Transportauftrag bearbeiten Sie nutzen diese Funktion, um Transportaufträge für Customizing-Objekte und Einstellungen, die Sie in der Konsolidierungs-Workbench zusammengestellt, zu kontrollieren, erforderlichenfalls zu bearbeiten und für den Export oder Import vorzubereiten. Informationen zu den Besonderheiten, die beim Transport in der Konsolidierung gelten, finden Sie unter Transport: Weitere Informationen .
Sie bearbeiten mit dieser Funktion Transportaufträge, die Sie in der Konsolidierungs-Workbench zusammengestellt haben und mit dem Transport Organizer transportieren.
Es existiert mindestens ein Transportauftrag, der mit der Transportfunktion in der Workbench erzeugt und noch nicht freigegeben wurde.
Sie haben in der Workbench die Sicht
Werkzeuge
aktiviert.
Sie verfügen über eine Berechtigung für das Berechtigungsobjekt
FB_SRV_TR
.
Die Liste der im Auftrag enthaltenen Objekte kann zwei Arten von Objekten darstellen:
Objekte, die dem Auftrag mit der Transportfunktion der Workbench hinzugefügt wurden, sind durch das Symbol
gekennzeichnet.
Objekte, die mit dem Symbol
gekennzeichnet sind, sind normale Transportobjekte.
Zu einem ausgewählten Objekt zeigt das System folgende Informationen an:
Tabellen und Schlüssel
: Hier werden die zum ausgewählten Objekt gehörenden Tabellenschlüssel, die Zahl der Schlüsselfelder und die Transporteigenschaft des Schlüssels angezeigt.
Struktur
: Hier wird die Tabellenstruktur angezeigt.
Daten
: Hier finden Sie die exportierten Einträge.

Auf den Registerkarten
Struktur
und
Daten
werden erst dann Date
n angezeigt, nachdem Sie im Bild
Anzeigen des Transportcontainers
den Auftragsexport gestartet oder für einzelne Objekte die Containerinformationen erzeugt haben. Beachten Sie, dass es sich dabei noch nicht um den tatsächlichen Export des Auftrags handelt, sondern um einen vorgelagerten Schritt, bei dem der Auftrag mit zusätzlichen – für die Zwecke der Konsolidierung erforderlichen – Informationen angereichert wird.
Der tatsächliche physische Export der Transportobjekte aus dem System heraus in das von der Systemadministration eingerichtete Exportverzeichnis ist demgegenüber ein weiterer, separat durchzuführender Schritt. Diese Aufteilung erlaubt es Ihnen zugleich, in einem Customizing-Projekt eine (häufig erwünschte) organisatorische Trennung vorzunehmen zwischen konsolidierungsspezifischen Aktivitäten und solchen, die in die allgemeine Zuständigkeit der Systemadministration fallen.
Über das Kontextmenü der im Strukturbaum enthaltenen Objekte stehen Ihnen weitere Funktionen zur Verfügung. Diese unterscheiden sich danach, ob sie sich auf den Transport als ganzen beziehen oder auf ein einzelnes darin enthaltenes Objekt:
Sie können in den Transport Organizer wechseln, um sich den Transportauftrag dort anzeigen zu lassen. Sie können den Transportauftrag exportieren, wobei der Auftrag mit zusätzlichen – für die Zwecke der Konsolidierung erforderlichen – Informationen angereichert wird. Hierbei können Sie entscheiden, ob der Export direkt im Dialogbetrieb starten soll oder im Hintergrund ausgeführt werden soll.
Wenn Sie sich bereits im Zielsystem oder im Zielmandanten angemeldet haben, verwenden Sie anstelle der Exportfunktion entsprechend die Importfunktion. Hierbei nimmt das System erforderliche technische Anpassungen vor, um die im Auftrag enthaltenen Daten korrekt in die Konsolidierung übernehmen zu können. Für den Import haben Sie zusätzlich noch die Option, den Import als Testlauf (also ohne Verbuchung der Importdaten in der Datenbasis) durchzuführen. Nutzen Sie diese Option, um mögliche Konflikte frühzeitig zu erkennen und mit möglichst geringem Aufwand auflösen zu können.
Schließlich können Sie die Strukturinformationen, die das System im Container-Objekt abgelegt hat, überprüfen.
Für jedes einzelne im Auftrag vorhandene Objekt können Sie die Strukturdaten für das Container-Objekt erzeugen und anschließend prüfen. Außerdem können Sie die für das Objekt zu transportierenden Daten für das Container-Objekt erzeugen.
Außerdem können Sie pro Objekt die Methoden zur Exportvorbereitung und zur Importnachbearbeitung aufrufen (letztere wiederum wahlweise als Testlauf ohne Verbuchung der Importdaten).
Über
Springen
→ Protokollanzeige
können Sie die Transportprotokolle einsehen, die das System im
Anwendungslog für die von Ihnen angegebenen Transporte erstellt hat. Als Selektionsobjekt des Anwendungslog ist der Wert
FINB_TR
voreingestellt.
Über
Springen
→ Stückliste Mandantenkopie
können Sie den Transportauftrag anzeigen lassen, der bei einer Mandantenkopie als Grundlage für die Nachbearbeitung dient.
Die ABAP-OO-Klassen für den Zugriff auf die Container-Objekte werden normalerweise automatisch erzeugt. Über
Zusätze
→ Zugriffsklassen
generieren können Sie diese manuell nachgenerieren, falls erforderlich.
Blenden Sie in der Workbench – sofern noch nicht geschehen – die Werkzeuge-Sicht ein.
Wählen Sie in dieser Werkzeuge-Sicht
Transport
→ Transportauftrag
→ Bearbeiten
.
Sie gelangen auf das Bild
Anzeigen des Transportcontainers
.
Machen Sie in den Feldern
Mandant
und
Auftrag/Aufgabe
die erforderlichen Angaben.
Wählen Sie
Bearbeiten
→ Auffrischen
.
Das System liest die Auftragsdaten ein und stellt sie in der Struktur am linken Bildrand dar.
Expandieren Sie die Struktur, um zu den Objekten zu navigieren, für die Sie sich interessieren.
Wählen Sie das gewünschte Objekt durch Doppelklick aus.
Das System zeigt im rechten Bildbereich auf den Registerkarten
Tabellen und Schlüssel
,
Struktur
und
Daten
die Details zu dem von Ihnen gewählten Objekt an.