HintergrundVorzeichenlogik

 

Die Logik, die Sie beim Anlegen einer Datenmatrix definieren, bestimmt die Vorzeichenverwendung bei der Erfassung von Daten oder bei der Anzeige von Daten, die aus dem Summen-InfoCube importiert werden.

In der folgenden Tabelle erhalten Sie eine Übersicht der unterstützten Vorzeichenlogiken.

Vorzeichenlogik

Beschreibung

Datenbankwerte

Bei der Datenerfassung speichert das System die Werte mit demselben Vorzeichen in die Datenbank, das Sie bei der Erfassung der Daten auf der Benutzungsoberfläche angegeben haben.

Im Reporting zeigt das System die Werte mit demselben Vorzeichen an, das in der Datenbank gespeichert ist.

Beispiel Beispiel

Aktivposten werden als positive Werte (ohne Vorzeichen) und Forderungen/Eigenkapitalpositionen werden als negative Werte (mit Minus-Zeichen) angezeigt.

Ende des Beispiels.

Vorzeichengerecht

Bei der Datenerfassung berücksichtigt das System sowohl das von Ihnen auf der Benutzungsoberfläche angegebene Vorzeichen als auch das Vorzeichenset in den Stammdaten der entsprechenden Position/Unterposition. Wird der Wert in die Datenbank gespeichert, speichert das System das Produkt des vom Benutzer angegebenen Vorzeichens und der Vorzeichen in den Stammdaten der entsprechenden Position/Unterposition.

Beim Reporting berücksichtigt das System sowohl das in der Datenbank gespeicherte Vorzeichen als auch das Vorzeichenset in den Stammdaten der entsprechenden Position/Unterposition. Wird der Wert auf der Benutzungsoberfläche angezeigt, zeigt das System das Produkt des Vorzeichens in der Datenbank und der Vorzeichen in den Stammdaten der entsprechenden Position/Unterposition.

Beispiel Beispiel

Der Saldo einer Forderungs-/Eigenkapitalposition ist in der Regel eine Habenposition. Die Unterposition für Zugang ist eine Sollposition. Aus diesem Grund geben Sie bei der Bearbeitung von Zugangspositionen zu einer Forderungs-/Eigenkapitalposition kein explizites Vorzeichen auf der Benutzungsoberfläche an. Das System speichert den Wert dennoch mit einem Minus-Zeichen in die Datenbank.

Ende des Beispiels.

Invertierte Datenbankwerte

Bei der Datenerfassung speichert das System die Werte mit dem entgegengesetzten Vorzeichen des Vorzeichens, das Sie bei der Erfassung der Daten auf der Benutzungsoberfläche angegeben haben, in die Datenbank.

Im Reporting zeigt das System die Werte mit dem entgegengesetzten Vorzeichen des Vorzeichens an, das in der Datenbank gespeichert ist.

Beispiel Beispiel

Sie können diese Logik für eine Gewinn- und Verlustrechnungsposition verwenden, wenn Sie die Ausgaben als negative Werte (mit Minus-Zeichen) und die Erlöse als positive Werte (ohne Vorzeichen) darstellen möchten. Dank dieser Beziehung zwischen positiven und negativen Werten können Sie Finanzergebnisse mithilfe von Microsoft-Excel-Standardformeln berechnen.

Ende des Beispiels.

Weitere Informationen

Anlegen von Datenmatrizen