT4, für die Produktion den Report RFBKPDT2. Der Report RFBKPDT2 hat eine Prüfung, die verhindert, dass Sie das Zahlungsverkehrsdatum auf ein Datum nach dem aktuellen Systemdatum setzen.
Sie können die Kette mit dem Report RFBCHAINSTART sowohl im Onlinebetrieb als auch im Batch starten.Im Onlinebetrieb wählen Sie in der Anwendung .
Lesen Sie unter Vorschlag: Ablauf einer Tagesendverarbeitung , wie eine Jobverkettung beispielhaft definiert sein kann.
Die Tagesendverarbeitung wird angestoßen und automatisch durchgeführt.
Hinweis
Tipp:
Um die Performance zu verbessern, können Sie Verarbeitungsschritte im System parallel laufen lassen.Das Einrichten der Parallelverarbeitung geschieht im Einführungsleitfaden (IMG) unter .Dort stellen Sie ein, wie viele Jobs pro Anwendungsart und pro Zielrechner verarbeitet werden sollen.Diese Verteilung hängt von der Anzahl der Zielrechner und der verfügbaren Batch-Prozesse ab.Verteilen Sie nicht mehr Jobs als Batch-Prozesse zur Verfügung stehen.