Kundendefinierte Unterkontierungen aus FI-SL-Rollup übernehmen Sie verwenden diese Vorgehensweise, um kundendefinierte Unterkontierungen aus Rollup -Dateien der Anwendung Spezielle Ledger (FI-SL) in das Konsolidierungssystem (SEM-BCS) zu übernehmen.
Im Sendersystem sind die kundendefinierten Unterkontierungen in der Konsolidierungstabelle (ECMCT) der Komponente Konsolidierung (EC-CS) definiert.
In der Konsolidierungsworkbench haben Sie eine Quelldatenbasis angelegt und darin die InfoObjectCatalogs für Merkmale und Kennzahlen angegeben, die für den flexiblen Upload von FI-SL-Rollup-Dateien erforderlich sind. Weitere Informationen finden Sie unter Zuordnung der FI-SL-Rollup-Dateien .
Sie haben eine funktionsfähige Methode für den flexiblen Upload von FI-SL-Rollup-Dateien angelegt. Weitere Information finden Sie unter Laden von FI-SL-Rollup-Dateien .
Das InfoObject, welches eine kundendefinierte Unterkontierung aus der FI-SL-Rollup-Datei übernehmen soll, liegt aktiv im
SAP NetWeaver Business Intelligence (BI)
vor.
Folgende Schritte führen Sie in der Data Warehousing Workbench aus:
Öffnen Sie den InfoObjectCatalog für Merkmale, den Sie in der Methode für den flexiblen Upload von FI-SL-Rollup-Dateien verwenden.
Fügen Sie das InfoObject hinzu, welches eine kundendefinierte Unterkontierung aus der FI-SL-Rollup-Datei übernehmen soll
Nachdem Sie den erweiterten InfoObjectCatalog gesichert haben, ist das hinzugefügte InfoObject im Customizing der Uploadmethode für FI-SL-Rollup-Dateien verfügbar.
Folgende Schritte führen Sie in der Konsolidierungsworkbench aus:
Öffnen Sie die Methode für den flexiblen Upload von FI-SL-Rollup-Dateien.
Fügen Sie auf der Registerkarte
Feldkatalog
eine Zeile in der Tabelle für kundendefinierte Unterkontierungen hinzu:
Tragen Sie in der Spalte
Feldname der kundendefinierten Unterkontierung
den Feldnamen der kundendefinierten Unterkontierung aus der FI-SL-Rollup-Datei (bzw. aus Tabelle ECMCT) ein.
Wählen Sie in der Spalte
Feldname
das InfoObject, welches die kundendefinierte Unterkontierung aus der FI-SL-Rollup-Datei übernehmen soll.
Tragen Sie in der Spalte
Name der Prüftabelle
die Prüftabelle aus dem Sendersystem ein, welche derkundendefinierten Unterkontierung zugeordnet ist
Tragen Sie in der Spalte
Name der Texttabelle
die dazugehörige Texttabelle aus dem Sendersystem ein.
Die Angabe der Prüf- und Texttabellen ist erforderlich für den Export der Customizing-Einstellungen bzw. den Import und die Zuordnung im Sendersystem.

Sie können im Sendersystem die Feldnamen sowie die dazugehörigen Prüf- und Texttabellen anzeigen. Wählen Sie dazu im Customizing für
Unternehmenscontrolling
unter
Konsolidierung
→
Merkmale hinzufügen
.
Ordnen Sie auf der Registerkarte
Mapping
das InfoObject (Quellfeld), welches die kundendefinierte Unterkontierung aus der FI-SL-Rollup-Datei übernehmen soll,einem Zielfeld im Konsolidierungssystem zu.
Sichern Sie die Änderungen der Uploadmethode.
Sie haben die Uploadmethode um eine oder mehrere kundendefinierte Unterkontierungen ergänzt.
Nachdem Sie die Customizing-Datei exportiert und im Sendersystem importiert haben, erzeugen Sie im Sendersystem eine FI-SL-Rollup-Datei, welche die kundendefinierten Unterkontierungen enthält.
Beim anschließenden Upload der FI-SL-Rollup-Datei übernimmt das Konsolidierungssystem auch die kundendefinierten Unterkontierungen.
Der Vertriebsweg soll als kundendefinierte Unterkontierung in das Konsolidierungssystem übernommen werden.
In der Tabelle ECMCT habe der Vertriebsweg den Feldnamen ZZVTW. Die Prüftabelle für den Vertriebsweg ist die Tabelle TVTW und die dazugehörige Texttabelle ist die Tabelle TVTWT.
Im SAP BW steht das InfoObject 0DISTR_CHAN bereit.
Der Eintrag in der Tabelle für kundendefinierte Unterkontierungen sieht folgendermaßen aus:
Feldname der kundendefinierten Unterkontierung |
Feldname |
Name der Entitätentabelle |
Name der Texttabelle |
|---|---|---|---|
ZZVTM |
0DISTR_CHAN |
TVTW |
TVTWT |